Neuer Union-Trainer peilt "die ersten fünf Plätze" an

Fußball

Für Fußball-Trainer Kolja Zeugner (30) beginnt ab Sommer eine neue Aufgabe beim Bezirksligisten Union Lüdinghausen, derzeit zehnter der Bezirksliga. Im Interview erklärt er, wie weit die Planungen für die nächste Saison bereits fortgeschritten sind und ob er Angst hat, nach seinem Jahr in Rinkerode erneut in der Kreisliga tätig zu sein.

LÜDINGHAUSEN

, 22.02.2017, 16:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neuer Union-Trainer peilt "die ersten fünf Plätze" an

Der kommende Union-Trainer Kolja Zeugner trainierte bereits im Alter von 14 Jahren eine Jugendmannschaft.

Haben Sie Angst, dass Lüdinghausen diese Saison in die Kreisliga absteigen könnte?

Das eigentlich nicht. Klar, man hat sich darüber Gedanken gemacht. Ich glaube aber, dass dieses Spiel am Sonntag gegen Brambauer (3:2) gezeigt hat, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Jeder hat gemerkt, wie wichtig es ist, an einem Strang zu ziehen. Mit zehn Spielern beim Tabellenzweiten zu gewinnen, ist nicht selbstverständlich. Jetzt ist es wichtig, dass Lüdinghausen gegen den VfB Lünen nachlegt. Ich glaube, das der Verein überkreislich Fußball spielen muss.

Wie weit sind die Planungen für die kommende Saison?

Ich habe vor anderthalb Wochen meine Zusage gegeben. In der Zwischenzeit habe ich ganz viele Gespräche geführt – mittlerweile mit jedem Spieler des Kaders. Das waren schnelle und positive Gespräche. Leistungsträger wie Lennart Pinnekämper und Andreas Kahlkopf haben ihre Zusage bereits gegeben. Bei dem ein oder anderen Spieler ist es allerdings noch offen. Ich glaube, dass wir einen Großteil der Spieler halten können.

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Mit 14 Jahren habe ich bereits Jugendmannschaften trainiert und parallel noch Fußball gespielt. Als ich aus der Jugend kam, habe ich mit dem TuS Hiltrup zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Dann habe ich mir zwei Mal hintereinander den Mittelfuß gebrochen. Nach den schweren Verletzungen habe ich mich dazu entschieden, mich nur auf den Trainerjob zu konzentrieren.

Wie würden Sie ihr Jahr beim Kreisligisten SV Rinkerode zusammenfassen?

Wir sind mit einem sehr hohen Aufwand in die Kreisliga gestartet. Für Rinkerode haben wir sehr viel bewegt. Nach einigen Niederlagen haben wir allerdings den Anschluss nach oben verloren. Jetzt stehen wir im oberen Mittelfeld (Platz zehn, Anm. d. Red.). Lüdinghausen hatte mich dann früh kontaktiert.

Welche Ziele verfolgen Sie in der kommenden Saison?

Ich glaube, man kann hier viel bewegen. Wir wollen die Mannschaft in die oberen Tabellenregionen führen. Wir wollen da ansetzen, dass wir um die ersten fünf Plätze mitspielen können.

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