Selm gewinnt mit 2:1 in Herbern – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga A LH

Am 29. Spieltag der Lüdinghausener Kreisliga A hat die SG Selm ihr Auswärtsspiel beim SV Herbern II mit 2:1 gewonnen. Südkirchen spielte in Alstedde remis und Eintracht Werne jubelte in Senden. Lesen Sie hier alle Ergebnisse der heimischen Kreisligisten.

KREISGEBIET

von Markus Großmann, Thomas Schulzke, Dominik Gumprich

, 04.05.2014, 17:56 Uhr / Lesedauer: 7 min
Steffen Klüsener (r.) war einer der wenigen Herberner, der überzeugte. Hier setzt er sich gegen Selms Jannis Pieper durch.

Steffen Klüsener (r.) war einer der wenigen Herberner, der überzeugte. Hier setzt er sich gegen Selms Jannis Pieper durch.

Der Endstand stand schon zur Halbzeit fest, deshalb rächte sich Selms Chancenwucher in den zweiten 45 Minuten nicht. Alexander Schwegler hatte die Spielgemeinschaft nach einem dicken Patzer von Stefan Roters mit 1:0 in Führung geschossen (28.). Roters hatte den Ball leichtfertig an Schwegler vertendelt. Nachdem Michael Aschoff zum 1:1 ausgeglichen hatte (37.), besorgte Jannis Pieper nur eine Minute später die erneute Selmer Führung – 2:1 (38.). SVH II hatte in der zweten Hälfte eine Ausgleichschance. Stephan Aschoff schoss nach einer Flanke von Steffen Klüsener alleine vor Torhüter Lukas Wiethoff stehend neben das Tor. 

Fenker, Neuhaus (61. Schwertmann), Schlupp, Hölscher, Nathaus, Klüsener, Roters, S. Aschoff, M. Aschoff, Tüns (46. M. Sennekamp), Brinkmann (73. Hüttermann)

Witthoff, Ulrich, Göke, Suer, Oguz, Dresken, Ulrich (83. Möllenbrink), Schwegler, Scharen, Voßschmidt, Pieper (88. Kämper)

0:1 Schwegler (28.), 1:1 M. Aschoff (37.), 1:2 Pieper (38.)

Die Olfener bestimmten von Beginn an eindeutig das Spielgeschehen. Die Gäste wurden früh im Spielaufbau gestört, Ballgewinne waren die Folge. Doch bis auf einige Schüsse aus der zweiten Reihe geriet das Tor der Gäste nicht in Gefahr. Glück in der 40. Minute für den SuS. Bei einem Freistoß war der SuS nicht konzentriert, der Ball landete im Tor. Doch der Unparteiische entschied auf Abseits. Nach der Pause überschlugen sich zunächst die Ereignisse. Nach einer Roten Karte gegen Marvin Böttcher, er foulte seinen Gegenspieler beim Nachsetzen, das verdiente 1:0 für den SuS. Nach einem Freistoß passte André Zolda zu Dennis Böttcher, der überlegt zur Führung einschob.

Mit einem Mann mehr auf dem Feld übernahm der Gast nun mehr und mehr das Spiel. Große Chancen konnte er sich aber nicht herausspielen. In der 61. Minute sorgte der Unparteiische wieder für ein zahlenmäßiges Gleichgewicht auf dem Feld. Stefan Rehbein stieg hart gegen Christian Brüse ein und sah Rot. Spielertrainer Ralf Bülskämper wechselte sich ein, die Gäste hatten Vorteile. Der SuS hatte aber bei einigen Kontern gute Möglichkeiten. Doch fehlte in einigen Szenen auch das Glück. Glück hatte dagegen zwei Minuten vor dem Ende der Gast. Die SuS-Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Denis Hölscher traf aus 18 Metern.

Milewzyk - Schrey (80. Miklejewski), Köster, Zolda, Brüse, Hellmich, Brüggemann (75. Severing), Kütemann, M. Böttcher, Koslowski (88.) Radke und D. Böttcher.

Knop - Bassenhoff (46. Rehbein), Tübing, J. Volbracht (61. Bülskämper), Schulze Becking, F. Volbracht, Hölscher, Welp, Kallwey, Beutel (71. Kriesinger.

1:0 (48.) D. Böttcher, 1:1 (88.) Hölscher

M. Böttcher (46.), Rehbein (61)  

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Fernando Manfredi eröffnete den Torreigen für die Gäste bereits nach fünf Minuten. Nur sechs Minuten später erhöhte Simon Närdemann bereits auf 2:0 für den SV Südkirchen. Der überragende Alstedder Kapitän Kevin Klink verkürzte kurze Zeit später für die Gastgeber. Simon Närdemann mit seinem zweiten Treffer nach knapp einer halben Stunde erhöhte zur erneuten Zwei-Tore Führung für die Gäste. „In den ersten 45 Minuten haben wir überragend gespielt, jedes Tor war schön heraus gespielt von meiner Truppe“, sagte Coach Klaus „Pille“ Lohmann nach der Begegnung.

In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit spielten nur noch die Hausherren. „Diese Minuten haben wir einfach verschlafen, da waren wir im Tiefschlaf“, so Lohmann. Alsteddes Kevin Klink erzielte für die Hausherren innerhalb von zwei Minuten den Ausgleich. In der letzten Viertelstunde hätten die Südkirchener mehrere Male die erneute Führung erzielen können. Weder Manfredi, Löchter, Schulz oder David Hügemann konnten ihre 100 %-igen Chancen nutzen. Die Südkirchener hätten sich mit einem Sieg weiter vom Tabellenkeller distanzieren können.  

Diederich - Acikgöz, Kuhne, Deniz, Milinkovic (85. Ruman), Turan, Klink, Halilovic, Schlunke (46. Paarmann), Studnicka (46. Ekici), Lohietz.

Pirih - Muck (65. Gürenates), Schulz, Löchter (88. Schmidt), Närdemann, Kinne, Schwert (75. L. Hügemann), Aksoy, Zentgraf, Manfredi, D. Hügemann.

0:1 Manfredi (5.), 0:2 Närdemann (11.), 1:2 Klink (15.), 1:3 Närdemann (25.), 2:3 Klink (60.), 3:3 Klink (61.)  

Aggressives Zweikampfverhalten und schnelle Vorstöße in die gegnerische Hälfte prägten die Partie in der Anfangsphase. Beide Teams kamen sofort ins Spiel und setzten immer wieder Akzente nach vorne. Daniel Berger und Vincent Sabe auf der Seite der Ascheberger waren die auffälligsten Akteure. Zwar hatte Ascheberg mehr Ballbesitz und kam des öfteren durch Standardsituationen nach vorne, allerdings durfte das Team von Peter Poslednik das erste Mal jubeln. Nach 37. Minuten setzten die Borker das erste Ausrufezeichen im Spiel. Phillip Gördes vollendete aus kürzester Distanz zum 1:0. 

Mit Beginn der zweiten 45. Spielminuten erhöhte der Gast aus Ascheberg nochmals den Druck und hatte deutlich mehr Spielanteile. Der PSV spielte aber zu clever für den TuS II. Trotz der optischen Überlegenheit schafften es die Ascheberger zu keinen Zeitpunkt die Hintermannschaft der Borker in ernste Gefahr zu bringen. Mit der Einwechslung von Hendrick Neise bewies Bork-Trainer Poslednik dann den richtigen Riecher. In seiner ersten Einwechslung für den PSV avancierte der Neuling gleich zum Glücksgriff. Mit seinen beiden Treffern zum 2:0 (70.) und 3:0 (72), wurde er zum Matchwinner und sicherte seinem Team die drei Punkte. 

Haarseim, Zander, Poslednik, Freiberg (79. Kristen), Grodowski, Drees, Lammers, Böcker, Matthias (59. Neise), Berger, Gördes (59. Brand)

Kofoth, Vester, Schwipp, L.Sabe, Klähr, Windmeier, De Sousa, Schröer, Füchtling, Heubrock (70. Reckel), V. Sabe

1:0 (37.) Gördes, 2:0 (70.) Neise, 3:0 (72.) Neise  

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams. Die erste hochkarätige Chance dann für die Gäste aus Cappenberg. Pascal Ressemann scheiterte mit seinem Ball an der Latte. Die zweite Hälfte war äußerst zerfahren auf beide Seiten. „Es war ein typisches 0:0“, so Patrick Osmolski. Kurz vor dem Ende dann die größte Chance für die Hausherren, aber ein Schuss von Kevin Plagge ging ebenfalls nur an die Latte. Die Cappenberger bleiben nach dem Punkt auf dem vierten Tabellenplatz und die Davensberger bleiben punktgleich mit dem SV Südkirchen im Tabellenkeller. Am kommenden Wochenende haben die Cappenberger spielfrei.  

Stilling - Eickholt, Bolle, Atalan, Jansen (87. Blanke), P. Eickholt (70. Tewes), Roberg, Kaiser, Zientek, Plagge, Möller (46. König).

Sperl - Lippke, Knop, Farinde, Pestinger (80. Kneip), Stiens, Ressemann, Schürmann (75. Schneider), Wiesmann, Zocher (71. Steffenhagen), Schwartz.  

Die Gastgeber legten in der ersten Viertelstunde los wie die Feuerwehr. Nach zwei Eckbällen kam Abwehrspieler Fabian Steinhoff ungedeckt zum Kopfball, köpfte diesen über das Tor. Auch Stürmer Stefan Möer und Kapitän Mondrian Runde konnten Torchancen verbuchen, aber sie scheiterten am Vinnumer Torwart Christopher Mayr. Nach knapp einer halben Stunde die überraschende Führung der Westfalia. Nach feinem Zuspiel von Ali Cengiz durch zwei Abwehrspieler der Capeller lief sein Bruder Fatih Cengiz allein auf SC-Torwart Lukas Schulze-Kersting zu und schoss den Ball überlegt zum 0:1 ein.

Kurz vor dem Wechsel dann eine rund zehnminütige Pause. Der Vinnumer Fabian Niermann blieb verletzt am Boden nach einem hohen Bein von Capelles Stefan Möer liegen. Der Vinnumer musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Nach der Pause kamen die Gastgeber wie ausgewechselt aus der Kabine. Nach einem hart hereingespielten Freistoss von Marius Artinger konnte der Vinnumer Stefan Olfens den Ball nur noch ins eigene Netz zum verdienten 1:1 abfälschen.

Nach dem Ausgleich dann die besten fünf Minuten für Capelle, aber weder Christian Töpper noch Philip Wittkamp und Marius Artinger konnte den Ball über die Linie schieben. In der Mitte der zweiten Halbzeit dann aus heiterem Himmel die erneute Vinnumer Führung. Nach einem weitem Abstoß von Vinnums Keeper Mayr konnte Fatih Cengiz den Ball überlegt zum 2:1 einnetzen. Zwei Minuten vor dem Ende konnte der eingewechselte Christoph Schwipp von Sven Quante laut Schiedsrichter nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sven Kroner eiskalt zum letztlich verdienten 2:2.

Schulze-Kersting - P. Wittkamp, Steinhoff, Winkler, Zimmer, Töpper (76. Walter), Artinger, Hanke, Möer, Runde (58. Kroner), Sudholt (80. Schwipp).

Mayr - Wessels, Quante, Niermann (36. Rosowski), Olfens, A. Cengiz, Stolzenhoff, Kwiatkowski, Paluskiewicz (56. Cartenzio), F. Cengiz (85. Diekmann), Bester.

0:1 F. Cengiz (25.), 1:1 Eigentor Olfens (47.), 1:2 F. Cengiz (68.), 2:2 Kroner (89.FE).  

Punkt für Punkt nimmt Eintracht Werne Spitzenreiter SuS Olfen im Aufstiegsrennen ab. Die Evenkämper haben in Senden gewonnen, während Olfen erneut gepatzt hat und nur Unentschieden spielte. Der Rückstand auf Olfen beträgt nur noch fünf Zähler – und am kommenden Sonntag kommt es zum Gipfeltreffen im Evenkamp. „Wenn wir das direkte Duell gewinnen, dann ist die Meisterschaft wieder offen“, sagt Eintracht-Coach Muris Mujkanovic. Um die eigenen Hausaufgaben zu erledigen war am Sonntag weniger Aufwand als gedacht nötig. Mujkanovic war erstaunt über das Auftreten der Sendener. „Ich habe die viel stärker eingeschätzt. Und auch ihre Taktik habe ich nicht verstanden. Die wollten sich nur nicht abschlachten lassen“, erklärt er. Die Eintracht ging durch einen Sonntagsschuss von Monssor Monssor in der 11. Minute in Führung. Aus 30 Meter Entfernung schlug der Ball im Kasten ein. Für die weiteren Treffer war die Sturmabteilung der Evenkämper verantwortlich. Ercan Taymaz erhöhte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0. Taymaz Flanke aus dem Halbfeld bugsierte Jussef Saado mit dem Hinterkopf zum 3:0 in die Maschen (51.).

Linke, Ünal, Dominik Obrenovic, Gorgon (69. Kaya), Bozaci, Pra, Saado, Monsor, Dario Obrenovic (77. Zengin), Taymaz, Woitek (70.)

N. Stuhldreier, R. Stuhldreier (63. Drachsel), Piepenbreier, Vogler, Weßelborg, Kaling (63. Lorer), Schäfer, Kotsiras, Högemann (63. Schludecker), Rudi, Berik

0:1 Monssor (11.), 0:2 Taymaz (47.), 0:3 Saado (51.)  

Mit nur einem Ersatzspieler und Ersatzkeeper Mustafa Eravsar im Tor für den gesperrten Cedric Packheiser trat der SVS in Lüdinghausen an. Stockums Coach Ralf Gondolf war vor der Partie nicht ganz wohl. Er befürchtete, dass der Tabellenletzte nochmal alle Kräfte mobilisieren würde. Er täuschte sich. „Also dafür, dass es bei denen um den letzten Strohhalm geht, war das sehr wenig Gegenwehr“, so Gondolf. Seine Mannschaft hatte deutlich mehr vom Spiel. Folgerichtig der Führungstreffer durch Tim Köhler (38.). Hamza Tozlu (63.) und erneut Tim Köhler (68.) zurrten den Sieg fest. Nur nach dem 1:3-Gegentreffer in der 73. Minute durch Markus Rips verlor Stockum etwas den Faden. Die von außen und einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen aufkeimende Hektik tat dem Spiel ebenfalls nicht gut. Kurz vor dem Ende hatte Marcel Heidenreich den vierten Stockumer Treffer auf dem Fuß. Doch sein Schuss knallte nur ans Lattenkreuz (83.).

Eravsar, Eulich, Köroglu, Radstaak, Barthel, Köhler, Uzun (84. M. Eliyazici), Ö. Eliyazici, Heidenreich, Karaman, H. Tozlu

Steffen, Michael Rips, Gückel, Lips, Wagner, Uellendahl (60. Tennhoff), Juerling, Rabitsch (60. Moll), Markus Rips, Musiqi (78. Schlierkamp), Kara

0:1 Köhler (38.), 0:2 H. Tozlu (63.), 0:3 Köhler (68.), 1:3 Rips (73.)  

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