Herren der TG Selm erleben enttäuschenden Saisonabschluss

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Das hatte sich die TG Selm anders vorgestellt: Am letzten Spieltag verlor Selm das Endspiel um Platz zwei gegen Rheine. Die letzte Chance auf den Aufstieg in die Münsterlandliga ist dahin.

Selm

02.04.2019, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herren der TG Selm erleben enttäuschenden Saisonabschluss

Maximilian Radke verlor sein Einzel, will aber in der Sommersaison erneut angreifen. © Jürgen Weitzel

Eine bittere 2:4 Niederlage musste die erste Herrenmannschaft der TG Selm am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse einstecken. Im Spiel um den nicht unwichtigen zweiten Tabellenplatz verloren die Selmer am Ende vor allem wegen ausgelassener Chancen gegen das am stärksten besetze Team der Bezirksliga aus Rheine.

„Alles lief heute gegen uns. Am Ende haben wir verdient verloren, hatten aber auch eine Menge Pech“, sagte Selms Spielführer Maximilian Radke zum Endergebnis. Das Unheil nahm schon in den Einzeln seinen Lauf, in denen sowohl Spitzenspieler Frank Reinsch (5:7, 6:7), als auch Radke an Position drei (5:7, 4:6) knappe Niederlagen einstecken musste. Für einen Funken Hoffnung sorgte Miles Winter, der sein Einzel gewann und die Saison ungeschlagen beendete. Nur mit einem 1:3 ging Selm in die Doppel.

Zweites Selmer Doppel verliert

Die Selmer waren sich der schwierigen Aufgabe bewusst und schickten ihre beste Aufstellung ins Rennen. Im zweiten Doppel verloren Radke und Winter allerdings erneut knapp und die Gesamtniederlage war besiegelt. Für ein knappes Spiel sorgten noch einmal Reinsch und Lindner im Doppel. Nachdem sie bereits aussichtslos mit 1:6 und 0:5 zurücklagen, wehrten sie zwei Matchbälle ab, drehten das Spiel und gewannen letztendlich 10:8 im Matchtiebreak. Christopher Lindner fand hierzu die passenden Worte: „Gefühlt waren wir schon unter der Dusche!“

TG Selm ist mit Platz drei nicht zufrieden

Am Ende der Saison steht mit dem dritten Tabellenplatz nun zwar ein souveräner Klassenerhalt, der erhoffte Aufstieg in die Münsterlandliga blieb allerdings aus. In knapp einem Monat greift das Team schon wieder in der Sommersaison an, in der „ein Aufstieg Pflicht ist“, wie Radke selbstbewusst bemerkte.

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