Sportstätten-Engpass in Bork: Es kommt Bewegung in die Situation beim PSV

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Einige Sportler müssen sich weiter gedulden: Der PSV Bork hat noch keine Lösung für den Sportstätten-Engpass des PSV Bork gefunden. Für einige Gruppen gibt es aber bereits wieder Angebote an Trainingsstunden.

Bork

, 15.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim PSV Bork zeichnen sich zweieinhalb Wochen nach der sofortigen Schließung der LAFP-Sportanlagen für die Öffentlichkeit offenbar erste Lösungen ab. Der PSV Bork arbeitet weiter an der „vorübergehenden Bereitstellung von Trainingszeiten für die Abteilungen des PSV Bork“, wie er mitteilte. Abgeschlossen ist der Prozess aber noch nicht.

Den Fragenkatalog, den die Redaktion dem PSV am Freitag zugeschickt hatte, konnte der Vorstand des Gesamtvereins deshalb noch nicht detailliert beantworten. Der Mehrsparten-Sportverein sei „mit allen beteiligten Akteuren im Gespräch“ und stimme „die Vergabe von Hallenstunden eng mit unseren Abteilungen“ ab, schrieb Sportwart Klaus Jockheck in seiner Antwort.

Corona-Pandemie sorgt für LAFP-Entscheidung

Ende August war bekannt geworden, dass das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) bis auf Weiteres Dritten den Zugang zu den Sportstätten der Polizei nicht mehr genehmigt, und begründet den Schritt mit Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.

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Der PSV Bork ist in den späten Nachmittags- und Abendstunden Hauptnutzer der Sporthalle, des Judoraumes und des Schwimmbades gewesen. Viele Sportler des über 600 Mitglieder großen Vereins benötigten daraufhin neue Trainingsstätten, die der Vorstand sucht. Nach Informationen der Redaktion hatten sich die Abteilungsvorstände und der Hauptvorstand vergangene Woche zusammengesetzt, um über die Auslastung der städtischen Halle an der Waltroper Straße zu beraten.

Lösungen für erste Gruppen - PSV Bork sucht weiter

Eine abschließende Lösung scheint der PSV Bork noch nicht gefunden zu haben. Positiv: Bereits in dieser Woche würden mehrere Trainingsgruppen ihren Trainingsbetrieb, im Rahmen der Möglichkeiten, wieder aufnehmen, teilte der Verein mit. Um welche Gruppen es sich handelt, sagte der PSV nicht.

Wie lange der Verein die Sportstätten nicht nutzen kann, konnte der PSV Bork noch nicht abschätzen, hofft aber auf eine Rückkehr: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass diese Maßnahmen, wie bereits mehrfach in der Vergangenheit, nur für einen überschaubaren Zeitrahmen notwendig sind.“

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