Spiel um Platz drei: SG Selm spielt mit Westfalia Wethmar Katz und Maus

Hübner-Cup

Die SG Selm hat im Spiel um Platz drei beim Hübner-Cup am Sonntagnachmittag den dritten Platz geholt. Mit 3:0 gewannen die Selmer klar gegen völlig überforderte Wethmarer.

Cappenberg

, 28.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Spiel um Platz drei: SG Selm spielt mit Westfalia Wethmar Katz und Maus

Dimitri Rutkovski (r.) im Abschluss – eine von vielen Schusschancen der SG Selm. © Sebastian Reith


Die Tore für die SG erzielten Jannik Blecher und Basanan Tarhan jeweils nach scharfen Hereingaben sowie Dennis Dias per Kopf – doch am Ende war das Ergebnis nach 2x30 Minuten Spielzeit noch viel zu niedrig.

Die SG machte mit Wethmar, das wie am ersten Tag nicht mit der ersten Garnitur antrat, was sie wollte. Jannik Blecher verschoss noch einen Foulelfmeter – die eindeutigste Chance auf noch mehr Tore, möchte man meinen. Aber eigentlich noch freier als bei einem Elfmeter vergaben Innenverteidiger Marius May per Kopf aus wenigen Metern sowie wieder Blecher am zweiten Pfosten, der die Hände vor dem Gesicht verschränkte, weil er den Chancenwucher nicht wahrhaben wollte.

Tanzte auf zu vielen Hochzeiten

Trotzdem fiel das Fazit positiv aus. „Wir können sehr zufrieden sein und hätten uns lieber eine Finalteilnahme erwünscht, aber da hat es im Halbfinale leider nicht zu gereicht“, sagte Selms Co-Trainer Tobias Lütjann.

Im Halbfinale hatte die SG gegen Ex-Coach Mark Bördeling, der Selm bis Sommer 2017 trainiert hatte, mit 0:2 durch zwei Treffer von Tim Gehrmann verloren.

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Die SG hätte im „kleinen Finale“ es dann ähnlich deutlich machen können wie GS Cappenberg zuvor gegen Wethmar. Der Bezirksligist hatte sich bei der fünften Auflage nicht so gut verkauft, wie der Ausrichter und auch die Wethmarer sich das wohl erhofft hatten. Die Westfalia spielte am Freitag und Samstag beim Turnier in Werne und tanzte auf zu vielen Hochzeiten, um in Cappenberg eine Truppe mit Bezirksligaformat stellen zu können. Die Spieler von Reservetrainer Benjamin Fasse waren mit ihren Gegnern überfordert.

„Es ist immer schade für den Turniercharakter, wenn wir die erste Mannschaft einladen. Die Mannschaften in der Gruppe stellen sich auch darauf ein, dass man gegen eine erste Mannschaft spielt“, bedauerte Philipp Wiesmann, Sportlicher Leiter der Cappenberger. Ehrlicherweise muss man sagen: Von angekündigten zwei Bezirksligisten war am Ende höchstens ein halber wirklich im Turnier, das darunter litt.

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