Olfen baut Vorsprung aus - Die Spiele im Blick

Fußball-Kreisliga LH

Der SuS Olfen hat am Sonntagnachmittag den Vorsprung auf Verfolger Eintracht Werne auf neun Punkte ausgebaut - und die spielfreie Eintracht konnte nichts dagegen tun. Alle Spiele der heimischen Kreisligisten in der Übersicht.

KREISGEBIET

von Chris Siek, Markus Großmann, Malte Woesmann, Veren

, 06.04.2014, 17:50 Uhr / Lesedauer: 6 min
Dustin Brüggemann umkurvt Andreas Winkler.

Dustin Brüggemann umkurvt Andreas Winkler.

Kieslich - Bartsch, Schwenke, Lips, Tenberge, Wagner (46. Mangel), Konopka (60. Neurath), Müller, Rabitsch, Kara, Gückel.

Pirih - Gürenates, Muck, Löchter (53. Akono), Närdemann, Kinne, Schwert (81. Schulz), Aksoy, Zentgraf, Manfredi, Hügemann.

1:0 Gückel (22.), 1:1 Schwert (27.), 1:2 Hügemann (32.), 1:3 Närdemann (52.), 2:3 Rabitsch (62.), 2:4 Schwert (76.), 2:5 Schwert (77.), 3:5 Lips (80.), 3:6 Manfredi (89.)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekamen die Selmer immer mehr Kontrolle über den Ball und drängten die Heimelf immer weiter in die eigene Hälfte.Nach etwas über einer halben Stunde war es dann auch passiert, Kapitän Christian „Popsy“ Voßschmidt erzielte die verdiente Führung für die Gäste. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen. Mit der zweiten Halbzeit änderte sich das Kräfteverhältnis auch nicht zugunsten der Heimelf. Im Gegenteil. Selm spielte weiter souverän auf und ließ dem TuS II keinerlei Gelegenheiten, das eigene Tor in Gefahr zu bringen. In der 73. Spielminute erhöhte die Leihgabe aus der zweiten Selmer Mannschaft Christian Holzapfel auf 2:0. Das Spiel schien entschieden. Die Ascheberger warfen sich zwar weiterhin in jeden Zweikampf und versuchten sich so ins Spiel zurückzubringen, doch schienen die Angriffsbemühungen weiter nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Der Anschlusstreffer zum 1:2 von Marcel Tombrock aus der 85. Minute war nur noch Ergebniskosmetik.

Elsner, Sandhowe (84. Lohmann), Leibeling, Klähr, Vester, Windmeier, Schwipp, Heitbaum, Reckel, Sieber, Castella (46. Tombrock)

Zolda, P. Ulrich, Suer (80. Meyer), Kämper (83. Möllenbrink), Colomo, Dresken, D. Ulrich, Holzapfel, Scharen, Voßschmidt, Pieper

0:1 (31.) Voßschmidt, 0:2 (73.) Holzapfel, 1:2 (85.) Tombrock

Praktisch mit dem ersten Angriff kamen die Olfener zur schnellen Führung auf dem Sportplatz an der Gorfeldstrasse. Nach einem feinem Pass von Christian Koslowski auf Max Müller passte dieser in die Strafraummitte der Capeller und SCC Keeper Benedikt Reckmann verpasste den Ball. Fabian Steinhoff konnte den Ball nicht mehr kontrollieren und schob ihn ins eigene Netz. Danach machten nur noch die Gäste das Spiel. Nur zehn Minuten später dann die 2:0 Führung für den SuS. Der starke Max Müller passte im Strafraum auf Marvin Böttcher und dieser umspielte zwei Gegenspieler und schoss überlegt den Ball ins Eck am geschlagenen Reckmann vorbei. Nach dem Wechsel dann das gleiche Bild. Nur fünf Minuten nach dem Pausentee erhöhten die Olfener auf 3:0 durch Christian Koslowski. Nach einer guten Stunde schlugen die Gäste noch einmal zu. Nach einem Fehler von Capelles Mondrian Runde vin der eigenen Hälfte schalteten die Olfener Blitzschnell in den Angriff um und kamen nach Pass von Koslowski durch Max Müller zum mehr als verdienten 4:0. Die Gastgeber versuchten, weiter nach vorne zu spielen, aber konnten bis auf den Ehrentreffer durch Alexander Sudholt eine Viertelstunde vor Schluss den Olfener Keeper Andre Milewzyk nicht in Bedrängnis bringen.

Reckmann - Pate, Lachmann (26. Töpper), Artinger, Kroner (61. Schwipp), Runde, Steinhoff, Sudholt, Grennigloh, Wittkamp (72. Zurstraßen), Winkler.

Milewzyk - Schrey, Köster, Hellmich, Brüse, Brüggemann, Kütemann (61. D. Böttcher), Müller (66. Zolda), M. Böttcher (66. Kleischmann), Achtenberg, Koslowski.

0:1 Eigentor Steinhoff (7.), 0:2 Böttcher (17.), 0:3 Koslowski (50.), 0:4 Müller (60.), 1:4 Sudholt (76.)

GSC begann forsch und setzte den Gegner früh unter Druck. Seppenrade konnte sich selten aus der Umklammerung der Gastgeber befreien. Früh wurden die Gäste von Cappenberg im Aufbau gestört, glasklare Chancen erspielte sich die Osmolski-Elf aber noch nicht; bis zur 36. Minute. Da kam der Auftritt von Abiola Farinde. Der GSC-Stürmer ließ im Strafraum gleich drei Gegenspieler aussteigen und ließ auch Patrick Franke im Seppenrader Tor mit seinem Schuss keine Chance – 1:0 für Cappenberg. So ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wollten die Cappenberger da weiter machen, wo sie aufgehört hatten. Gleich zweimal innerhalb von drei Minuten vergaben erst Moltrecht und dann noch der freistehende Tobias Schwartz das mögliche 2:0. Dies fiel erst in der 62. Minute. Nach einem Konter ließ Tom Zentgraf Torwart Franke ins Leere rutschen und schob den Ball ins leere Tor ein. Eine kleine Vorentscheidung war damit gefallen, spätestens nach der Gelb-Roten Karte gegen Katgeli wegen Meckerns war das Spiel dann praktisch durch. Das 3:0 durch Benedikt Stiens nach schöner Vorarbeit von Tobias Schwartz rundete das Spiel dann ab.

Sperl – Lippke (76. Knop), Kaspareit, Farinde (78. Schürmann), Moltrecht, Stiens, Ressemann, Osmolski (70. Pestinger), Zentgraf, Wiesmann, Schwartz.

Franke – Wirmann, Tüns, Holtermann (46. Jankowiak), Prumann, Strickling, C. Möller (71. Ernst), M. Möller, Schulte (63. Lueg), Katgeli, Hülk.

1:0 Farinde (36.), 2:0 Zentgraf (62.), 3:0 Stiens (83.).

Gelb-Rote Karte gegen Katgeli (75.) wegen Meckerns.

Lediglich den Vorwurf der unzureichenden Verwertung musste sich die Heimelf ankreiden lassen. So war der Treffer von Jonas Lammers aus der 26. Minute der Partie der einzige Treffer in der ersten Halbzeit. Nico Brand (20.) und Kapitän Tobias „Icke“ Böcker (25.), ließen zum Teil größte Möglichkeiten ungenutzt. Von den Stockumern kam zu Beginn überhaupt nichts. Der Gast musste sich ausschließlich um die Defensivarbeit kümmern und konnte nur selten für Entlastung sorgen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild vollkommen. Gleich mit der ersten Gelegenheit traf Tolga Köroglu, nach 49. Miunten, per Kopfballtreffer zum schmeichelhaften Ausgleich. Bork schien nach dem Ausgleichtreffer aus heiterem Himmel völlig von der Rolle zu sein. Das Spiel wurde hektischer und es ergab sich ein offenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Gästestürmer Marcel Heidenreich schoss seine Mannschaft mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 nach 77. Minuten sogar in Führung und drehte eine aus Borker Sicht sicher geglaubte Partie. Der PSV ließ sich trotz des ungewöhnlichen Spielverlaufes nicht unterkriegen und kam durch den direkten Freistoßtreffer von Daniel Brand noch zum verdienten Ausgleich (87.).

Haarseim, Zander, Monno, Rosengart, Grodowski, Drees, Lammers, Poslednik (55. Koch), Böcker (64. Matthias), Brand (84. Freiberg), Berger

Packheiser, Eulich, Köroglu, Slimani, Barthel, Köhler, Uzun, Radstaak (23. E.Tozlu), Heidenreich, Karaman, H.Tozlu

1:0 (26.) Lammers, 1:1 (49.) Köroglu, 1:2 (77.) Heidenreich, 2:2 (87.) Berger

Erst spät in der zweiten Halbzeit der Begegnung kam der Knockout für die Truppe von Marco Habicht. Zwei späte Treffer und ein nicht gegebenes Tor von Schlussmann Christopher Mayr besiegelten die Schlappe in Davensberg. Ein Unentschieden wäre nach 90 Minuten aufgrund des Spielverlaufes zwar in Ordnung gewesen, doch muss sich Vinnum die unzureichende Chancenverwertung als Makel ankreiden lassen. Sven Quante vergab in der 30. Spielminute eine große Chance, um mit einer Führung im Rücken in die Kabinen zu gehen. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste die größeren Gelegenheiten. Fatih Cengiz traf mit seinem Schuss allerdings nur das Aluminium (65.). Wie es so oft im Fußball nun einmal ist, trafen die Hausherren mit ihrer ersten Chance zum 1:0 durch Thomas Jansen direkt in eine Drangphase der Vinnumer. Patrick Eickholt erhöhte zehn Minuten später sogar noch auf 2:0 und schien das Spiel so entschieden zu haben. Vinnum kam aber noch in der Nachspielzeit durch Toptorjäger Fatih Cengiz zum Anschlusstreffer. Es entwickelte sich eine brandheiße Schlussphase. Vinnums Kapitän und Torwart Christopher Mayr erzielte kurz vor Schluss sogar noch den 2:2-Ausgleich. Allerdings gab der Unparteiische den Treffer des Torhüters wegen eines Handspiels nicht.

Stilling, Eickholt, Atalan, Timo Jansen (65. Zientek), König, Eickholt, Roberg, Kaiser (75. Tewes), Plagge, Thomas Jansen (65. Bettmer), Möller

Mayr, Müller (70. Diekmann), Wessels, Ali Cengiz, Olfens, Niermann (71. Rosowski), Stolzenhoff, Kwiatkowski, Quante, Fatih Cengiz, Murat Cengiz

1:0 (77.) Thomas Jansen, 2:0 (87.) Eickholt, 2:1 (90.) Fatih Cengiz

Die Herberner kommen besser ins Spiel, machen von Beginn Druck auf die Defensive von BW Ottmarsbocholt. Doch zu wirklichen Torchancen kommen die Spieler des SVH nicht: Entweder scheitern sie an BW-Keeper Kai Knop oder kommen gar nicht über die gut stehende Ottmarsbocholter Abwehr hinaus. Zusehens wirken die Herberner Fußballer ideenlos, es fehlt der letzte Wille im Abschluss. Ottmarsbocholt auf der Gegenseite kommt erst in der 33. Minute zur ersten Torchancen. Dennoch geht es mit einem 0:0 in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff dann die 1:0-Führung für Blau-Weiß (48.). Ein Weckruf für die Herberner, die jetzt den Druck wieder erhöhen. Das Spiel wird nun aggressiver, viele Fouls unterbrechen den Spielfluss. Für Fabian Nathaus werden zwei Foulspiele zum Verhängnis. Nachdem er bereits in der 52. Minute verwarnt wurde, legte er seinen Gegenspieler abermals in der 75 – Schiedsrichter Dieter Bothe verweist ihn daraufhin mit Gelb-Rot des Feldes. In der 84. Minute setzte sich Michael Aschoff auf rechts gegen drei Gegenspieler durch, flankt in die Mitte, wo ein völlig frei stehender Lukas Mangels nur noch einschieben muss – der zu dem Zeitpunkt verdiente 1:1-Ausgleich. „Es war kein schönes Spiel, aber ein verdientes Unentschieden“, resümiert SVH-Trainer Timy Schütte.

S. Adamek - S. Aschoff, Schlupp, Temmann, Schwermann (56. Hohefeld), Hölscher, Nathaus, Mangels, M. Aschoff, Brockmeier (46. Sennekamp), Brinkmann (78. Overs)

0:1 Hölscher (48. Minute), 1:1 Mangels (84.).

Gelb-Rot gegen Fabian Nathaus wegen Foulspiels (75.)

Eintracht Werne

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