Glänzender Einstand

SELM/OLFEN In Paderborn auf dem weitläufigen Gelände der Recyclingstation "Alte Schanze" fand jetzt die 9. ADAC Enduro Rallye Senne statt. Der MSC Senne steckte als Veranstalter eine sehr anspruchsvolle Strecke von 4 km Länge ab.

von Ruhr Nachrichten

, 05.06.2008, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Daniel Heitkamp stieg erfolgreich auf Beta in den Langstrecken-Endurosport ein. privat</p>

<p>Daniel Heitkamp stieg erfolgreich auf Beta in den Langstrecken-Endurosport ein. privat</p>

Da es eine Premiere mit dem Modus des Zwei-Stunden-Rennens gab, waren alle Fahrer um den Selmer Teamchef Jens Althoff ein wenig angespannt.

Sie waren aber froh um die Erfahrung von Althoff, der schon oft erfolgreich bei Langstrecken Rennen teilnahm. Der Selmer baute die Fahrer vor dem Rennen mit ein paar Tipps auf. Althoff benannte die Fahrer Andreas Herrresthal und Andre Knust in der Klasse 2b sowie Torsten Rott in der Klasse 4.

Vom Pech verfolgt

Während des Rennens musste der Selmer die Fahrer bremsen, damit sie sich nicht nach einer Stunde Fahrzeit schon vor Erschöpfung aufgaben. Herresthal und Rott konnten sich die Klassensiege ihrer Klassen sichern doch Knust war vom Pech verfolgt. Schon nach 45 Minuten Fahrzeit hatte er einen Reifenschaden. Nach nur einer Minute in der Box mit einem Reifenwechsel konnte Knust die Fahrt fortsetzen und holte schnell wieder auf. Doch nach 90 Minuten kam er mit einem Reifenschaden am Hinterrad in die Boxengasse.

Althoff nahm Knust aus dem Rennen, denn eine erneute Aufholjagd war dem Teamchef auf der anspruchsvollen Strecke für seinen Teamkollegen zu gefährlich. Das Team ADAC Westfalen kam in der Mannschaftswertung nun auf den 4. Platz.

Vorausschauend und kraftsparend

Mit am Start war ein neues ZAH-Racing-Teammitglied aus Olfen. Daniel Heitkamp übernahm am Sonntag Althoffs ehemaliges Wettbewerbsmotorrad und sicherte sich nach 16 gefahrenen Runden in der Klasse 4 einen sehr guten fünften Platz. "Daniel fährt vorausschauend und kraftsparend aber dennoch schnell", so Jens Althoffs Beobachtung beim Rennen.

Auch Andreas Herresthal war mit dem Neuzugang in seinem Team mehr als zufrieden. "Nun haben wir endlich einen passenden Partner für Althoff und dessen Paradedisziplin, den Mehrstunden Enduros, gefunden", so Herresthal.

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