So haben die A-Ligisten gespielt

Fußball

SuS Olfen ist der Gewinner des 13. Spieltags in der Fußball-Kreisliga A. Dank eines 3:0-Heimsieges im Spitzenspiel gegen Eintracht Werne macht Olfen einen Sprung auf Tabellenplatz 2. Hier finden Sie alle Ergebnisse und Berichte.

KREISGEBIET

von Von Malte Woesmann, Alexander Denninghaus, Martin

, 03.11.2013, 21:03 Uhr / Lesedauer: 7 min

Steffen – Michael Rips, Kramarczyk, Lips (42. Wagner), Remmo, Gückel, Uellendahl (73. Juerling), Oheim, Markus Rips, Tenberge (65. Rabitsch), Drews.

Witthoff – Ulrich, Suer, Czubak, Oguz, Lebsack (78. Heinrich), Kämper, Markowski (90. Kramzik), Schwegler, Voßschmidt, Pieper (87. Scharen).

0:1 Suer (10.), 0:2 Voßschmidt (35.), 1:2 Drews (45.), 1:3 Suer (56.), 1:4 Schwegler (83.), 1:5 Voßschmidt (90.).  

Die Vorzeichen der Partie waren alles andere als rosig für die Westfalia. Mit Dominik Schenkel, Christian Kwiatkowski und Nils Beneke fielen noch drei weitere Spieler aus – Spielertrainer Marco Habicht musste insgesamt zehn Spieler ersetzen. Eine große Hürde sollte der Tabellenletzte aber nicht für die Westfalia sein. Die Vinnumer waren von der ersten Minute an spielbestimmend. Fatih Cengiz, Helmut Stolzenhoff oder Alexander Beier vergaben aber zunächst gute Möglichkeiten zum 1:0. Das gelang nach gut halben Stunde Fatih Cengiz. Im Strafraum ließ er seinen Gegenspieler aussteigen und schloss unhaltbar ab. Nach dem Seitenwechsel blieb Vinnum spielbestimmend, vergab aber weiterhin gute Chancen. Erst Cengiz mit dem 2:0 sorgte für etwas Beruhigung. Sendens 1:2-Anschlusstreffer machte es nur noch einmal kurz spannend.

Mayr – Menker, Wessels, Paluskiewicz (45. Ulisse), Olfens, Demir, Stolzenhoff, M. Cengiz (81. Nitsche), Beier, Habicht, F. Cengiz.

0:1 F. Cengiz (29.), 0:2 F. Cengiz (83.), 1:2 Weßelborg (88.).

Der starke Wind sorgte sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Spielern für eine ungemütliche Partie. Der Wind blieb für die von Timy Schütte trainierten Hausherren jedoch nicht das einzige Problem. Neben den bekannten Schwächen im Abschluss machte auch die tadellose, teils bärenstarke Leistung von Fortuna-Torhüter Patrick Franke den Herbernern schwer zu schaffen. Teilweise übernahm Franke sogar die Aufgaben der Abwehr und stürmte bei jedem langen Ball der Gastgeber aus seinem Tor und klärte den Ball souverän. Auch auf der Linie überzeugte der Schlussmann der Gäste immer wieder nach Schüssen der SVH-Stürmer. Die Offensive der Gäste wurde erst gegen Ende der ersten Halbzeit wach. Ab der 35. Minute drückte Seppenrade auf den Führungstreffer – mit Erfolg.

Vier Minuten vor der Halbzeit konterte die Fortuna den SVH geschickt aus und der völlig allein gelassene Stürmer der Gäste, Kai Lueg, schoss den Ball aus der Distanz platziert in den rechten Winkel. Nach der Halbzeit spielten zunächst wieder die Gastgeber. Herbern suchte verzweifelt nach einem Weg, Fortunen-Keeper Franke wieder in Bedrängnis zu bringen. Aber es tat sich keine große Lücke auf. Im Gegenzug kamen immer wieder die Gäste zu guten Chancen, die sie aber ungenutzt ließen. Als der Schiedsrichter eigentlich schon auf die Uhr gesehen hatte, bereits drei Minuten der Nachspielzeit gespielt waren, flankte Jonas Neuhaus den Ball nochmal in den Strafraum der Gäste, wo Stephan Aschoff zum Ausgleich einnetzte.

S. Adamek, Aschoff, Schlupp, Prahs, C. Adamek (80. Bußkamp), Temmann, Schwertmann (65. Neuhaus), Hölscher, Mangels, Ophaus (50. Lohmann), Brinkmann

Franke, Holtermann, Tüns, M. Möller, Lüling (45. Lüling), Bücker, C. Möller, Jankowiak, Lueg (84. Hülk), Katgeli, Ernst

0:1 Lueg (41.), 1:1 Aschoff (90.+3)  

Nach ausgeglichener erster Hälfte war es Davarias Patrick Eickholt, der seine Mannschaft auf die Siegerstraße brachte. Einen Freistoß zirkelte er aus 22 Metern ins Tor (50.), ehe er einen Sololauf mit dem 2:0 krönte (64.). Doch der Tabellen-14. gab sich noch nicht geschlagen. Eine Viertelstunde vor Schluss setzte Aschebergs Spielertrainer Tobias Tumbrink einen Elfmeter an die Latte (75.). Wenig später gelang dem eingewechselten Stefan Böcker der Anschlusstreffer (79.). „Wenn der den Elfer reinmacht, hätte es eng werden können“, sagte Davensbergs Trainer Frank Möders. So aber besorgte Timo Jansen mit seinem Tor das entscheidende 3:1 (84.). 

Stilling, L. Eickholt, Atalan, Ti. Jansen (87. Blanke), Th. Jansen (90. Möller), P. Eickholt, Roberg, Zientek (65. Buttermann), Kaiser, Plagge, Grote

Hungerberg, Penner, Schwipp, Klähr, Wobbe (85. Reckel), Grove, Tumbrink, Högemann, Daldrup (63. Vetter), Heitbaum, Castella (63. Böcker) Tore: 1:0 P. Eickholt (50.), 2:0 P. Eickholt (64.), 2:1 Böcker (79.), 3:1 Jansen (84.)  

Im ersten Durchgang begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Das erste Ausrufezeichen setzte Christian Brüse nach 20 Minuten. Aus knapp 30 Metern zog er einfach mal ab. Der Schuss ging nur knapp über das Werner Gehäuse. Die Gäste waren jetzt wach und versuchten ihrerseits, offensive Akzente zu setzen. Ein 16-Meter-Schuss von Faruk Bozaci setzte gefährlich auf. Olfens Schlussmann Jan Stemper parierte im Nachfassen (26.). Die Führung für die Steverstädter fiel nach einem Freistoß von Alexander Hellmich am Mittelkreis. Irgendwie bekam Böttcher noch den Kopf hinter den Ball – 1:0 für Olfen. Werne war sichtlich geschockt und nicht in der Lage, auf diesen Rückstand eine passende Antwort zu finden. Durch Olfens Defensive gab es einfach kein Durchkommen. Zwei Minuten vor der Pause erhöhten die Grün-Weißen auf 2:0. Wieder fand eine Ecke von Sebastian Middeke den Kopf von Böttcher. Der Ball landete bei Andre Zolda, der nur noch einzuschieben brauchte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren das Tempo nochmal an. Dicke Chancen durch Middeke und Zolda ließen die Olfener jedoch ungenutzt und bewahrten Werne so vor einer Packung. In der 65. Spielminute trat Olfens Zehner Sebastian Middeke einen Eckstoß von der linken Seite. Dennis Böttcher stand am zweiten Pfosten goldrichtig und köpfte das Leder unbedrängt zum 3:0 in die Maschen. Für die Eintracht wurde es zwei Minuten vor dem Abpfiff dennoch richtig bitter. Da holte sich Sandro Ünal wegen Meckerns noch die Rote Karte ab und setzte so den Schlussstrich unter einen für Wernes Coach Muris Mujkanovic gebrauchten Nachmittag. 

Stemper - Schrey, Hellmich, Kütemann, Brüse, Zolda, Achtenberg (Sievering 83.), D. Böttcher (Koslowski 68.), M. Böttcher (Müller 76.), Middeke, Köster.

Linke - Ünal, Thurn, Woitek, Pra (Bressler 81.), Gorgon, Bozaci, C. Opsölder, Taymaz (Dömland 59.), Saado (Örnek 67.), T. Opsölder.

1:0 D. Böttcher (39.), 2:0 Zolda (43.), 3:0 D. Böttcher (65.)

Rote Karte gegen Ünal (88.) wegen Meckerns.  

Der SC Capelle muss sich nach den temporeichen 90 Minuten selbst die Frage stellen, wie man diese Partie noch so leichtfertig herschenken konnte. Gerade in der zweiten Halbzeit beherrschte der SCC das Geschehen, nutzte hochkarätige Torchancen aber nicht und ließ sich in der Schlussphase im eigenen Stadion auskontern. Capelle begann verhalten und wurde des Öfteren weit in die eigene Hälfte gedrängt. Stockum selbst spielte die eigenen Angriffe aber selbst auch nicht zu Ende und überließ den Hausherren immer wieder die Gelegenheit zu kontern. Der erste gut vorgetragene Angriff der Heimelf war gleich erfolgreich. ondrian Runde erzielte in der 33. Spielminute die schmeichelhafte Führung für den SCC. Doch nur vier Minuten nach der Führung egalisierte Ali Karaman mit einer Bogenlampe ins lange Eck die Führung. In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Capelle startete stärker und entschlossener. Eine Unaufmerksamkeit in der eigenen Hinterreihe wurde mitten in der Drangphase des SCC durch den Sololauf von Stockums Tolga Köroglu bestraft. Capelle blieb dennoch die aggressivere Mannschaft und kam durch einen zweifelhaften Foulelfmeter durch Alexander Sudholt in der 66. Minute zum verdienten Ausgleich. Stockum setzte weiter auf Konter und belohnte sich in der Schlussphase mit den Treffern von Eulich (80.) und Köhler (88.).

Reckmann, Lachmann, Artinger, Möer, Runde, Steinhoff, Sudholt, Reher, Pate (80. Wittkamp), Mertens, Winkler

Packheiser, Eulich, Köroglu (90. Neuwirth), Slimani, Witt, Köhler, Uzun, Heidenriech (79. Eliyazici), E.Tozlu, Karaman, H.Tozlu

1:0 (33.) Runde, 1:1 (37.) Karaman, 1:2 (53.) Köroglu, 2:2 (66.) Sudholt, 2:3 (80.) Eulich, 2:4 (88.) Köhler   BW Alstedde - PSV Bork 2:1 

Es fing eigentlich alles perfekt für den vom Abstieg bedrohten PSV an. Bork ging früh in Führung. Nur neun Minuten waren nämlich gespielt, als Neuzugang Jonas Lammers den Tabellenfünfzehnten aus einem Gewühl heraus mit einem Flachschuss in Führung brachte. Auch danach bot sich durchaus Raum für die Gäste, doch Bork schaffte es nicht, diesen in gute Chancen umzumünzen. Die Halbzeitführung der Borker war deshalb durchaus verdient. Nach der Pause wurde Alstedde jedoch immer besser. Schuld daran waren die vielen Ballverluste auf Borker Seite. „Dadurch haben wir den Gegner dann stark gemacht“, gab PSV-Betreuer Sven Bössing nach dem Spiel preis.

Alstedde kam mehr und mehr zu guten Chancen und war jetzt am Drücker. Die Hausherren wollten unbedingt noch den Spieß umdrehen, um zum Punkterfolg zu kommen. Und genau das schafften die Blau-Weißen auch. Der Ausgleich fiel knapp 20 Minuten vor dem Abpfiff. Nach einem individuellen Fehler war es Ersin Acikgöz, der den Anhang der Heimelf zum Jubeln brachte. Danach ackerte Alstedde, Bork hielt jedoch dagegen und stand in der Defensive sehr gut. Doch verhindern konnte die PSV-Verteidigung die drohende Niederlage nicht. Kevin Klink drehte nach 88 Minuten die Partie und bescherte den Hausherren die drei Punkte. Zuvor ging abermals ein individueller Fehler der Borker voraus. PS

Diedrich – Paarmann, Acikgöz, Busch, Schlunke (46. Kuhne), Kadlubowski (70. Rebiger), Klink, Lohietz, Cekic (46. Deniz), Jung, Studnicka.

Haarseim – Damberg (75. Zander), Monno, Rosengart, Heisig, Schuhmann, Lammers, Poslednik (84. Thomas), Freiberg, Brand, Wunder.

0:1 Lammers (9.), 1:1 Acikgöz (71.), 2:1 Klink (88.).  

Wieder kein Sieg für den SV Südkirchen. Nach dem Last-Minute-Treffer von Denis Hölscher bleibt das Team von Klaus Lohmann auf Tabellenplatz zwölf. Die Gemütslage von Trainer Klaus Lohmann sprach Bände nach dem unglücklichen 3:3 in der letzten Minute. „Ich sage jetzt lieber gar nichts, ich habe so einen Hals“, sagte er und verschwand wütend in der Kabine. Das Spiel begann für die Lohmann-Elf auch schon mehr als unglücklich, denn bereits in der zehnten Minuten gingen die Gästedurch Daniel Beutel in Führung. Nur drei Minuten später der Ausgleich für die Hausherren: David Hügemann konnte vor dem Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden, den Freistoß verwandelte Fernando Manfredi direkt zum 1:1. Bis zur 30. Minute erspielten sich die Südkirchener drei Tormöglichkeiten durch Manfredi, Simon Närdemann und Leon Hügemann, aber alle Chancen gingen knapp am Tor vorbei. Somit blieb es zur Pause beim 1:1.Nur sieben Minuten nach dem Wechsel die erneute Führung für die Gäste, als Christoph Tübing flankte und Denis Hölscher zum 2:1 einschob. Danach erwachten die Gastgeber wieder. Nur zwei Minuten später setzten Närdemann und Thorsten Mäteling entschieden nach und Mäteling nutzte einen Fehler der Gästeabwehr zum 2:2. Nur weitere sechs Minuten später erkämpfte sich Mäteling im Mittelfeld den Ball und spielte auf Närdemann, dieser passte auf Manfredi mustergültig und dieser schoss mit seinem schwachen rechten Fuß zur 3:2-Führung ein. In den letzten 30 Minuten neutralisierten sich beide Teams, und so war der Ausgleich in der Schlussminute mehr als unglücklich. SVS-Keeper Simon Schwert unterlief eine Flanke und Hölscher traf mit seinem zweiten Treffer zum 3:3.

Schwert - Muck, Althoff, L. Hügemann, de West, Närdemann (79. Löchter), Kinne, Mäteling (85. Bauhaus), Aksoy, Manfredi (69. Gürenates), D. Hügemann.

Knop - Hibbe, Tübing, Volbracht (68. Simon), Schulze-Becking, Welp (73. Bülskämper), Hölscher, Diekemper, Rehbein, Beutel, Vernauer.

0:1 Beutel (10.), 1:1 Manfredi (13.), 1:2 Hölscher (52.), 2:2 Mäteling (54.), 3:2 Manfredi (60.), 3:3 Hölscher (90.)

Lesen Sie jetzt