PSV schlägt Selm mit 2:1 – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga LH

Die Siegesserie ist gerissen. Nach sieben Siegen in Folge musste die SG Selm am Sonntag im Derby gegen den PSV Bork eine bittere 1:2-Niederlage schlucken. Der PSV verschaffte sich mit dem Erfolg ein Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge. Alle Ergebnisse der heimischen Kreisligisten finden Sie hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

von Markus Großmann, Heinz Krampe, Chris Siek, Verena

, 13.04.2014, 17:49 Uhr / Lesedauer: 5 min

Janis Drees war Schweglers persönlicher Leibwächter und ließ dem Sturmtank nur wenig Raum zur Entfaltung. In der 20. Minute klappte es beim PSV dann auch in der Offensive. Jonas Lammers bekam einen Ball vom linken Flügel in den Strafraum gespielt. Er drehte sich mehrfach, fackelte nicht lang und zirkelte den Ball aufs Tor von SG-Schnapper Carsten Zolda. Das Leder strich nur knapp am Gehäuse vorbei. Kurz vor der Pause hätte Bork seine Führung dann ausbauen können. Doch wie zuletzt gegen den SV Stockum haperte es im Borker Spiel bei der Chancenverwertung. Daniel Berger traf nach Brand-Pass den Ball nicht richtig (35.) und Tobias Böcker fand in Carsten Zolda seinen Meister. Dann war erst einmal Halbzeit.

Nach der Pause zog sich Bork zunächst zurück, stand tiefer und betrieb nicht mehr das aggressive Pressing der ersten Halbzeit. Selm versäumte es jedoch, spielerisch daraus Kapital zu schlagen. Dennoch kam der Hausherr zum Ausgleich, ebenfalls durch einen Strafstoß. Alexander Schwegler ließ in der 67. Minute den Gastgeber jubeln.  Die Gäste gaben sich mit einem Punkt aber nicht zufrieden, wurden jetzt wieder bissiger, lauf- und zweikampfstärker. Philipp Gördes, in der zweiten Halbzeit eingewechselt, knallte 13 Minuten vor Schluss per Flachschuss den Ball zum 2:1-Endstand ins Selmer Tor, sodass die Sportgemeinschaft ihre Serie dieses Mal nicht halten konnte.  

Zolda – Ulrich, Suer, Kämper (70. Meyer), Scharen, Dresken, Pieper, Schwegler, Markowski (80. Schlering), Voßschmidt, Möllenbrink.

Haarseim – Poslednik, Monno, Rosengart, Grodowski, Drees, Lammers (56. Gördes), Koch (87. Eilers), Böcker, Brand (74. Matthias), Berger.

0:1 Grodowski (6.) Foulelfmeter, 1:1 Schwegler (67.) Foulelfmeter, 1:2 Gördes (77.).  

Vor knapp 150 Zuschauern lieferten sich die Nachbarn, die auch in der Tabelle Nachbarn sind, ein spannendes Duell. Durch den Sieg konnte Aufsteiger Cappenberg den sechsten Tabellenplatz festigen. In der ersten halben Stunde waren die Gäste vom Heikenberg tonangebend. Die Cappenberger konnten sich bei Torwart Manuel Sperl bedanken, der einige Male sich auszeichnen konnte und einen Rückstand verhinderte. Umso überraschender fiel dann fünf Minuten vor dem Pausenpfiff die Cappenberger Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam der Ball vor das Alstedder Tor. Abilola Farinde stand am langen Eck und hielt die Sohle hin. BW Alstedde hatte druckvoller gespielt, aber der Gastgeber stand hinten gut, ging mit einer glücklichen Führung in die Pause. Nach der Pause sah es dann anders aus. GS Cappenberg hielt besser mit und hätte schon früh das 2:0 erzielen können, Benedikt Stiens strebte allein auf das Alstedder Tor zu, aber der Ball versprang und die Chance zum 2:0 war vertan. Doch nur wenig später bestätigte Abiola Farinde seine Torjägerqualitäten. Nach einem Pass von Benedikt Stiens zog das Cappenberger Nachwuchstalent ab und erhöhte auf 2:0.

Sperl - Lippke, Kaspereit, Jesella (85. Schürmann), Moltrecht, Stiens (74. Pestinger), Pascal Ressemann, Osmolski, Tom Zentgraf (72. Zocher), Wiesmann, Farinde

Diedrich - Paarmann (46. Kadlubowski), Milinkovic, Turan, Kuhne, Klink, Friemann, Halilovic (83. Homann), Deniz, Studnicka (65. Ruman), Schlunke

1:0 Farinde (40.), 2:0 Farinde (53.)

Gleich von Beginn an ließen die Jungs vom Steversportpark keinerlei Zweifel aufkommen bei wem die drei Punkte nach den 90 Minuten aufs Konto wandern würden. Zwar ließen die Olfener zu viele ihrer hochkarätigen Gelegenheiten liegen, allerdings hielt man so den Gast aus Senden weit in der gegnerischen Hälfte. Wo Christian Koslowski und Mark Köster noch am Aluminium scheiterten, machte es Marvin Böttcher in der 42. Spielminute besser, als er nach einem schnell ausgeführten Einwurf im Sechzehner auftauchte und den Ball zur verdienten Halbzeitführung halbhoch versenkte.

In Hälfte zwei sollte die Böttcher-Show erst so richtig Fahrt aufnehmen. Innerhalb von 18. Minuten schnürte der SuS-Stürmer einen lupenreinen Hattrick und damit seine Treffer zwei bis vier. Mit der deutlichen Führung im Rücken ließ es die Heimelf aber deutlich ruhiger angehen, sodass die Gäste Ergebniskosmetik betreiben konnten. Tobias Schäfer (80.) und Timo Lemmer (88.) stellten das Ergebnis kurz vor Ende der Partie auf 4:2.

Milewzyk - Schrey, Köster, Zolda (D. Böttcher), Middeke (60. Kleischmann), Brüggemann (74.), Kütemann, Müller, M. Böttcher, Achtenberg, Koslowski

Stuhldreier - Beiderwellen, Schludecker, Meinhardt (62. Schäfer), Weßelborg, Hohmeier, Lemmer, Berik (79. Mersmann), Rosenberger, Drachsel, Rudi

1:0 (42.) M. Böttcher, 2:0 (50.) M. Böttcher, 3:0 (61.) M. Böttcher, 4:0 (63.) M. Böttcher, 4:1 (80.) Schäfer, 4:2 (88.) Lemmer  

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams. Die Gäste aus Capelle griffen die Gastgeber erst ab der Mittellinie an. Die Hausherren um Trainer Klaus „Pille“ Lohmann hatten viel Ballbesitz, erspielten aber kaum nenneswerte Straufraumszenen. Mit der ersten guten Möglichkeit kamen die Gäste zur überraschenden Führung. Nach einem Steilpass von Marius Artiger durch die Schnittstelle der Südkirchener Viererkette gewann Stefan Möer das Laufduell gegen Südkirchens Michel Zentgraf und überlüpfte den herauseilenden Benjamin Pirih im Tor der Gastgeber zum 1:0.

Die Capeller kamen entschlossener aus der Pause heraus. Es waren acht Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als Andreas Winkler nach Zuspiel von Möer am glänzend haltenden Pirih scheiterte. Die Gäste beschränkten sich weiterhin auf das Zerstören des Offensivspiels der Hausherren, was ihnen auch gelang. Weder Fernando Manfredi, noch Simon Närdemann konnten sich eine Torchance erarbeiten. Die wiederum hatten die Cappeler nach einer knappen Stunde wiederum durch Winkler, der nach einer Ecke frei vor Benjamin Pirih stand und diesen zu einer Glanzparade zwang. Die größte und auch einzigste Tormöglichkeit im Spiel der Hausherren hatte der eingewechselte Yves Heickens, der eine Viertelstunde vor Schluss nach einer Flanke von Marvin Schulz, den Ball freistehend fünf Meter über das Tor schoss.

Pirih - L. Hügemann, Löchter (67. Heickens), Akono, Närdemann, Kinne, Schwert, Aksoy (46. Schulz), Zentgraf, Manfredi, D. Hügemann (78. Lübke).

Reckmann - Winkler, Steinhoff, Schwipp, Grennigloh, Töpper, Artinger (70. Zimmermann), Hanke, Möer (60. Wittenbrink), Runde, P. Wittkamp (74. S. Wittkamp).

0:1 Möer (38.)  

Der SV Herbern II begann zunächst stark. In der Defensive überzeugten die Gäste besonders durch ihr gutes Stellungsspiel. Immer wieder ließen die Herberner die Stürmer der Eintracht ins Abseits laufen.  Besser machten es die Gäste. Steffen Hunnewinkel kam an der Strafraumkante zum Schuss, den der Schlussmann der Gastgeber, Manuel Linke, nicht festhalten konnte. Stattdessen landete der Ball direkt vor den Beinen von Michael Aschoff, der das Leder aus zwei Metern ins freie Werner Tor schoss – 1:0 für den SV Herbern.  Nach der Pause meldeten sich dann mal die Gastgeber. Nach einem kurz ausgeführten Eckball (54.), war es Sandro Ünal, der eine perfekte Flanke auf den zweiten Pfosten und den dort stehenden Martin Gorgon schlug. Gorgon kam frei zum Kopfball und netzte so zum 1:1-Ausgleich ein.

Danach hatten die Gastgeber die Kontrolle über die Partie – Herbern wirkte völlig mittellos. In der 70. Minute traf Ercan Taymaz nach einer Vorlage von Jussef Saado zum 2:1-Endstand für die Eintracht aus Werne. „Wir haben verdient gewonnen, in Halbzeit zwei hätten wir noch mehr Tore machen können“, erklärte Eintrachts Trainer Muris Mujkanovic.  Neben dem Sieg gab Mujkanovic noch den Abgang der Spieler Candy und Thierry Opsölder bekannt: „Ich finde es schade, dass uns beide verlassen, aber die Jungs wollen mehr spielen.“

Linke, Ünal, Pra, Obrenovic, Gorgon, Bozaci, Melser, Saado, Kaya (82. Woitek), Lupp (65. T. Opsölder), Taymaz (89. C. Opsölder)

S. Adamek, Pinnekämper, Schlupp, Hölscher, Temmann, Sennekamp, S. Aschoff (86. C. Adamek), Klüsener, M. Aschoff, Schütte (46. Osmanovic), Hunnewinkel (65. Havers)

0:1 M. Aschoff (9.), 1:1 Gorgon (54.), 2:1 Taymaz (70.)  

SVS-Trainer Ralf Gondolf musste mit Christoph Barthel, Sertan Uzun und Ömer Eliyazici verletzungsbedingt auf drei seiner Stammkräfte verzichten. Außerdem wurde Zakaria Slimani ausgewechselt. Für ihn ging es mit Verdacht einer ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus. Dem Tabellendreizehnten aus Davensberg gelang früh das 1:0 durch Timo Jansen (4.) und baute in der 18. Minute durch einen Treffer von Patrick Eickholt die Führung aus. Es war von Beginn an ein sehr körperbetontes Spiel. Beide Mannschaften wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen. Vor allem SVS-Spieler Hamza Tozlu fiel immer wieder durch harte Fouls auf. Dann der überraschende Anschlusstreffer der Stockumer (37.): Nach einem Freistoß für den SVS fiel der Ball Tolga Köroglu im gegnerischen Sechzehner vor die Füße und er netzte ein. Das Tor gab Gondolfs Mannschaft Aufwind. Seine Mannschaft war nah am Ausgleich. Dennoch gelang der Treffer auf der Gegenseite. Sebastian Kaiser traf zum 3:1-Endstand (68.).

Packheiser - Eulich, Körogli, Silmani (23. Naujok), Eliyazici, Köhler, Luti, Radstaak, Heidenreich, Karaman, Tozlu

0:1 Jansen (4.), 0:2 Eickholt (16.), 1:2 Köroglu (37.), 1:3 Kaiser (68.)

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