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Fußballerinnen des PSV Bork verstärken sich mit drei Neuzugängen

Frauenfußball

Karla Hackenberg kehrt nach Jahren in Bochum und Herbern zurück zu den PSV-Bezirksligafußballerinnen. Und zusammen mit Marie Bartsch und Laura Lomb haben die Borkerinnen drei Neuzugänge.

Bork

, 28.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Fußballerinnen des PSV Bork verstärken sich mit drei Neuzugängen

Karla Hackenberg, Marie Bartsch und Laura Lomb (v.l.) wurden von Markus Kuhn (2.v.l.) und dem neuen Co-Trainer Simon Guder vorgestellt. © Sebastian Reith

Viel frischer hätte die Tinte nicht sein können, als der PSV Bork drei Neuzugänge am Montagabend für die Fußballfrauen in der Bezirksliga vorstellte. Karla Hackenberg, Marie Bartsch und Laura Lomb waren gerade noch dabei, ihre Vereinsmitgliedschaftsanträge auszufüllen, als der Pressetermin begann.

Die Jüngste, Karla Hackenberg, hat eine langjährige PSV-Vergangenheit. Unter Dietmar De Sacco spielte sie in der Jugend. Jetzt kehrt die 17-Jährige, die auch schon in der U17 des VfL Bochum gespielt hat, vom SV Herbern zurück. „Sie kommt aus unserem Stall. Wir haben sie geformt“, sagte De Sacco stolz.

„Es liegt an der Fahrstrecke. Es ist für mich eine halbe Stunde nach Herbern und eine halbe zurück, die meine Eltern noch fahren müssen, weil ich es alleine nicht darf. Ich mache dieses Jahr auch Abi und hier spielen noch ganz viele von meinen Freundinnen“, sagte die Schülerin des Werner St.-Christophorus-Gymnasiums. In Herbern und Bochum war sie Außenverteidigerin, spielt offensiv aber lieber: „Wenn es geht, links und weit vorne.“

Fußballerinnen des PSV Bork verstärken sich mit drei Neuzugängen

Karla Hackenberg spielte schon früher unter Dietmar De Sacco beim PSV. © Jürgen Weitzel (A)

Marie Bartsch kommt von Concordia Flaesheim

In Marie Bartsch verpflichten die Borker auch eine neue Torfrau von Concordia Flaesheim. Fünf Jahre spielte die 22-Jährige beim Halterner Landesliga-Sechsten. Der Kontakt kam über den Freundeskreis von Maren Monno zustande. „Wenn wir eine so gute Torfrau kriegen können, schlagen wir zu. Der Torhüterbereich ist eine richtig wichtige Personalie. Du merkst einfach, wenn du eine Torhüterin hast, die absolut sicher ist, dass auch die Abwehr sicherer wird“, sagte Trainer Markus Kuhn, der sich auch eine Rotation vorstellen könnte im Wechsel mit Isabel Piotrowski.

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Bartsch bringt höherklassige Erfahrung aus der Westfalenliga mit, stieg mit der U17 in Flaesheim sogar in die Regionalliga auf. Zuvor spielte sie für Teutonia Waltrop sowie Nachbar VfB. „Maren Monno hat mich ja schon vor ein paar Jahren versucht zu überreden“, sagte die Ergotherapeutin, „und von der personellen Besetzung in Flaesheim mit acht Leuten beim Training und elf beim Spiel war mir das einfach zu wenig.“

Fußballerinnen des PSV Bork verstärken sich mit drei Neuzugängen

Karla Hackenberg, Marie Bartsch und Laura Lomb (v.l.) spielen in der kommenden Saison für den PSV Bork. © Sebastian Reith

Laura Lomb stammt gebürtig aus Südhessen

Ein ganz neues Gesicht in Bork ist rechte Mittelfeldspielerin Laura Lomb (25). Sie kommt gebürtig aus Südhessen, spielte schon für den TSV Auerbach, Starkenburgia Heppenheim, Wormatia Worms und zuletzt bei Germania Pfungstadt in der Hessenliga und Verbandsliga. Drei Jahre pausierte die Studentin, die neben der Arbeit als Jobcoach beim Kreis Recklinghausen Soziale Arbeit in Dortmund studiert und in Alstedde wohnt. „Ich hatte einen Bandscheibenvorfall und musste einfach aufhören damals“, sagte Lomb.

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Simon Guder wird neuer Co-Trainer

Der Olfener Simon Guder (27) wird Assistent von Markus Kuhn. In Lüdinghausen spielte er noch selbst, trainierte die Damenmannschaft von Union und war Jugendtrainer beim SuS Olfen. Bereits seit 2011 ist er im Trainerbereich. Kuhn war in Olfen mal Guders Trainer.

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Markus Kuhn und Co-Trainer Simon Guder © Sebastian Reith

„Damals sind wir aufgestiegen. Es war schon mal in Olfen geplant, dass ich Co-Trainer werde. Dann war Markus weg und ich habe im Jugendbereich weitergemacht“, sagte Guder, der einen C-Trainerschein und den Basistorwarttrainerschein besitzt.

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Geplant sei, dass die gut 40 Spielerinnen in einem Team trainieren und auch die gleichen Spieltage haben. „Es wird keine Trennung geben. Es ist ein Miteinander“, sagte De Sacco. Der Verein will so die langjährigen Freundschaften, die sich unter anderem in der U19 gebildet haben, nicht auseinanderreißen, wenn der PSV die beiden Mannschaften in der kommenden Saison leistungsmäßig neu sortiert.

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