PSV-Coach André Kracker nach der ersten Niederlage: „Ich dulde keine Ausreden mehr"

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Der Trainer des Fußball-B-Ligisten PSV Bork kündigt nach dem schwachen Auftreten seiner Mannschaft am Wochenende gegen den TuS Hemmerde Konsequenzen für seine Mannschaft an.

Bork

, 16.09.2019, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

André Kracker, Trainer des Fußball-B-Ligisten PSV Bork, war am Sonntag nach der 1:4-Niederlage seiner Mannschaft bedient. Er war wütend über das Auftreten seines Teams. So kündigte er am Sonntagabend Konsequenzen für sein Team an.

Als die Redaktion ihn am Montagnachmittag erreichte, klang Kracker wieder deutlich entspannter, aber er hält an seinen Worten fest. „Ich möchte die jetzige Situation zwar nicht überdramatisieren, dennoch wird sich im Verlauf der Woche etwas ändern müssen.“

Bereits in den Vorwochen sei es zu spüren gewesen, dass sein Team auf dem Feld an der Einstellung etwas fehlte. „Das hat schon im Spiel gegen Rünthe begonnen. Wir führen 2:0 und spielen noch Unentschieden. Wir waren in den Spielen nicht schlechter, aber der Kopf macht bei manchen Spielern momentan nicht mit“, sagte Kracker.

Der Trainer des PSV Bork erklärt die Konsequenzen, die er daraus ziehen wird: „Einige Spieler sind sich vielleicht zu sicher gewesen mit ihrer Position in der Mannschaft. Ich werde versuchen, personell etwas umzustellen, damit mir auch die Reservespieler zeigen können, dass sie es mehr verdient haben, in der Startaufstellung zu stehen. Ich hoffe so ein paar Reizpunkte für die Spieler zu setzen“, sagte er.

Wer aufläuft, muss sich reinhängen

Zwar habe seine Mannschaft aufgrund von Urlaubern und verletzten Spielern auch personelle Engpässe. „Aber diejenigen, die am Sonntag auflaufen, müssen mir trotzdem zeigen, dass sie sich voll reinhängen. Ich hatte das Gefühl, manche Spieler haben die Spiele bereits vor dem Anpfiff gewonnen. Die letzten Wochen zeigen das Gegenteil. Auch in der B-Liga darf man sich keine Nachlässigkeiten erlauben“, so Kracker.

Für die Partie am Sonntag gegen die SG Massen II erwartet er eine positive Reaktion. „Ich dulde keine Ausreden mehr. Jeder im Team muss jetzt zeigen, dass er mitziehen will und jedes Spiel gewinnen möchte“, erklärte der Coach.

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