Mit Personalsorgen ins Derby - Die Spiele im Überblick

Fußball-Kreisliga LH

Zum absoluten Derbyknaller bittet die SG Selm den PSV Bork am Sonntagnachmittag. Die Sportgemeinschaft würde gerne ihre starke Serie weiter ausbauen und den achten Sieg in Folge landen. Alle Spiele der heimischen Kreisligisten in der Übersicht.

KREISGEBIET

, 11.04.2014, 17:00 Uhr / Lesedauer: 3 min
Daniel Berger (l.) stellte mit seinem PSV zuletzt dem Favoriten aus Vinnum ein Bein. Auch SG-Coach hat gehörigen Respekt vor dem Borker Neuzugang.

Daniel Berger (l.) stellte mit seinem PSV zuletzt dem Favoriten aus Vinnum ein Bein. Auch SG-Coach hat gehörigen Respekt vor dem Borker Neuzugang.

Der Tabellenfünfte GS Cappenberg empfängt zum Derby den direkten Tabellennachbarn BW Alstedde. „Wir haben die Chance, mit einem Sieg, den Abstand auf Alstedde zu vergrößern“, weiß GSC-Spielertrainer Patrick Osmolski. Demnach kann sein Team seinem Ziel, am Ende der Saison auf Platz fünf zu stehen, ein Stückchen näher kommen. Beide Mannschaften fuhren zuletzt beeindruckende Siege ein und wollen jetzt gegen den Rivalen eine Serie starten.

Personell fehlen bei GSC die Langzeitverletzten Sebastian Albers, Daniel Stock und Nils Gehrmann. Tobias Schwarz ist im Urlaub. Fraglich sind zudem die Einsätze von Rene Moltrecht und dem Spielertrainer selbst.

Zu einem ungleichen Duell kommt es am Sonntag im Olfener Steversportpark. Meisterschaftsfavorit SuS Olfen trifft auf das Kellerkind VfL Senden II und plant einen Sieg fest ein. Für Olfens Coach Michael Brüggemann stellt die Partie eine klare Pflichtaufgabe dar. „Drei Punkte sind Pflicht für uns, auch wenn Senden zwischendurch immer mal wieder gut gepunktet hat. Es ist ein Spiel gegen ein Team aus der unteren Region“, formuliert Brüggemann eindeutige Worte vor der Partie.

Lediglich Christian „Bernie“ Brüse wird nicht auflaufen können. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Der lange verletzte Jan Miklejewski wird aber zunächst im Team der Reserve sein Glück versuchen. Fortschritte machten zuletzt auch Andre Zolda und Fabian Mayr.

Zum Gemeinden-Derby bittet der SV Südkirchen den Capeller Sportclub. Nach mehreren Derbypleiten hat sich der SV Südkirchen für Sonntag nun vorgenommen, endlich mal wieder einen Derbysieg einzufahren. „Ein Punkt reicht uns nicht, wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, sagte SV-Trainer Klaus „Pille“ Lohmann. Dabei spielt dem SVS auch die Personalnot der Capeller in die Karten. „Wir müssen mal schauen, wenn wir aufstellen können. Ein Sieg für uns wäre schon eine kleine Sensation“, befindet Martin Ritz vom SC Capelle.

Rene Schulz, Nick Althoff, Henrik Schmidt und Pascal de West fehlen bei den Südkirchenern. Auf Capeller Seite können Fabrizio Pate, Sven Kroner und Alexander Reher nicht auflaufen. Zudem stehen hinter Manuel Lachmann und Fabian Steinhoff große Fragezeichen.

Die Rollen sind klar verteilt: Herbern, das in der Rückrunde noch nicht im Tritt ist, reist als Tabellensiebter an. Eintracht Werne, in der Tabelle auf Rang zwei, will den sechsten Sieg in Serie einfahren. Und das ist im Titelrennen auch bitter nötig. Neun Punkte trennen die Werner vom Tabellenführer SuS Olfen. Um überhaupt noch ein Wörtchen mitreden zu können, muss die Eintracht zumindest bei Ausrutschern des Tabellenführers bereit stehen. „Wir müssten jedes Spiel gewinnen, wenn noch etwas gehen sollte“, sagt Wernes Trainer Muris Mujkanovic. Herberns Coach Timy Schütte baut lediglich auf Außenseiterchancen seines Teams. „Wenn wir einen guten Tag haben und Werne nicht spielen lassen, könnten wir einen Punkt mitnehmen“, sagt er. Damit wäre er schon zufrieden. Denn seine Mannschaft ist nach der Winterpause noch ein wenig frühjahrsmüde.

Beide Mannschaften befinden sich im mehr oder weniger gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Doch von Langeweile ist beim SVS nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Stockumer fahren in den vergangenen Wochen immer wieder Ergebnis-Achterbahn. Unentschieden, Siege und Niederlagen mischen sich bunt durcheinander. „Uns fehlt in erster Linie nach wie vor die Konstanz“, bemängelt Stockums Trainer Ralf Gondolf. Allein in den bisherigen acht Rückrundenspielen gab es zwei Siege, sowie je drei Punkteteilungen und Niederlagen. Davaria Davensberg dagegen reist mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten Westfalia Vinnum im Gepäck an. „Das hat mich schon überrascht“, sagt Stockums Trainer Gondolf. Daran sehe man aber, wie schwierig der Gegner einzuschätzen sei. Denn in der Vorwoche gab es für Davensberg eine deftige 0:5-Packung gegen Eintracht Werne.

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