GS Cappenberg II schließt Schwachstelle der vergangenen Saison und peilt die Top drei an

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GS Cappenberg II hat sich in der Defensive verstärkt und mausert sich damit zum Mitfavoriten auf den Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer Markus Schnatmann plagen jetzt fast nur noch Luxusprobleme.

von Carl Brose

Cappenberg

, 06.08.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits in der vergangenen Saison schnupperte GS Cappenberg II kurzzeitig am Aufstieg in die Kreisliga A. Insgesamt vier Spieltage verbrachte die Mannschaft insgesamt an der Tabellenspitze. Am Ende reichte es nur für den dritten Platz, auch aufgrund des vorzeitigen Saisonabbruchs. „Es wäre noch einmal interessant geworden. Die direkten Duelle gegen den ersten und zweiten Platz hätten noch ausgestanden“, sagt der GSC-Trainer Markus Schnatmann.

In der Abschlusstabelle landete seine Mannschaft letztlich vier Punkte hinter dem Meister und Aufsteiger TSC Kamen II. In der kommenden Saison wollen die Cappenberger aber erneut angreifen und haben dabei vor allem bei einer ihrer Schwachstellen aufgerüstet. Gleich vier Defensivspieler verpflichtete der B-Ligist. „Das war unser Manko in der vergangenen Saison. Wir haben viele Tore geschossen, aber auch viele reinbekommen. Jetzt haben wir in der Abwehr nachgebessert“, so Schnatmann.

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Vom A-Ligisten VfB Lünen kamen mit Philipp Schulze-Twenhöven und Marcel Eichhorst gleich zwei Neuzugänge. Dazu stößt Matthias Kerk vom Werner SC II zum Kader hinzu. Das neue Defensiv-Quartett wird vervollständigt von Pascal Bußkamp, der nach Beendigung seines Studiums in Osnabrück wieder zurückgekehrt ist. Zuletzt spielte er für die TSG 07 Burg Gretesch in der Osnabrücker Kreisliga.

Angesichts der neuen Verstärkungen werden die Cappenberger ligaintern bereits als möglicher Favorit auf den Aufstieg gehandelt. Schnatmann versteckt sich mit seiner Mannschaft vor dieser Rolle nicht: „Unser Ziel ist es, unter die Top drei zu kommen und wir gucken definitiv auch nach oben in der Tabelle. Für einen Aufstieg muss aber alles passen.“

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Noch stehe der Kader für die kommende Saison nicht komplett. Dabei steht Schnatmann aber vor einem eher ungewöhnlichen Problem: „Der Kader ist aktuell noch zu groß, wir wollen ihn verkleinern. Das ist sicherlich ein Luxusproblem.“ Von dem 27 Mann starken Kader sollen noch vier Spieler den Gang in die dritte Mannschaft des Vereins antreten.

Testspiel gegen den Werner SC II steht an

Die Vorbereitung hat für GS Cappenberg gerade erst so wirklich gestartet. Seit Dienstag befindet sich die Mannschaft voll im Training. Ein erstes Testspiel gegen die U23 des SV Herbern fiel aus. Nun steht als erstes Spiel nach der Corona-Pause am Sonntag, 16. August (Anstoß 13 Uhr, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne) ein Test gegen den Werner SC II an.

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Trotz der defensivstarken Neuzugänge plant Schnatmann keine Veränderungen im System der Cappenberger. „Wir werden weiterhin offensiv ausgerichtet mit Dreierkette und zwei Stürmern spielen“, so der Trainer. Die Neuen sollen dann dafür sorgen, dass trotz Offensivstärke hinten weniger Gegentore fallen als noch in der vergangenen Saison. Da gab es in 20 Spielen gleich 28 Gegentreffer.

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