Pokalsonntag für den PSV Bork und GS Cappenberg - erstes Pflichtspiel seit März

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Vor dem Ligastart geht es gewöhnlich im Kreispokal los. In der ersten Runde sind drei Teams vertreten. GS Cappenberg ist dabei klarer Favorit. Nicht so klar ist das beim PSV Bork.

Bork, Cappenberg

, 29.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das erste Pflichtspielwochenende für den PSV Bork und GS Cappenberg seit März wirft seine Schatten voraus. In der ersten Pokalrunde wird an diesem Wochenende zum ersten Mal seit über einem halben Jahr wieder auf Wettbewerbsebene gespielt. Beim PSV Bork stehen gleich zwei Teams in der ersten Pokalrunde und für Cappenberg geht es mit der Favoritenrolle im Gepäck auf ungewohnten Untergrund.

Frauen, SG Walstedde/Heessen - PSV Bork

„Wir nehmen die Favoritenrolle an“, sagt Markus Kuhn, Trainer der Damen des PSV Bork. Trotzdem ist der Trainer gewarnt. „Die SG Walstedde/Heessen ist ein ambitionierter A-Ligist“, so der Übungsleiter. Zudem hat Kuhn mit einigen Personalsorgen zu ringen. Neben Lea Kindler steht unter anderem auch ein Fragezeichen hinter Torhüterin Marie Bartsch. Trotzdem ist die Freude bei Kuhn und seinem Team groß. „Endlich geht es wieder ernst zur Sache“, meint Kuhn und freut sich auf das erste Pflichtspiel seiner Mädels.

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PSV Bork - Hammer SC

Auch die Borker Herren haben am Sonntag das erste Pflichtspiel vor der Brust. Für den B-Ligisten von Ilesanmi Ojo geht es gegen den Hammer SC, ein Kreisliga-A-Team. Dennoch will Ojo sich und sein Team nicht in der Underdog-Rolle sehen. „Wir haben uns in der Vorbereitung gegen A-Ligisten eigentlich immer gut verkauft“, sagt Ojo - mit Ausnahme vielleicht das 1:7 gegen die SG Selm. Im Gegensatz zu den Borkerinnen hat die Herrenmannschaft beim Personal etwas weniger Sorgen. Im Gegenteil. „Wir müssen wahrscheinlich ein bis zwei Spieler aus dem Kader nehmen“, sagt Ojo.

FC Hamm - GS Cappenberg

Im Gegensatz zum PSV Bork ist bei GS Cappenberg die Favoritenrolle klar verteilt. Mit dem FC Hamm 2011 wartet ein D-Ligist auf die Mannen von Pascal Harder. Trotzdem ist Harder gewarnt. Gerade auch wegen der so vermeintlich klaren Ausgangslage. „Wenn man meint, dass man deutlich besser ist und den Gegner sowie den Untergrund unterschätzt, dann kann da auch mal was schief gehen. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze“, sagt der Cappenberger Coach, der jetzt auch die Sportliche Leitung übernommen hat.

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Um diese Phrase kommt man als Trainer bei so einer Ausgangslage wohl nicht herum. Allerdings müssen die Grün-Schwarzen auf ungewohnter Asche antreten. Dies erhöht auch das Verletzungsrisiko. Deswegen möchte Pascal Harder auch ein paar angeschlagenen Spielern etwas Pause gönnen. Der Ligastart nächste Woche ist ihm dann doch etwas wichtiger.

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