Saison mit Corona - Absagen werden in der Spielzeit zur Tagesordnung gehören

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Die Auswirkungen der Pandemie werden im Sport noch eine ganze Weile spürbar sein. Wir werden uns damit arrangieren müssen, findet unser Autor. Auch damit, dass Spiele ausfallen werden.

Selm

, 06.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Coronavirus beendete die Spielzeit 2019/20 ganz plötzlich - und die Pandemie beeinflusst auch die Saison 2020/21 erheblich. Hygieneregeln an Sportplätzen, begrenzte Zuschauerzahlen, Höchstgrenzen bei der Zahl der einsetzbaren Spieler - das alles wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen.

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Wir werden mit der Krankheit leben müssen. Und viele Vereine haben das bereits gelernt. Die Selbstverständlichkeit, mit denen die Ehrenamtlichen in den vergangenen Monaten Schutzkonzepte ausgearbeitet haben, um das Leben im Sport nicht mehr still stehen zu lassen, war dabei beeindruckend. Wir dürfen nicht vergessen, dass die meisten Vorstandsteams darauf überhaupt nicht vorbereitet waren, die Pandemie sie auch privat teilweise traf, Verein und Privatleben wirtschaftlich beeinträchtigt waren.

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Wenn man heute auf die Sportplätze blickt, sieht man, dass die Sportler die Regeln größtenteils einhalten, und dass sie sich bewusst sind: Halten sie sich nicht daran, steht die Teilnahme am Sport schnell wieder auf dem Spiel.

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Wir werden uns daher an die Situation gewöhnen müssen. Spielabsagen, Verdachtsfälle, Mannschaften in Quarantänen - es ist davon auszugehen, dass es das jede Woche im Amateursport irgendwo geben wird. Wichtig ist daher, dass Sportler und Zuschauer nicht nachlässig werden, keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen und einem Verdacht zügig nachgehen. Die Pandemie ist in Deutschland nämlich im Griff - und das soll auch so bleiben.

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