Olfen will keinen Ausrutscher - die Spiele im Blick

Fußball-Kreisliga A LH

Nach dem kleinen Ausrutscher zuletzt gegen Südkirchen sind die Olfener gewillt, die Eintracht aus Werne nicht näher als die bisherigen sieben Punkte kommen zu lassen. Alle anstehenden Partien finden Sie hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

02.05.2014, 14:48 Uhr / Lesedauer: 4 min
Olfens Sebastian Middeke (M.) im Laufduell mit TuS-Spielertrainer Tobias Tumbrink (l.). Der Olfener traf in der zweiten Hälfte zum 2:0.

Olfens Sebastian Middeke (M.) im Laufduell mit TuS-Spielertrainer Tobias Tumbrink (l.). Der Olfener traf in der zweiten Hälfte zum 2:0.

Den Tabellenführer aus Olfen erwartet mit BW Ottmarsbocholt eine kampfstarke Truppe. „Wir müssen versuchen, dagegenzuhalten, dann ist alles drin und ich bin optimistisch, dass wir etwas holen können“, verriet SuS-Kicker Christian Brüse. Nach der Punkteteilung beim SV Südkirchen und dem gleichzeitigen Sieg von Eintracht Werne ist der Vorsprung auf Tabellenplatz zwei auf sieben Punkte geschrumpft. Drei Zähler sollte der SuS gegen „Ottibotti“ demnach holen. Danny Achtenberg ist am Sonntag beruflich verhindert. Sebastian Middeke und Max Müller fallen mit ihren Außenbandrissen noch etwas länger aus. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Christian Koslowski.

Damit sich der SV Südkirchen endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden kann, müssen in Alstedde drei Punkte her. „Wir wollen mit der unteren Tabellenregion nichts mehr zutun haben. Drei Punkte wären unsere Rettung“, sagte SVS-Trainer Klaus „Pille“ Lohmann. Dass ein Dreier den Südkirchenern durchaus zuzutrauen ist, zeigte das Auftreten der Blau-Weißen vergangene Woche gegen Tabellenführer SuS Olfen. Südkirchen überzeugte mit Kampf und Biss und trotzte den Steverstädtern einen Punkt ab. Für Südkirchen gilt es, diese Leistung zu wiederholen. Fehlen werden dabei Pascal de West, Jean Marcel Akono, Robin Schulz und Nick Althoff.

Vor einer schwierigen Aufgabe steht der PSV Bork im Heimspiel gegen den TuS Ascheberg II. Schwierig deshalb, weil die Ascheberger ihre Reserve wohl mit einigen Spielern der Ersten aus der Bezirksligamannschaft aufrüsten wollen. PSV-Trainer Peter Poslednik stört das nicht. "Wir müssen mit der Situation so leben, wie sie ist. Wir werden das als Ansporn sehen und wieder sehr selbstbewusst auftreten“, verspricht der Borker, der bereits vergangene Woche mit einer selbstbewussten Leistung seines Teams das Derby in Cappenberg für sich entschied. Winter-Neuzugang Hendrik Neise ist inzwischen aber spielberechtigt.

Nachdem die Cappenberger zuletzt die schmerzhafte Derbyniederlage gegen den PSV Bork verdauen mussten, ist die Mannschaft von Patrick Osmolski nun bei der Davaria aus Davensberg gefordert. Trotz der angespannten Personallage möchte Cappenberg etwas Zählbares aus dem Spiel mitnehmen. Im Hinspiel vergab Cappenberg eine Führung und spielte am Ende nur 2:2-Remis. Patrick Osmolski und Tom Zentgraf sind nach den Roten Karten im Derby vorerst gesperrt. Zudem ist Patrick Kaspereit verhindert. Tim Jesella, Sebastian Albers, Daniel Stock und Nils Gehrmann fallen verletzt aus. Große Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Pascal Ressemann und Rene Moltrecht.

Von einem reinen Spaß-Spiel sprach Vinnums Coach Marco Habicht vor der Partie beim SC Capelle. „Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, daher wollen wir den Zuschauern wieder ein schönes Offensivspektakel bieten“, berichtete der Vinnumer Trainer. Sein Gegenüber Martin Ritz sieht das anders. „Für uns ist die Luft noch nicht raus, wir wollen das Spiel gewinnen, auch wenn es mega schwer wird“, sagte der SCC-Vorsitzende. Die personelle Situation sieht bei Westfalia Vinnum weiterhin katastrophal aus. Nur Sandro Ulisse, Christopher Mayr und Ali Cengiz kehren zurück. Auf Capeller Seite fallen ebenfalls einige Spieler aus. So werden Benedikt Reckmann, Niklas Grennigloh, Christoph Schwipp, Alex Reher und Manuel Lachmann schmerzlichst vermisst.

„Wir schauen von Spiel zu Spiel und ich schätze Senden eigentlich stark ein. Sie sind in der Rückrunden-Tabelle auf dem fünften Rang, sodass ich denke, dass es schwieriger für uns wird als im Hinspiel“, sagt Werne Co-Trainer Martin Gorgon.  Sorge macht sich Gorgon über die schwierigen Platzverhältnisse und die Anstoßzeit. In den Spielen, wo die Anstoßzeit früher lag als normal, habe man sich immer etwas schwerer getan. Den Grund dafür könne Gorgon aber nicht erklären. Die Eintracht überzeugt in dieser Saison vor allem mit seiner starken Offensive. Dennoch müsse man kein Offensives Spektakel am Sonntag abliefern. „Mir würde auch mal ein dreckiger Sieg reichen. Auf dem alten Kunstrasenplatz in Senden wird es schwer sein zu kombinieren“, so Gorgon. Personell fehlen der Eintracht der Langzeitverletzte Lucien Thurn und Tuncay Kaya. Der Einsatz von Eugen Melser ist fraglich.

Die stark abstiegsbedrohten Lüdinghausener sind nicht zu unterschätzen, da Gondolf eine sehr kampfbereite Mannschaft erwartet. „Im Moment ist kein Team der Liga ein leichter Gegner für uns, da wir zu sehr mit uns selbst zu kämpfen haben“, so Gondolf. Damit spielt der SVS-Coach auf die schlechte Personallage der Stockumer an. Mit Enes Tozlu und Zakaria Slimani fehlen weiterhin zwei Dauerverletzte. Hinzu kommt, dass Hamza Tozlu beruflich verhindert ist und Torwart Cedric Packheiser nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem vergangenen Spiel gegen den SV Herbern II gesperrt ist.

Seine Position wird Mustafa Eravsar einnehmen. „Ich bin überzeugt, dass Mustafa diese Position spielen kann“, sagte Gondolf. Auch der Einsatz von Kai Naujok ist noch nicht sicher. Vielleicht wird sich der SVS-Trainer wieder an der Reserve bedienen.

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