Fabian Konietzni trifft und trifft - er ist bisher Olfens bester Torschütze

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Letzte Saison half er beim Aufstieg der SG Selm in die A-Liga kräftig mit. Doch der Sprung in die Bezirksliga war für Fabian Konietzni nicht zu groß. Der Lohn sind bereits fünf Saisontore.

Olfen

, 07.10.2019, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fünf Tore aus neun Spielen: Fußballer Fabian Konietzni hat den Sprung aus der B-Liga in die Bezirksliga zum SuS Olfen geschafft. Es läuft erstaunlich gut für den 22-Jährigen, der augenscheinlich keine Anpassungsprobleme hatte und den SuS in der Nachspielzeit mit seinem fünften Saisontreffer am Sonntag in Hoxfeld noch zu drei Punkten schoss.

Das 4:3 war viel umjubelt. Und ein bisschen kann Fabian Konietzni derzeit selbst nicht glauben, dass es so gut läuft. „Ich hatte nur das Ziel, Stamm zu spielen. Mit den fünf Toren bin ich sehr zufrieden. Das interessiert mich aber eigentlich gar nicht. Ich will die Klasse halten“, sagt er.

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Das Ziel, Stammspieler zu werden, hat Konietzni in Windeseile erreicht. Und das hatte sich schon in der Vorbereitung abgezeichnet, als Michael Krajczy die natürliche Spielintelligenz des Neuzugangs mit Leichtathletik-Wurzeln von der SG Selm gelobt hat.

Fabian Konietzni führt die interne Torjäger-Liste an

Mit fünf Treffern führt er die interne Olfener Torschützenliste an. Vor Niklas Mählmann, Marvin Böttcher oder Felix Schröder. Und er machte nicht das erste Mal den Unterschied. Schon am ersten Spieltag markierte er das 3:1 in Gescher. Weitere Treffer gelangen ihm gegen Wüllen, Lüdinghausen und Merfeld.

Fabian Konietzni trifft und trifft - er ist bisher Olfens bester Torschütze

Nordkirchens Lennart Kutscher (l.) im Laufduell mit Fabian Konietzni © Sebastian Reith

„Zur Zeit mache ich die Dinger halt einfach rein“, sagte Konietzni. Alle acht Saisonspiele stand Konietzni in der ersten Elf und meistens spielte er auch durch - bis Sonntag, als sich Konietzni erstmals auf der Bank wiederfand. Stattdessen gab der Trainer in der Offensive Lars Meier den Vorzug. „Er ist auch ein Riesenfußballer. Und wir wollten bei Schnelligkeit noch einmal nachlegen können. Fabi ist einfach sehr schnell da in einem Spiel“, sagte Krajczy.

26 Minuten reichen zum 4:3 über Hoxfeld

Von der Anpassungsfähigkeit des sprintstarken Offensivmannes konnte sich Krajczy am Sonntag dann wieder ein Bild machen, als er Konietzni für die letzten 26 Minuten einwechselte. In der Nachspielzeit stand Konietzni dann goldrichtig. „Der Ball kam von der linken Seite als Flanke. Der Torwart kam raus. Ich weiß gar nicht, wie der Ball zu mir kam. Plötzlich ist er vor meine Füße gerollt und ich habe ihn reingeschoben“, sagte Konietzni, „es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl, als Joker zu treffen. Zweck erfüllt.“

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