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PSV Bork installiert André Kracker als Cheftrainer für die neue Saison

rnMit Video-Interview

Der PSV Bork verkündete am Montagabend die Nachfolge von Markus Kuhn und benannte auch zwei Altherrenspieler, die auf der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt werden sollen.

Bork

, 08.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Pressetermin im Borker Vereinsheim begann am Montagabend mit fast einer halben Stunde Verspätung. Es gab nach der Spielabsage wegen Personalnot am Sonntag offenbar viel Gesprächsbedarf zuvor im Borker Vereinsheim, in dem der Vorstand des Fußball-Kreisligisten der abstiegsbedrohten Mannschaft auch den neuen Trainer André Kracker (44) vorstellte, der zur kommenden Saison übernehmen wird.

Doch den Termin nutzte der PSV, um weit mehr als nur einen neuen Trainer vorzustellen. Erstmals machten die Borker auch öffentlich, dass Marco Logemann, ehemaliger Sportlicher Leiter von Lokalrivale GS Cappenberg, als externer Berater für die Borker tätig ist und großen Anteil an der Trainerverpflichtung hatte. Logemann saß links von Kracker, rechts von ihm saß Altherrenspieler Marcel Michel mit am Tisch, der auf der Jahreshauptversammlung am Montag, 29. April, als neuer Vorsitzender gemeinsam mit Benedikt Sträter kandidieren und Nachfolger von Bodo Hicking werden will.

Eine neues Organisationsteam im PSV Bork

Man könnte also sagen: Der PSV präsentierte am Montagabend auf einen Schlag die Mannschaft hinter der Mannschaft, die für die Neuausrichtung des Klubs stehen soll. Tobias Böcker, Spieler der ersten Mannschaft und zugleich Kassierer des Vereins, war bemüht, ein geregeltes Bild des Vereins zu vermitteln. „Wir auf der Kommandobrücke sind, wenn wir es beurteilen können, intern sehr gut aufgestellt und haben gute Ideen“, beruhigte Böcker. Der Tenor: Die erste Mannschaft spiegelt nicht den Zustand des gesamten Vereins wider. Und: Hinter den Kulissen hat der Verein alles im Griff.

Der weitaus „größere Brennpunkt“ als die Trainerfrage und die ernstzunehmenden Probleme in der ersten Mannschaft sei die Besetzung des Vorstandes nach Hickings Rücktrittsankündigung gewesen, erklärte Böcker, „wir standen vor der Frage: Wie geht es weiter? Das war die Prio eins.“

PSV ist glücklich über Kracker-Verpflichtung

Am Donnerstag fiel dann die Entscheidung, dass André Kracker Nachfolger von Markus Kuhn werden soll, „ein Trainer, den man normalerweise vom Zeitpunkt, von der Außendarstellung und der sportlichen Ist-Perspektive nicht einfach so bekommen hätte“, wie Böcker die Neuverpflichtung beschrieb. Marcel Michel verdeutlichte, dass Kracker keine „Notgeburt“ sei.

B-Lizenz-Inhaber Kracker, der unter anderem beim SuS Rünthe, VfL Werne, VfB Waltrop, Schalke und dem VfL Bochum Mannschaften trainiert hat, ist sich nicht zu schade für die Herausforderung. Borks Kader steht vor einem Umbruch. „Die Situation ist nicht unbekannt“, sagte Kracker. Bei Westfalia Rhynern II und RW Ahlen II habe er bereits vor ähnlichen Mammutaufgaben gestanden, aus wenig viel machen zu müssen. In beiden Fällen habe er es fast alleine geschafft, eine Mannschaft in kurzer Zeit neu zusammenzustellen. Kracker kennt und schätzt auch auch Ex-Trainer Ingo Grodowski („Ingo ist ein Supertyp“) und hat sich vor seiner Zusage Informationen bei Familie Grodowski über den PSV Bork eingeholt.

Kracker sieht eine neue Herausforderung

„Für mich war Fußball eigentlich abgehakt“, sagt er“, aber diese Aufgabe reizt mich schon. Einfach kann jeder. Ich gehe diese Aufgabe an.“ Imponiert habe ihm, dass der PSV die aktuelle Situation nicht beschönigt habe. „Wir reden hier von Kreisliga B“, zitierte Kracker aus den Gesprächen. Der PSV will einen neuen spielenden Co-Trainer und erste Neuzugänge in den kommenden Tagen vorstellen, wie Marco Logemann mitteilte.

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