Frust nach Krankenhausbesuch - GS Cappenberg wochenlang ohne Stammspieler

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Als wäre die deutliche 0:6-Pleite am letzten Spieltag nicht schon ärgerlich genug, verletzt sich in der Partie am Sonntag auch noch ein Cappenberg-Spieler schwer. Wie lange er genau ausfallen wird, entscheidet sich erst in den nächsten Wochen.

von Janis Czymoch

Cappenberg

, 24.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Pascal Harder, Trainer des Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg äußerte sich bestürzt über das Schicksal seines Spielers: „Genau vor einem Jahr hat er sich zum gleichen Zeitpunkt in der Saison schonmal langfristig verletzt.“ Jetzt fehlt der Spieler wieder lange.

Die Diagnose für Maximilian Stasch damals: Schlüsselbeinbruch und drei Monate Pause. Dass nun wieder eine längere Verletzungspause droht, machte dem Spieler der Grün-Schwarzen am Telefon hörbar zu schaffen: „Es pisst mich schon sehr an, dass ich in den letzten Jahren keine Saison ohne eine Verletzung erlebt habe.“ Harder: „Das tut einem für Max natürlich unglaublich leid.“

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Beim Spiel am Sonntag gegen den Kreisliga-A-Spitzenreiter Kamener SC hatte ein Gegenspieler Stasch im Zweikampf unglücklich erwischt. „Wir versuchen beide, zum Ball zu gehen, und er trifft dabei den Ball, aber eben auch meinen Fuß“, erläuterte Stasch den Zweikampf aus seiner Sicht und ergänzte: „Ich habe es richtig knacken gehört.“

Nichts gebrochen, aber auf die genaue Diagnose wartet Stasch

Eine Knochenverletzung konnten die Ärzte am Sonntagabend im Krankenhaus in Werne nicht feststellen. Aufgrund der starken Schwellung war aber auch eine exakte Diagnose der Verletzung noch nicht möglich. „Ich muss nächste Woche, wenn die Schwellung weniger geworden ist, nochmal zum Orthopäden“, sagte Maximilian Stasch. Fest steht allerdings schon, dass er auf Empfehlung der Ärzte mindestens „sechs Wochen auf Fußball verzichten muss“ – mit Verdacht auf Außenbandriss.

Für seinen Trainer ein herber Verlust. „Max kann ja sowohl auf Außen als auch in der Mitte spielen“, erklärte Harder die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten seines Spielers und hofft: „Vielleicht hat er ja Glück im Unglück und die Bänder sind heile geblieben.“ So oder so wird Maximilian Stasch seinem Trainer in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen.

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