GS Cappenberg will es in der Rückrunde besser machen: „Können noch Platz Vier angreifen“

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Für GS Cappenberg endet am Sonntag mit dem Ligaspiel gegen den Kamener SC die Winterpause. In der Tabelle geht allerdings nicht mehr viel. Anders sieht das bei der zweiten Mannschaft aus.

von Carl Brose

Cappenberg

, 13.02.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Über die Winterpause hat GS Cappenberg sich seiner schlimmsten Personalsorgen entledigt. Mit Marian Kuhn, Maximilian Stasch und Fabian Wißmann stehen nun drei Langzeitverletzte wieder zur Verfügung. Nun soll in der Rückrunde ein paar Plätze in der Tabelle der Kreisliga A gut gemacht werden. „Wenn es jetzt richtig gut läuft, können wir noch Platz vier angreifen. Aber erstmal gilt es jetzt erstmal abzuwarten, wie die ganzen Mannschaften nach der Pause starten“, sagt Cappenbergs Sportlicher Leiter Philipp Wiesmann.

Aktuell stehen die Grün-Schwarzen auf dem siebten Platz in der Tabelle. Mit dem VfL Kamen (6.) hat aber zumindest eine Mannschaft vor den Cappenbergern in der Winterpause so richtig aufgerüstet. Unter anderem sicherten sich die Kamener die Dienste vom ehemaligen LSV-Torjäger Murat Büyükdere gesichert. Trotzdem will GS Cappenberg in der Tabelle nach vorne klettern.

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„In der Hinrunde haben wir einige Spiele leichtfertig abgegeben. Gerade durch individuelle Fehler. Diese müssen jetzt abstellen, also uns fußballerisch weiterentwickeln. Dann kriegen wir es auch hin, diese Spiele zugewinnen“, sagt GSC-Trainer Pascal Harder über seine Ziele für die restliche Saison.

Insgesamt ist für seine Mannschaft als Tabellensiebter aber sowohl nach oben, als auch nach unten nicht mehr viel drin. Ganz anders sieht das bei der zweiten Mannschaft der Cappenberger aus. Die steckt aktuell mitten im Aufstiegskampf der Kreisliga B. In der Hinrunde bediente sich die erste Mannschaft bei Personalsorgen immer wieder bei der Reserve-Mannschaft. Nun droht angesichts der guten sportlichen Lage der zweite Mannschaft, hier ein Spannungsfeld zu entstehen.

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„Wir haben uns noch keine genauen Gedanken gemacht, wo wir da die Prioritäten setzen in der Rückrunde. Der Kader der zweiten Mannschaft ist auf jeden Fall groß und breit. Wir werden dann von Spiel zu Spiel schauen, ob es da Bedarf gibt, Spieler auszutauschen“, sagt Wiesmann. Einen Interessenkonflikt sieht er dabei aber nicht auf den Verein zukommen: „Dafür ist das Verhältnis zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft zu gut. Die Zweite hat ja auch keinen Druck, was den Aufstieg angeht, von daher sehe ich keine Probleme auf uns zu kommen.“

Cappenberg muss in der Defensive umstellen

In der Winterpause verließen GS Cappenberg mit Dennis Markowski, Lukas Nagel und Rafael Felsberg gleich drei Stammkräfte. Diese gilt es nun zu ersetzen. Dafür musste Trainer Pascal Harder vor allem in der Defensive umsortieren. Mit Robin Selbstaedt und Alexander Lohölter rutschte deswegen zwei Mittelfeldspieler in die Abwehrreihe. „Robin hat zuletzt als Außenverteidiger eins seiner besten Spiele gemacht. Die Abgänge taten zwar weh, aber wir haben das gut kompensiert“, so Harder. Am Sonntag gegen den Kamener SC (Anstoß 15 Uhr, Gutenbergstraße 2, Kamen) hat die neuformierte GSC-Defensive nun ihre erste Bewährungsprobe in der Liga.

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