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Nein, von einer Krise will Markus Kuhn nichts wissen. Dabei hat der neue Trainer des PSV Bork in dieser Saison bislang alle Pflichtspiele verloren. Dem PSV droht nach dem Fast-Abstieg im Sommer die nächste Zittersaison.

Bork

, 27.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Null Punkte und Tabellenletzter. Der PSV Bork ist in der Kreisliga A schon jetzt ein Sorgenkind. Direkt zum Saisonstart befindet sich der PSV in der A-Liga im Kreis Unna-Hamm im Keller. Wir sprachen mit Trainer Markus Kuhn.

Null Punkte nach drei Spieltagen – das sieht nach einer Saison voller Abstiegskampf aus.

Das sehe ich auch so, wobei uns es uns von vornherein klar war, dass es eine schwierige Saison wird. Das ist jetzt Abstiegskampf. Auch wenn ich denke, dass wir bisher gegen Mannschaften gespielt haben, die oben mitmischen werden. Heeren, Massen und auch Mühlhausen, das ich nicht gut einschätzen konnte, sind alle sehr stark gewesen. Aber das müssen wir jetzt annehmen und endlich in die Spur kommen. Frömern wird ein ganz wichtiges Spiel.

Woran liegt es, dass Bork nach unten gucken muss?

Ich will es nicht als Ausrede stehen lassen: Aber wenn du auf neun Mann verzichten musst, kann das keine Mannschaft kompensieren. Ich kann der Truppe überhaupt keinen Vorwurf machen. Wenn man auch sieht, wie viele Mannschaften in der Liga aufgerüstet haben. Die Liga ist insgesamt stärker geworden. Es ist sicherlich bisher unglücklich gelaufen. Aber unser Ziel muss sein, uns frühzeitig unten rauszuarbeiten. Wir müssen Gas geben.

Hat der PSV nicht den Fehler gemacht, nicht gehandelt zu haben, obwohl absehbar war, dass es eine schwierige Saison wird?

Es ist so, dass in der Kreisliga schon in vielen Vereinen Gelder gezahlt werden. Bei uns ist das nicht der Fall. Ich finde diese Linie gut. Bei uns sollen Leute spielen, die daran Spaß haben. Wir machen da nicht mit. Das ist die Philosophie des Vereins.

Markus Kuhn: „Wir haben keine Krise“

Markus Kuhn steht nach drei Spieltagen mit seinen Borkern schon unter Druck. © Jürgen Weitzel

Der PSV hat in den drei Ligaspielen mindestens immer drei Gegentore kassiert und derzeit die schwächste Abwehr der Liga. Wie wollen Sie das Problem lösen?

In der Innenverteidigung haben wir in der Vorbereitung Patrick Radtke aufgestellt, was gut funktioniert hat. Der fällt jetzt aus. Dadurch haben wir Darius Brüggemann nach hinten gezogen, der uns natürlich im Mittelfeld fehlt. Auf den Außenverteidigerpositionen haben mit Frederik Köppeler und Joshua Schubert zwei Spieler gespielt, die die Position nicht gewohnt sind. Da fällt es schwer, stabil zu stehen. Und individuelle Fehler sind da auch eine logische Folge. Die Mannschaft muss als Gesamtgebilde arbeiten.

Und jetzt verschärfen sich die Personalprobleme auch noch durch die Gelb-Rote Karte gegen Daniel Berndt.

Ja, ich musste Rene Schickentanz auswechseln, weil er angeschlagen gespielt hat. Daniel ist unser ältester und daher der erfahrenste Spieler bei uns. Und dann war es einfach ein Foul zu viel. Das war unglücklich.

Drei Niederlagen zum Start gab es zum letzten Mal vor über zehn Jahren in der Saison 2008/09.

Ich will nicht hoffen, dass es eine Zittersaison wird. Gegen Frömern müssen wir gewinnen, egal wie. Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis. Die, die regelmäßig beim Training sind, müssen sich belohnen.

Würden Sie schon von einer kleinen Krise sprechen ?

Nein, eine Krise haben wir auf keinen Fall. Die Gegner zum Start waren sehr stark. Jedem war klar, dass es eine schwierige Saison wird. Auch mir, als ich damals zugesagt habe.

Hat der PSV Bork wirklich noch das Zeug für die Kreisliga A?

Das hat man in der Vorbereitung gesehen, als wir gegen Bezirksligisten gut ausgesehen haben. Wir haben das Zeug, in der Kreisliga A zu spielen.

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