Live-Ticker vom Spitzenspiel in Werne – alle Vorschauen

Fußball-Kreisliga A

Spitzenspiel in Werne. Im Dahl gastiert am Sonntag Tabellenführer SuS Olfen beim ärgsten Verfolger Eintracht Werne. Welche weiteren Partien anstehen und wie Ausgangslage sowie Personalsituation bei den Teams sind, lesen Sie hier.

KREISGEBIET

09.05.2014, 16:26 Uhr / Lesedauer: 3 min
Im Hinspiel im November hatte Olfen klar die Nase vorn. Am Ende hieß es 3:0.

Im Hinspiel im November hatte Olfen klar die Nase vorn. Am Ende hieß es 3:0.

LIVE-TICKER
Wir berichten am Sonntag in einem Live-Ticker vom Spitzenspiel Eintracht Werne gegen den SuS Olfen. Um 15 Uhr geht es los – bei und verpassen Sie kein Tor. 

Schafft es die Mannschaft aus dem Evenkamp noch, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen? Ein Sieg der Werner würde die Meisterschaft noch einmal spannend machen. Dann würde der Abstand zum SuS nur noch zwei Punkte betragen. Großen Druck verspürt das Team der Steverstädter aber nicht. „Auch bei einem Unentschieden kann viel passieren, wir denken da von Spiel zu Spiel und machen uns nicht verrückt“, sagt SuS-Trainer Michael Brüggemann. Das Pokalspiel gegen die Eintracht, in dem die Olfener mit 1:3 das Nachsehen hatten, will Brüggemann nicht zum Vergleich nehmen. „Wir haben den Fokus immer auf den Ligaalltag gelegt, deswegen werden Moral und Einstellung am Sonntag auch besser stimmen, als zuletzt gegen Werne im Pokal“, verspricht der Olfener Coach.

Die personelle Lage wird allerdings nicht optimal sein. Zwei Stürmer fehlen dem SuS auf jeden Fall. Marvin Böttcher ist nach seiner Roten Karte vergangene Woche für vier Wochen gesperrt worden. Zudem fehlt weiterhin Max Müller verletzt. Ein Fragezeichen steht hinter Andre Zolda. Der laufstarke Offensivmann ist im Training umgeknickt. Respekt hat Brüggemann vor der Werner Offensive. „Die Sturmreihe ist natürlich optimal besetzt und sehr flexibel, da müssen wir aufpassen“, verrät der Trainer. Am geplanten Sieg sollen aber dieses Mal auch Jussef Saado und Co. nichts ändern.

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Wir berichten am Sonntag in einem Live-Ticker vom Spitzenspiel Eintracht Werne gegen den SuS Olfen. Um 15 Uhr geht es los – bei und verpassen Sie kein Tor. 

Werne ist allerdings seit neun Spielen hintereinander siegreich. „Es ist unsere letzte Chance“, sagt Trainer Muris Mujkanovic. Jedem einzelnen in seiner Mannschaft sei die Ausgangslage klar. „Auch mit einem Unentschieden wären wir nicht zufrieden“, so der Trainer weiter. Er will die Heimstärke seiner Mannschaft nutzen. „Meine Jungs müssen Vollgas geben“, weiß Mujkanovic.

  

 

Einen wahren Höhenflug legte der PSV Bork in den vergangenen Wochen hin. Neben starken Leistungen sammelte der PSV nun auch Punkte und belohnte sich für seinen Aufwand. „Die Jungs sind momentan echt schwer zu bremsen, das macht mich richtig stolz“, ist der Borker Coach Peter Poslednik voll des Lobes. Gegen BW Alstedde wollen die Borker nun nachlegen, damit das Thema Abstiegskampf so schnell wie möglich ad acta gelegt werden kann. „Alstedde ist aber eine launische Truppe, wir müssen aufpassen“, weiß Poslednik.

Die personelle Lage ist beim PSV nahezu unverändert. Daniel Rosengart wird allerdings wohl wieder zum Team dazustoßen.

Vergangene Woche blieb der erhoffte Sieg gegen BW Alstedde aus. Südkirchen spielte nur Remis und muss damit weiterhin etwas um die Klasse zittern. „Jetzt sind wir aber auf jeden Fall reif, den Dreier zu holen“, sagte Südkirchens Trainer Klaus „Pille“ Lohmann. „Ottmarsbocholt spielt eine gute Rückserie, von der Tabelle her sind wir sicherlich nicht der Favorit. Wir wollen aber gewinnen“, so Lohmann weiter.

Stammkeeper Benjamin Pirih fällt aus. Dafür rückt Frank Janson zwischen die Pfosten. Zudem kann Lohmann nicht mit Jean Marcel Akono, Pascal de West, Nick Althoff, Robin Schulz und Murat Aksoy planen.

Normalerweise sind die Vorzeichen klar. Als Tabellenschlusslicht reist Union Lüdinghausen II zum Tabellendritten aus Selm. Von dieser Favoritenrolle möchte Frank Bidar aber nichts wissen. „Wir schauen nur auf uns, wollen uns kontinuierlich steigern, der Gegner interessiert uns nicht“, fand Bidar klare Worte. Er mahnt zur Vorsicht. „Wenn man in solch einem Spiel gegen so einen Gegner nicht zu 100 Prozent konzentriert ist, dann kann das schnell nach hinten losgehen“, weiß der Selmer Trainer.

Im Vergleich zur Vorwoche gibt es kaum Veränderungen beim Selmer Personal. Lediglich hinter Defensivmann Paul Ulrich steht noch ein Fragezeichen, der eventuell privat verhindert ist.

Spannung pur - oder auch nicht: Der Sechste empfängt den Siebten. Für beide Teams geht nach oben nichts mehr und auch nach unten brauchen beide längst nicht mehr gucken. 

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