GSC-Trainer Osmolski als Trauzeuge im Einsatz

Fußball

Einen besonderen Spieler kann Patrick Osmolski, Spielertrainer beim Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg, am Sonntag gegen den BSV Heeren nicht einplanen: Nachdem Mittelfeldspieler Benjamin Fasse (33) am Samstag geheiratet hat, ist er mit seiner Frau nach New York in die Flitterwochen geflogen - mit dem Segen des Trainers.

CAPPENBERG

, 07.10.2015 / Lesedauer: 2 min
GSC-Trainer Osmolski als Trauzeuge im Einsatz

Patrick Osmolski war Trauzeuge von Benjamin Fasse, der jetzt wegen der Flitterwochen fehlt.

GSC-Trainer Patrick Osmolski sieht das Fehlen von Benjamin Fasse am Sonntag (11. Oktober, 15 Uhr, Sportanlage Cappenberg, Am Kohuesholz) gelassen, er selbst hat nämlich als Trauzeuge seine Unterschrift zur Hochzeit gegeben. „Wir sind beste Freunde.

Als er mich ausgesucht hat, habe ich mich sehr gefreut“, sagt der derzeit einen Muskelbündelriss auskurierende Spielertrainer. In der Lüner Marienkirche hatte Fasse seiner Freundin Louisa (geborene Hüning) das Ja-Wort gegeben.

Und damit große Teile der Cappenberger Mannschaft auch am Samstag bei der Hochzeit nicht halbe Kraft geben mussten, ließen die Grünschwarzen auch das Meisterschaftsspiel von Sonntag beim TuS Niederaden (0:0) auf Donnerstagabend vorverlegen.

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Trauzeuge Osmolski und Fasse kennen sich seit ihrer Kindheit. „Wir haben zusammen in der F-Jugend von BV Lünen gespielt“, erzählt Osmolski. Danach war Fasse, der auch im Tennis (TV Altlünen) und Badminton (BC Lünen) aktiv ist, maßgeblich am Aufstieg von Westfalia Wethmar aus der A-Liga und am Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga beteiligt.

Nach einer zweijährigen Pause vom Fußball fing er in Cappenberg wieder an. „Ich wollte ihn früher schon nach Cappenberg holen“, sagt Osmolski, der Fasse im Mittelfeld gut gebraucht hätte – doch dieser entschied sich damals für Wethmar. Heute sei Fasse „verdammt wichtig für uns“, meint Osmolski.

GSC steht unter Druck

Doch Fasse wird am Sonntag definitiv nicht mit dabei sein können. Am Mittwoch um 11 Uhr hob der Flieger in Richtung Amerika ab. Und so muss Osmolski ohne seinen Führungsspieler auskommen. Vor dem Spiel gegen den Tabellen-11 BSV Heeren (neun Punkte) ist Cappenberg 14., hat aber nur einen Punkt Rückstand.

„Wir sind jetzt drei Spiele ungeschlagen, stehen aber immer noch etwas unter Druck“, gibt Osmolsi zu. Bis zum 4. sind es nur fünf Punkte, bis zum Schlusslicht drei. „Wir wollen da unten weg und den Abstand vergrößern“, gibt Osmolski als Ziel aus.

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