Michael Krajczy steigt in Olfen ein

Neuer Coach

Der neue Mann an der Seitenlinie hielt sich bei seiner ersten Einheit mit den Fußballern des SuS Olfen vornehmlich zurück. Michael Krajczy assistierte am Sonntag seinem eigentlichen Co-Trainer Andreas Brüse – ein Rollentausch bei Krajczys erster Einheit. Das werde sich aber ändern.

OLFEN

, 16.07.2017, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Michael Krajczy steigt in Olfen ein

Michael Krajczy (r.) beobachtet Neuzugang Jonas Frings (l.) aus Buldern bei einer Übung, die Co-Trainer Andreas Brüse gestern auf dem Kunstrasenplatz im Steversportpark aufbaute.

„Michael beobachtet, um dann nächste Woche selbst voll einzusteigen“, sagte der Sportliche Leiter Norbert Sander, der auch zum zweiten intensiven Wochenende mit dem Rollstuhl vor Ort am Platz war. Vergangene Woche hatte der Bezirksliga-Absteiger schon einmal ein Intensivwochenende absolviert, unter der Woche dann dreimal trainiert – plus das Abschlussspiel am Freitagabend gegen die SG Selm (2:0).

Da befand sich der neue Coach aber noch im lange geplanten Urlaub und stieß am Sonntag mit einer Woche Verspätung zur Vorbereitung dazu. „Wir haben im Urlaub sogar telefoniert und gestern auch ausführlich gesprochen. Er kann von mir alles kriegen, was er braucht, und er hat sehr kommunikative Co-Trainer“, sagte Sander, der in engem Austausch mit Krajczy über die Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers steht. Während Brüse einen Parcours mit mehreren Stationen erklärte, tauschten Sander und Krajczy erneut Informationen aus.

Neue Gesichter

Eine Eingewöhnungszeit wird Krajczy in Olfen aber brauchen. „Es dauert ein paar Wochen, um sich kennenzulernen. Die Zeit hast du aber in der Vorbereitung eigentlich nicht“, sagte Krajczy gestern im Interview. „Wir gewöhnen uns erstmal aneinander“, sagte er bei seiner Vorstellung der Mannschaft und referierte zehn Minuten über Körpersprache, flaches Spiel und dass auch mal „die Post abgehen“ soll.

Neuzugang Jonas Frings aus Buldern und Torhüter Niklas Owsianny, der von den A-Junioren aufgerückt ist, waren am Sonntag neue Gesichter. Christian Götz, der wegen Knieproblemen pausiert, soll aber erstmal weiter Nummer eins im Olfener Tor bleiben.

Kein Ziel

Der Wiederaufstieg ist beim SuS nicht als Saisonziel ausgegeben. „Nein“, antwortet Sander, aber: „Wir sind selbstbewusst genug, um zu sagen, dass wir oben mitspielen wollen. Alles andere wäre auch Blödsinn“, sagte Sander.

Verzichten muss der SuS vorerst auf Sören Neugebauer und Murat Cengiz, die aus beruflichen Gründen derzeit nicht trainieren können. „Damit sind zwei Offensivspieler plötzlich nicht mehr da, sie behalten aber ihren Pass und könnten notfalls auch spielen“, so Sander. Dennis Ayllon Castano wird die Vorbereitung mit absolvieren.

Sporadische Einsätze

18 Feldspieler und zwei Torhüter bilden den Kader. Niklas Laudahn, der in den USA an einer Universität spielt und derzeit auf Heimaturlaub ist, ist da noch nicht eingerechnet. Er blieb deshalb auch dem offiziellen Mannschaftsfoto fern, könnte aber wie in der Vorsaison sporadisch zum Einsatz kommen.

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