Hoffnungen auf Edelmetall für hiesige Leichtathleten

Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften

Drei heimische Leichtathleten greifen am Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Erfurter Leichtathletik-Halle Am Steigerwaldstadion nach Edelmetall. Alfred Achtelik ist im Stabhochsprung Favorit. Rüdiger Lenz und Anita Huber liebäugeln ebenfalls mit einer Medaille.

OLFEN/NORDKIRCHEN

, 12.02.2016, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rüdiger Lenz lief in Düsseldorf zu zwei Titeln.

Rüdiger Lenz lief in Düsseldorf zu zwei Titeln.

Alfred Achtelik vom FC Nordkirchen plagte kurz nach den erfolgreichen Westfalenmeisterschaften vor drei Wochen eine Grippe. „Da lag ich flach“, berichtet Achtelik. In der Altersklasse M55 ist der Stabhochspringer trotzdem Favorit (Samstag 16.30 Uhr). „Ich muss gucken, was ich an Substanz verloren habe“, meint er. Achtelik will gewinnen – das steht fest. „Ich hoffe, dass ich auch wieder die Vier vor dem Komma stehen habe“, sagt er. Achtelik geht nicht davon aus, dass er wieder bei vier Metern einsteigt.

Olfener Kandidaten

„Ich lasse mich überraschen“, sagte Olfens Rüdiger Lenz unter der Woche. In der Altersklasse M50 steht für Lenz der Doppelstart an: über 60 Meter (Samstag 10.30 Uhr) und im Weitsprung (Samstag, 16 Uhr). Mit 5,75 Metern rangiert er an dritter Stelle der Meldeliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

Deswegen legt er den Fokus auch auf das Weitspringen. „Da habe ich bessere Chancen“, weiß er. Doch das Teilnehmerfeld ist eng beieinander: Acht Springer haben mit mehr als 5,50 Metern gemeldet und befinden sich in dem engen Korridor von 5,50 Metern bis 5,88 Metern, mit denen der beste Weitspringer der Altersklasse vorgemeldet ist. Im 60-Meter-Sprint (7,91 sek) ist Lenz derzeit Achter und hat Chancen auf das Finale um 12.25 Uhr.

Auch Anita Huber vom SuS hat zwei Normen unterboten. Die Läuferin der W50 ist über 400 (Sonntag 9.10 Uhr) und 800 Meter (Samstag 13 Uhr) gemeldet – und auch sie hat Medaillenchancen. Über 400 Meter sind nämlich nur vier Läuferinnen dabei. Huber ist nominell Dritte. „Im Vorfeld halte ich mich aber immer bedeckt“, sagt sie. Trotz einer Achillessehnen-Reizung plant sie den Doppelstart: „Der Plan ist, dass ich beides Laufe.“

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