Laura van Dunderen (25): „Wir haben ein Motivationshoch!“

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Die Niederlagen haben den SuS Olfen wachgerüttelt und seien gar nicht so schlecht gewesen, meint Laura van Dunderen. Die Volleyballerin hofft jetzt auf einen Kracher am letzten Spieltag.

Olfen

, 30.01.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In dieser Woche findet das Training des SuS Olfen mal wieder ohne Volleyballerin Laura van Dunderen statt. Die 25-jährige Polizistin ist in Recklinghausen zur Nachtschicht eingeteilt. Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens schiebt sie Dienst. An Training ist dann nicht zu denken.

Laura van Dunderen (25): „Wir haben ein Motivationshoch!“

Laura van Dunderen hofft mit dem SuS Olfen auf einen klaren Sieg gegen Herten. © Sebastian Reith

Und wenn sie dann zum Training kommen kann, ist der Verkehr ein großes Problem. Laura van Dunderen wohnt in Ahsen und muss jedes Mal einen großen Umweg fahren, wenn sie nach Olfen möchte, weil die Ahsener Lippebrücke seit fast zwei Jahren gesperrt ist.

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Doch wenn sie dabei ist, ist die Außenangreiferin des SuS Olfen eine echte Führungsspielerin. Seit zwei Jahren spielt sie wieder beim Landesligisten, bei dem sie vor 20 Jahren das Volleyballspielen erlernt hat. Kurios daran: Ihre beiden ersten Trainerinnen, Kerstin Zieren und Sonja Prott, spielen heute mit ihr in einer Mannschaft.

Laura van Dunderen (25): „Wir haben ein Motivationshoch!“

Laura van Dunderen ist beim SuS Olfen gesetzt. © Sebastian Reith

SuS Olfen hat sich gefangen

Der SuS scheint sich nach drei Niederlagen in vier Spielen um den Jahreswechsel wieder berappelt zu haben. „Ich glaube, dass das gar nicht schlecht war für uns. Ich bin der Meinung, dass wir in keinem Spiel 120 Prozent gegeben haben. Wir wussten, dass wir wieder oben mitspielen. Jetzt muss sich jeder wieder anstrengen“, sagt Laura van Dunderen. „Gegen Lünen haben wir wirklich kassiert! Aber seitdem geht es wieder bergauf“, sagt sie.

Das erklärte Ziel ist und bleibt der Aufstieg. „Das war uns allen vorher klar. Jetzt geht es noch darum, ob wir in die Relegation müssen oder direkt aufsteigen“, sagt sie. Der Meister steigt sofort zur Verbandsliga auf. Der Zweitplatzierte darf eine Relegation spielen, in der unter drei Mannschaften ein Verbandsliga-Ticket ausgespielt wird.

SuS Olfen erlebt wieder ein Motivationshoch

Der Wille für beide Wege ist da, sagt die Außenangreiferin: „Wir haben wieder ein richtiges Motivationshoch. Das war Weihnachten nicht der Fall.“

Laura van Dunderen (25): „Wir haben ein Motivationshoch!“

Laura van Dunderen (M.) will mit dem SuS Olfen weiter Siege einfahren und am Saisonende aufsteigen. © Sebastian Reith

Patzt der Lüner SV, der derzeit vier Punkte Vorsprung hat, einmal, könnte Olfen sich wieder in Schlagdistanz bringen und hätte dann am allerletzten Spieltag (4. April) ein echtes Finale im direkten Vergleich mit dem LSV. „Dann geht es um die Wurst“, sagt Laura van Dunderen. Samstag heißt die Pflichtaufgabe dann TuS Herten. Verlieren: ab sofort verboten.

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