GS Cappenberg überfallartig: Blitz-Tor nach sechs Sekunden

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Bereits nach sechs Sekunden traf Cappenberg zum ersten Mal gegen den FC Hamm. Zur Halbzeit stand es allerdings dann wieder unentschieden. Die nächste Hürde ist höher.

von Sebastian Reith, Nico Ebmeier

Cappenberg

, 30.08.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die erste Hürde ist genommen, die zweite wird umso größer. Fußball-Kreisligist GS Cappenberg hat den D-Ligisten FC Hamm am Sonntagmittag mit 5:2 besiegt. Nun treffen die Cappenberger auf einen Bezirksligisten von anderem Format.

Zwei Mal führte Grün-Schwarz Cappenberg beim FC Hamm durch ein ganz frühes Tor von Benedikt Stiens (1.) vom Anstoß weg und den Treffer von Maximilian Stasch nach 26 Minuten. Zweimal glich der D-Ligist aus. Zur Pause ging es mit einem 2:2 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel aber setzte der Favorit sich dann aber durch durch. Tim Jesella (56.), Robin Selbstaedt (64.) und Fabian Wißmann (82.) erzielten die Tore für den drei Klassen höher spielenden A-Ligisten.

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„Wir hatten besonders mit dem Ascheplatz zu kämpfen und ich bin eigentlich jetzt soweit ganz zufrieden, wie es lief. Hauptsache, keiner meiner Jungs hat sich heute verletzt“, so Trainer Pascal Harder. Dennoch hätte der Coach gerne den ein oder anderen Treffer mehr gesehen. „Fabian Wißmann hatte vor seinem Treffer bestimmt schon 50 andere Chancen gehabt, ein Tor zu schießen. Wenigstens hat er noch einmal getroffen“, scherzt der Cappenberger.

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Jetzt treffen die Cappenberger auf den TSC Kamen, der vergangenes Jahr noch Ligakonkurrent von GSC war und als Tabellenzweiter wegen Corona mit aufgestiegen ist. Die Runde wird als Englische Woche in der zweiten Septemberwoche gespielt. Angesetzt ist die Partie für Mittwoch, 9. September, um 19 Uhr. Cappenberg hat Heimrecht.

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Wirklich Anreiz, im Kreispokal auch die zweite Runde zu überstehen, hat Pascal Harder allerdings nicht. „Für mich fühlt es sich nur wie ein Extraspiel an. Irgendwann triffst du sowieso auf die Oberligisten und fliegst raus. Da gönne ich der Mannschaft doch lieber eine Pause, als noch ein weiteres Spiel in der Woche zu haben.“

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