PSV Bork läuft für den guten Zweck und erhält dabei Unterstützung

Fußball

Der PSV Bork hält sich neben dem Platz fit und tut gleichzeitig etwas Gutes für eine Borker Einrichtung. Dabei erhält der Verein Unterstützung von Personen, die gar nicht direkt zum Klub gehören.

Bork

, 22.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der PSV Bork läuft für den guten Zweck.

Der PSV Bork läuft für den guten Zweck. © Sebastian Reith

Auch wenn der Ball im Augenblick nicht rollt, gilt es für die Fußballer des PSV Bork, sich fitzuhalten. Das ist auch deswegen nicht ganz unwichtig, da die aktuellen Planungen vorsehen, den Spielbetrieb im Kreis Unna/Hamm bereits wieder im Januar aufzunehmen.

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Diese Notwendigkeit verbindet der PSV Bork aber mit einer guten Sache. Aber von vorne: Zunächst teilte sich die Mannschaft in Dreier-Teams auf - eine Idee, die die Mannschaft von der zweiten Damenmannschaft des PSV hat. Anschließend geht es darum, welches Gruppe die meisten Kilometer abspult. Jeder Spieler spendet dann für jeden erlaufenen Kilometer 10 Cent. Das Geld kommt am Ende dem Kindergarten St. Stephanus in Bork zugute.

Sanmi Ojo beteiligt sich an der Aktion des PSV Bork

Laufen zu gehen und dabei Geld zu verlieren, ist das nicht kontraproduktiv? Im Gegenteil: „Jeder weiß, dass es für einen guten Zweck ist. Die Bereitschaft, etwas zu geben ist vorhanden. Und es ist Geld, dessen Verlust keinem wehtut“, sagt PSV-Trainer Sanmi Ojo, der sich selbst auch beteiligt. „So wie wir das als Kollektiv anfassen kommt etwas Gutes dabei rum.“ Noch bis Heiligabend will der PSV Kilometer abreißen und Geld einsammeln.

Die Resonanz auf die Aktion war überaus positiv, so positiv, dass sich auch Angehörige der ersten Mannschaft beteiligen wollten. Der PSV stimmte selbstredend zu und so sammeln auch Läufer Kilometer, die gar nicht für die B-Liga-Mannschaft auflaufen.

Sanmi Ojo ist neben der karitativen Motiven der Aktion auch noch aus zwei anderen Gründen glücklich über die Aktion. „Das zeigt den Charakter der Mannschaft“, sagt Ojo einerseits - und andererseits: „Meine Spieler werden, wenn es wieder losgeht, sportlich nicht komplett verwahrlost sein.“

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