PSV Borks Weg in die Bezirksliga

Fragen und Antworten

Der Sekt steht bereits kalt beim Fußball-A-Ligisten PSV Bork. „Wir haben die Meisterfeier natürlich schon geplant“, bestätigte Dietmar De Sacco, Geschäftsführer der Fußballabteilung ganz ironisch. Natürlich ist der PSV Bork noch nicht durch, obwohl er bereits 16 Punkte Vorsprung in der Tabelle auf den Tabellenzweiten hat. Gedanken über den Modus darf man sich in Bork angesichts des deutlichen Vorsprungs aber schon mal machen. Wir helfen dabei.

BORK

, 25.02.2017, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
PSV Borks Weg in die Bezirksliga

Dietmar De Sacco will mit dem PSV Bork in die Bezirksliga.

Wer sind Borks Verfolger?

Der Türkische SC Kamen hat 35 Punkte auf dem Konto und ist damit Zweiter, der BSV Heeren und Rot-Weiß Unna und Westfalia Wethmar II haben jeweils 34, Massen als Sechster noch 33. Wethmar hat allerdings ein Spiel weniger absolviert, könnte den Rückstand noch auf 14 Punkte verkürzen und wäre damit erster Verfolger.

Mit wie vielen Punkten wird man Meister?

Hellseher müsste man sein! Die Erfahrung zeigt, dass Bork in das Punktefenster von 70 bis 80 Punkten kommen sollte, um Meister zu werden. Seit 2004 holten die Meister meist diese Punktzahlen. Der SSV Mühlhausen II 2008/09 war mit 62 Punkten der Minimalist. Damals hatte die Liga noch 16 Teams. Der Punkteschnitt: 2,06. Oberaden 2012/13 stieg mit dem besten Punkteschnitt von 2,82 Zählern pro Spiel aus. Bork hat derzeit einen Schnitt von 2,68 Punkten.

Wann könnte der PSV Bork die Meisterschaft feiern?

51 Punkte hat der PSV Bork schon, 39 weitere könnten in den verbleibenden 13 Partien hinzukommen. 24 davon braucht der PSV, um sich den Titel nicht mehr nehmen zu lassen. Halten die Borker den 16-Punkte-Vorsprung, wäre die Meisterschaft schon am Sonntag, 17. April, unter Dach und Fach – fünf Spieltage vor dem Saisonende. Pikant: Das Derby gegen Cappenberg steht eine Woche später an. Vielleicht sparen sich die Borker ihr Meisterstück ja für diese Partie auf...

Ist Bork als Meister in die Bezirksliga aufgestiegen?

Nein! Denn der Kreis Unna-Hamm verfügt aufgrund seiner Mannschaftszahlen nur über anderthalb Aufstiegsplätze zur Bezirksliga, leistet sich aber zwei A-Kreisligen. Die Zahl der Aufstiegsplätze zur Bezirksliga legt der Fußballausschuss des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes fest.

Wie sieht die Aufstiegsrunde aus?

In der ersten Runde spielen die beiden Meister der Kreisligen A1 und A2 Unna-Hamm in einem K.o.-Spiel einen Aufsteiger auf neutralem Platz aus. Hier kommen momentan die SpBg Bönen (46 Punkte) und Rot-Weiß Unna II (45 Punkte infrage. Der Sieger ist Bezirksligist, der Verlierer muss nachsitzen, bekommt aber noch eine Chance.

Auf wen trifft der Verlierer des Aufstiegsspiels?

Auf den Meister des Kreises Beckum. Das hat der FLVW so bestimmt, war aber vergangenes Jahr noch anders. Denn da spielten die Teams aus dem Kreis Unna gegen Teams aus dem starken Kreis Dortmund. „Wir sind froh, dass wir Dortmund los sind“, sagt Kreisvorsitzender Horst Weischenberg. Beckum ist mit 51 Mannschaften der kleinste eigenständige Fußballkreis im FLVW und hat nur einen halben Aufstiegsplatz. In Hin- und Rückspiel ermitteln diese beiden Mannschaften einen Aufsteiger.

Welche Gegner kommen dafür infrage?

Aktuell ist die A-Liga in Beckum heiß umkämpft. Der TuS Wadersloh ist Spitzenreiter (37 Punkte), könnte aber durch Fortuna Walstedde (34, ein Spiel weniger) eingeholt werden. Dazwischen rangiert der SV Neubeckum (35) auf Rang zwei. Die DJK Vorwärts Ahlen ist Vierter (33), es folgen BW Sünninghausen (31) und SuS Ennigerloh (30, ein Spiel weniger).

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