Markus Merschformann gewinnt den Großen Preis

Lenklar, Tag sechs

Lutz Gripshöver hatte nach dem letzten Sprung im Normalparcours noch ein Lächeln im Gesicht. Dabei hätte er vor Wut schreien können. Ausgerechnet die letzte Stange riss der Reiter des RV St. Georg Werne mit Amaretto und verpasste so das Stechen im Großen Preis. Letztlich wurde er guter Neunter.

WERNE

14.04.2013, 22:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Markus Merschformann holt den Großen Preis. Foto Felgenträger

Markus Merschformann holt den Großen Preis. Foto Felgenträger

 Dort wird er aber nicht auf den gestrigen Zweitplatzierten Markus Renzel (Alt Marl) treffen, für ihn geht es jetzt mit Cassydy nach Hagen am Teuteburgerwald. Renzel ärgerte sich etwas über den verpassten Sieg, weil er vor dem dritten Hindernis unnötig die entscheidende Zeit hatte liegen lassen. „Da wollte ich eigentlich die entscheidenden Hundertstel klauen. Das ging aber nach hinten los.“  Als Merschformann dann als Letzter in den Parcours schritt, war es Renzel bewusst, dass seine Bestzeit von 45,24 Sekunden fallen könnte. „Markus ist ein extrem schneller Reiter. An der Stelle, an der ich die Zeit verloren habe, hat er sie gutgemacht.“  Von den sechs Startern im verkürzten Parcours blieb nur noch Gerrit Schepers (Emscherquelle) mit Caroll fehlerfrei. Die Zeit von 46,12 reichte aber nur zu Rang drei. Die weiteren Reiter im Stechen waren Sebastian Karshüning (Rhede), Peer Zielke (Waltrop) und Johannes Ehning (Borken).

 Im vergangenen Jahr dominierten noch die Amazonen den Großen Preis, gestern erreichte keine das  Stechen. Ganz knapp davor stand die Schwedin Nicole Persson: Sie leistete sich auf Quante keinen Abwurf, dafür einen Viertel-Zeitfehler.  Vorjahressiegerin Christina Vortmann wurde Elfte mit vier Fehlerpunkten. Die leistete sich auch Oliver Schaal (RV St. Georg Werne) auf Quidam. Er hatte nach dem letzten Sprung aber kein Lächeln mehr im Gesicht. 

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