Florian Fricke über den Trainerwechsel beim FC Nordkirchen - bleibt der Kapitän an Bord?

rnFC Nordkirchen

Florian Fricke spricht über die Ungewissheit nach der Entscheidung über den Trainerwechsel innerhalb der Mannschaft. Trotzdem setzt der Kapitän ein Zeichen.

Nordkirchen

, 12.12.2019, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen bekommt im Sommer einen neuen Trainer. Nach dem angekündigten Abschied von Issam Jaber will der Verein schon in der kommenden Woche einen neuen Übungsleiter vorstellen. Doch wie denkt Florian Fricke darüber?

„Ich hatte schon viele Trainerwechsel, aber Nordkirchen hat das gut verpackt. Es gab kein Riesenerstaunen und natürlich auch keinen Jubel. Die Stimmung war sehr gefasst, als Vorstand und Issam uns das mitgeteilt haben“, sagt Fricke, der im Sommer seinen dritten Trainer beim FCN bekommt. Peter Wongrowitz war nur ein Dreivierteljahr im Amt - als er kam verpflichtete der FCN auch seinen Kapitän. Dann übernahm Issam Jaber im März 2017.

Florian Fricke findet das Konzept in Nordkirchen weiterhin überzeugend

Für die Spieler bedeute der Trainerwechsel einen Schritt ins Unbekannte. „Natürlich überlegt man da: Was erwartet einen da? Haut das hin?“, so Fricke, den das Konzept eigener Aussage aber weiterhin überzeugt. Im Gespräch mit Fricke konnte man schnell raushören, dass der Kapitän auch bleibt. „Ich habe schnell zugesagt“, bestätigte der 30-Jährige seine Verlängerung.

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Er träumt vom Aufstieg. „Wir wollen nächste Saison oben angreifen. Es wäre schon toll, wenn es in den nächsten zwei bis drei Jahren mal in Nordkirchen Landesliga heißt“, sagt Fricke.

Florian Fricke: „Jetzt herrscht Klarheit“

Dass mit großem Rückstand von zwölf Punkten auf Ligaprimus TuS Haltern II in der Rückrunde eine Egal-Haltung Einzug halten könnte, dem widerspricht Fricke entschieden: „Ganz im Gegenteil. Seit der Bekanntgabe ist einigen auch ein Rucksack von den Schultern genommen worden. Die Trainersituation war ja in den Köpfen. Jetzt herrscht Klarheit.“

Sonntag empfängt der FC Nordkirchen den SuS Stadtlohn - ein Spitzenspiel Dritter gegen Zweiter kurz vor der Winterpause. „Wir wollen nicht zweimal in einer Saison gegen die gleiche Mannschaft verlieren“, sagt Fricke über die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel, „wir haben eine offene Rechnung. Die wollen wir begleichen.“ Aktuell liegt Stadtlohn fünf Zähler vor dem FCN, hat aber auch noch ein Spiel weniger absolviert.

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