Stephan Kriesinger nach dem 1:1 gegen den Letzten: „Lieber ein Punkt als keiner!“

rnSV Südkirchen

Der SV Südkirchen hat mit dem 1:1 gegen Centro Espanol Hiltrup nicht die Reaktion auf die 0:6-Pleite der Vorwoche gezeigt wie erwartet. Trotzdem glaubt der Trainer weiter an sein Team.

Südkirchen

, 30.09.2019, 16:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit 0:6 gegen ein Team verloren, das unter dem SV Südkirchen in der Tabelle stand. Dann ein 1:1 beim Schlusslicht, der bis dahin noch gar keinen Punkt mitgenommen hatte. Der B-Ligist SV Südkirchen ist nach einem ordentlichen Saisonstart etwas aus der Spur gekommen. Fragen zu den Gründen beantwortete Trainer Stephan Kriesinger (39).

Warum läuft es derzeit nicht?

Das ist einfach Einstellungssache. Es fehlte letzte Woche wie beim 0:6 die Laufbereitschaft. Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden, dann doch das 1:0 gemacht. Direkt nach der Pause gibt es dann den Elfmeter zum 1:1 gegen uns. Unser Selbstvertrauen ist dann auch nicht sonderlich groß. Aber: Lieber ein Punkt als keiner! Wir wollen gegen Gremmendorf jetzt eine gute Leistung zeigen und ich bin überzeugt, dass uns das auch gelingt.

Was macht sie so optimistisch?

Gegen gute Mannschaft sehen wir immer besser aus. Das liegt daran, dass wir eine Kontermannschaft sind. Wir tun uns schwer, wenn wir das Spiel machen müssen. Wir haben gegen Teams von oben eher die Möglichkeit, Akzente zu setzen.

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Aber wenn man gegen die Teams von unten so viele Punkte lässt, steigt man nicht auf...

Das „Wir wollen aufsteigen“ kommt ja auch nicht von uns. Diese Saison sehe ich andere Teams ganz oben. Centro Espanol sehe ich auch als nicht als Schlusslicht. Die haben teilweise mit Pech verloren, sich aber kämpferisch verkauft.

Wie gehen Sie als Trainer damit um?

Wir lassen uns nicht blenden und analysieren knallhart. Wir müssen an Fehlern und der Einstellung arbeiten, von Beginn an da sein und fokussiert sein. Läuferisch und konditionell hat die Mannschaft es drauf.

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