GS Cappenberg spielt gegen Weddinghofen wie ein Spitzenteam

Fußball: Kreisliga A

GS Cappenberg zeigt sich gegen Weddinghofen lange Zeit wie ein echtes Spitzenteam. Am Ende verpasst der A-Ligist aber dennoch, einen Kantersieg einzufahren.

von Carl Brose

Cappenberg

, 08.12.2019, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
GS Cappenberg spielt gegen Weddinghofen wie ein Spitzenteam

Cappenbergs Kapitän Benedikt Stiens (l.) fuhr mit seiner Mannschaft einen souveränen 4:0-Erfolg ein. © Carl Brose


Es war ein ungewohntes Bild am Cappenberger Sportplatz: Zum ersten Mal seit langer Zeit stand GSC-Trainer Pascal Harder am Sonntag mal wieder an der Seitenlinie und dirigierte von dort seine Mannschaft beim souveränen 4:0-Erfolg gegen den VfK Weddinghofen. In den vorherigen Spielen musste Harder aufgrund von Personalproblemen auf dem Platz aushelfen.

Kreisliga A2 Unna-Hamm
GS Cappenberg - VfK Weddinghofen 4:0 (2:0)

Gegen Weddinghofen war die Personallage nun aber so entspannt wie lange nicht mehr bei Cappenberg. Für Harder eine willkommene Abwechslung: „Von außen sehe ich das Spiel komplett anders und kann viel besser reagieren. Ich muss mich dann nicht auch noch auf mein eigenes Spiel konzentrieren.“

Seine Mannschaft zeigte am Sonntag dann auch direkt, zu was sie fähig ist, wenn sie nicht zahlreiche Ausfälle verkraften muss. Schon in der Anfangsphase begann der Gastgeber das Spiel zu dominieren. Mit einem hohen und aggressiven Pressing zwangen die Cappenberger Weddinghofen zu vielen Ballverlusten und hielten den Gegner weit vom eigenen Tor weg. Nach vorne verfehlten die langen Bälle aber noch häufig ihren Abnehmer.

Jetzt lesen

In der 13. Minute tauchte dann Jonas Osterkemper nach einem flachen Steilpass alleine vor dem Weddinghofenerr Torwart Anthony Mertin auf und belohnte mit seinem Treffer die starke Anfangsphase.

Nur vier Minuten später war erneut Osterkemper im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Hereingabe von Rechtsverteidiger Alexander Lohölter wurde der Linksaußen beim Torschuss umgegrätscht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tim Jesella zum 2:0. Im Anschluss verpasste es Cappenberg aber, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, und ließ Weddinghofen zum Ende der ersten Halbzeit noch einmal etwas Luft schnappen.

Am Ende fehlte die Konzentration

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Gastgeber das Versäumnis aber direkt wieder gut. Ein Doppelschlag von Fabrice Pestinger (54.) und Alexander Lohölter (57.) nahm Weddinghofen die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn. In der restlichen Zeit plätscherte das Spiel größtenteils vor sich hin. Cappenberg hatte noch genug Möglichkeiten, um die sichtlich angeschlagenen Weddinghofener so richtig abzuschießen. Allerdings fehlte am Ende stets die letzte Konzentration.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt