PSV Bork entscheidet ein Spiel mit vielen Wendungen für sich

Fußball-Kreisliga B

Der PSV Bork hatte einiges an Wiedergutmachung zu betreiben. Gegen den SC Fröndenberg-Hohenheide gelang das. Das Spiel war aber spannender, als es hätte sein müssen.

Bork

, 27.09.2020, 19:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erleichterung über den Sieg: Matthias Scherner (v.l.), Torschütze Christian Voßschmidt und Daniel Rosengart bejubeln den Treffer zum 3:2.

Erleichterung über den Sieg: Matthias Scherner (v.l.), Torschütze Christian Voßschmidt und Daniel Rosengart bejubeln den Treffer zum 3:2. © Matthias Henkel

Wer sich am Sonntag das Spiel in der Fußball-Kreisliga B zwischen dem PSV Bork und dem SC Fröndenberg-Hohenheide ansah, wurde gut unterhalten. Nicht nur, weil der PSV einen 3:2 (1:0)-Sieg einfuhr, sondern vor allem wegen der vielen Wendungen, die das Spiel immer wieder nahm.

Der PSV hatte sich einiges vorgenommen für dieses Spiel. Nach zuletzt zwei Niederlagen und elf Gegentoren hatten die Borker einiges gutzumachen. Zu Beginn des Spiels war aber zunächst nicht viel davon zu sehen. Denn zunächst waren es die Gäste aus Fröndenberg, die das Kommando übernahmen und sich Feldvorteile erspielten. Torhüter Marvin Koch war jedoch zur Stelle und hielt die Null für seine Mannschaft.

Der Einsatz beim PSV Bork stimmt

Im Gegensatz zu den Spielen davor stimmte am Sonntagnachmittag der Einsatz der Borker. Das bemerkte auch Sanmi Ojo: „Man kann verlieren - auch hoch - aber der Einsatz muss immer stimmen. Die letzten beiden Spiele war das nicht der Fall - heute schon“, meinte der PSV-Trainer.

Nach etwa 20 Minuten stabilisierte sich der PSV und kam besser ins Spiel. Auffällig war die Leidenschaft, mit der die Borker agierten. Kein Ball wurde verlorengegeben. Gleichzeitig erlangte der PSV immer mehr Kontrolle über das Spiel. Dafür belohnte sich Bork in der 28. Minute: Frederik Köppeler brachte den PSV in Führung.

Bis zu Halbzeit wurde Bork immer stärker, die Pause kam für das Heimteam daher nicht zum besten Zeitpunkt. Denn durch den Seitenwechsel fand ein Bruch im Spiel statt. Fröndenberg kam stark aus der Kabine und erzielte aus dieser Druckphase heraus den Ausgleich (49.).

PSV Bork findet zurück ins Spiel

Jetzt erst wachte der PSV auf und fand wieder zurück ins Spiel - und belohnte sich erneut. Köppeler versuchte es vom Strafraumeck und überwand Sven Thiele im Fröndenberger Tor (59.).

Doch wer jetzt glaubte, dass der PSV mehr Sicherheit hätte, sah sich getäuscht - und das, obwohl der PSV nach 65 Minuten wegen einer Gelb-Roten Karte in Überzahl spielte. Wenige Minuten später hatte der PSV dann die große Chance, das Spiel per Elfmeter vorzuentscheiden. Doch Torwart Thiele hielt den schwach getretenen Strafstoß von Daniel Rosengart.

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Und schon gab es die nächste Wende: Fröndenberg roch Morgenluft und griff selbst wieder an. Die Borker sorgten zwar für Entlastung, mussten dann aber doch den Gegentreffer hinnehmen (80.). Und nun waren die Fröndenberger drauf und dran, das Spiel zu drehen. Der PSV konnte sich bei Torwart Koch bedanken, der eine Doppelchance für die Gäste stark vereitelte (87.).

Voßschmidt bleibt eiskalt

Alles lief auf ein Unentschieden hinaus. Doch es folgte die letzte Wende: Der fleißige Christian Voßschmidt jagte einem Fröndenberger den Ball ab und blieb im Anschluss eiskalt vor dem Tor und schon zum umjubelten 3:2-Siegtreffer ein (89.).

Ojo war im Anschluss mit dem Auftreten seiner Mannschaft einverstanden: „Ich habe gute läuferisch und spielerisch gute Ansätze gesehen.“ Allerdings herrschte ein anderes Gefühl vor: „Die Erleichterung darüber, dass wir gewonnen haben, ist riesengroß“, meinte Ojo. Und es war beruhigend, dass die letzte Wende zum Guten für den PSV ausfiel.

PSV Bork: Koch - Bester, Rosengart, Milczuch, Scherner, Ojo, Kayaalp (87. Hördemann), Osmani (90. Böckenbrink), Voßschmidt, Onweni, Köppeler

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