SuS Olfen dreht nach der Pause auf - alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga LH

Der Kreisliga-A-Tabellenführer SuS Olfen hat sich am 27. Spieltag keine Blöße gegeben und einen deutlichen 5:1-Sieg in Alstedde eingefahren. Das Spiel Lüdinghausen II gegen Eintracht Werne drehte Jussef Saado mit vier Treffern im Alleingang. Alle weiteren Ergebnisse der heimischen Teams finden Sie hier in unserer Übersicht.

KREISGEBIET

, 21.04.2014, 19:11 Uhr / Lesedauer: 6 min
Besonders in der zweiten Hälfte waren die Olfener immer einen Schritt schneller.

Besonders in der zweiten Hälfte waren die Olfener immer einen Schritt schneller.

Erst in der zweiten Halbzeit wachten die Hausherren etwas auf und nutzten die sich von den Südkirchener gebotenen Chancen etwas besser aus. So war es der erst kurz zuvor eingewechselte Stephan Rosenberger, der nach einer Stunde den Ball zum ersten und einzigen Mal im Tor versenkte. Für den SVS war es bereits die zweite Begegnung in Folge in der es keinen eigenen Treffer zu bejubeln gab. In den kommenden Spielen muss der SVS n nun endlich wieder punkten, will er nicht noch gefährlich an die Abstiegszone heranrücken.

Berik, Beiderwellen, Hohnmeier (46. Piepenbreier), Vogler, Weßelbrog, Drachsel, Högemann, Kotsiras, Berik, Rudi, Reismann ( 50. Rosenberger)

Pirih, Muck, De West, Akono (65. Löchter), Närdemann, Kinne, Schwert (55. Schulz), Aksoy (75. L. Hügemann), Zentgraf, Manfredi, D. Hügemann

1:0 Rosenberger (61.)

Spielerisch war der Gast aus Cappenberg der Ascheberger Heimelf zwar überlegen, doch aufgrund der engagiert kämpfende Elf des TuS II gelang es der Truppe von Patrick Osmolski kaum sich ein optisches Übergewicht zu erarbeiten. „Wir haben heute kein besonders gutes Spiel gemacht. Der TuS kämpfte um jeden Meter und wir haben es nicht geschafft unsere spielerische Überlegenheit aufs Feld zu bringen. Es war unter dem Strich ein Arbeitssieg“, analysierte Osmolski die Begegnung.

Ascheberg machte jedoch zu wenig aus den eigenen Möglichkeiten. Zu häufig fehlte die Konzentration bei den letzten Anspielen in Tornähe. Zwar ergaben sich immer wieder, vor allem durch Standardsituationen, die Chancen zum Ausgleich, allerdings fehlte auch hier die letzte Entschlossenheit. Doch auch nach dem 0:2 in der 75. Minute ließen sich die Gastgeber weiterhin nicht hängen und versuchten weiter nach vorne zu spielen. Kurz vor Ende der Partie traf Felix Windmeier, freistehend nach einer Ecke noch zum 1:2 Anschluss. Zu mehr als Ergebniskosmetik reichte es aber nicht mehr. 

Lewandowski - Wobbe (75. Broek), Penner, Westhues (67. Castella), Klähr, Vester, Windmeier, Heitbaum, Reckel, Heubrock, Sieber

Sperl - Kaspareit (62. Knop), Farinde, Jesella (67. Schürmann), Moltrecht (80. Zocher), Pestinger, Stiens, Ressemann, Osmolski, Zentgraf, Wiesmann

0:1 (14.) Farinde, 0:2 (75.) Stiens, 1:2 (88.) Windmeier

Nur zwei Punkte haben die Herberner in den vergangenen sechs Spielen geholt. Gegen Vinnum sollte der lang ersehnte Dreier her. Daher drängten die Herberner auf die schnelle Führung. Mit Erfolg: Sebastian Schütte gelang das 1:0 (7. Minute).Der Spielmacher aus der ersten Mannschaft war im gesamten Spiel der auffälligste Akteur. Erst in der zweiten Halbzeit kam Vinnum zu guten Möglichkeiten. Allen voran der schnelle Stürmer Fatih Cengiz, mit dem der starke SVH-Keeper Sebastian Adamek im Laufe des Spiels ein kleines Privatduell entwickelte. „ Da haben wir hinten schlecht gestanden“, gibt Timy Schütte zu.

Die Herberner drängten jetzt auf das nächste Tor. Dies besorgte wieder Schütte: Nach einem Foul an Dennis Kaminski, verwandelte der Spielmacher den fälligen Freistoß direkt zum 2:0 (67.). Am Ende des Spiels bewies Schütte ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Michael Aschoff (57.): der Stürmer traf, jeweils nach Vorarbeit von Bruder Stefan, per Kopf (75., 83.). Den Schlusspunkt setzte Kaminski mit dem 5:0 (87.).

S. Adamek - Pinnekämper, Schlupp, Hölscher, Temmann, Klüsener (46. Nathaus), Kaminski, S. Aschoff, Hunnewinkel (70. Trapp), Schütte, Mangels (57. M. Aschoff)

Mayr - Diekmann (30. Paluskiewicz), Wessels, Niermann (78. Asemann), Olfens, Rosowski, Stolzenhoff, Kwiatkowski, Quante, Habicht, Cengiz

1:0, 2:0 beide Schütte (7. Minute, 67.), 3:0, 4:0 beide M. Aschoff (75., 83.), Kaminski (87.)

Die ersatzgeschwächten Capeller kamen bei Dauerregen nur schwer ins Spiel. Die erste Möglichkeit für die Hausherren nach einer Viertelstunde. Mondrian Runde nahm sich den Ball an der Mittellinie und umspielte zwei Gegenspieler: Der Schuss landete neben dem Gäste-Tor.  Nur acht Minuten später konnten die Gelb-Schwarzen jubeln. An der linken Strafraumseite konnte Christian Töpper nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß spielte Runde kurz auf Mittelstürmer Stefan Möer, dessen Ball unhaltbar für Henrik Erkmann im Tor der Blau-Weissen abgefälscht wurde.

Die Gäste kamen wie verwandelt aus der Pause und erspielten sich eine Reihe Chancen. Mitte der zweiten Halbzeit dann der verdiente Ausgleich für die Gäste durch Denis Hölscher. Nach einem Freistoß für Capelle spielten die Gäste einen Konter über den eingewechselten Felix Schlüter, Hölscher schob eiskalt an Benedikt Reckmann im Tor der Capeller vorbei.  Praktisch mit der letzten Chance dann der glückliche Siegtreffer für den SC Capelle. Einen Konter über Sven Kroner netzte Mondrian Runde sicher ein „Wir sind heute auf der letzten Felge gelaufen, kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende haben wir glücklich gewonnen“, so SC-Coach Martin Ritz.

 Reckmann - Winkler, Steinhoff, Schwipp, Grennigloh, Töpper, Artinger (65. Kroner), Hanke, Möer (76. Mertens), Wittkamp (80. S. Wittkamp), P. Wittkamp, Runde.

 Erkmann - Bassenhoff, Tübing, Volbracht, Welp (10. Volbracht), Kallwey, Hölscher, Diekemper, Bülskämper, Beutel (46. Schlüter), Simon.

 1:0 Möer (23.), 1:1 Hölscher (70.), 2:1 Runde (90.)

Eigentlich lief alles rund bei den Alsteddern – zumindest in den ersten 45 Minuten. Zwar gingen die Gäste aus Olfen bereits nach sieben Minuten in Führung. Doch dies blieb auch die einzig wirklich nennenswerte Möglichkeit des Spitzenreiters in der ersten Hälfte. Das Team von Andreas Schneider spielte taktisch diszipliniert und belohnte sich selbst. Chris Studnicka traf in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich. Selbstbewusst gingen die Alstedder in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Olfener jedoch auf. Mit dem 3-2-3-2-System ließ der SuS Alstedde zunächst kommen, um dann blitzschnell nach vorne zu spielen. Schon vier Minuten nach Wiederanpfiff ging Olfen so erneut in Führung. „In der zweiten Halbzeit hat man einen Klassenunterschied gesehen“, so Schneider. „Wir konnten das Spiel nicht mehr kontrollieren. Zudem waren wir in der Abwehr schläfrig, haben die Olfener in Aktion nicht angegriffen. Nach dem Osterfeuer hat es nur für eine Halbzeit gereicht.“

 Schmid - Paarmann, Acikgöz, Kuhne (65. Ruman), Milinkovic, Turan (84. Rebiger), Klink, Halilovic, Deniz (84. Homann), Studnicka, Schlunke

 Milewzyk - Schrey (28. Miklejewski), Köster, Zolda (76.) D. Böttcher, Ch. Brüse, Hellmich, Kleischmann, Müller (64. Brügemann), M. Böttcher, Achtenberg und Koslowski Tore: 0:1 (7.), 1:1 Studnicka (33.), 1:2 (49.), 1:3 (52.), 1:4 (82.), 1:5 (90.)

Die ersatzgeschwächten Gäste aus Selm gingen früh durch eine Einzelleistung von Alexander Schwegler mit 1:0 Führung. Nach knapp einer halben Stunden dann der überraschende Ausgleich für die Hausherren durch Simon König, der eine Unachtsamkeit in der Selmer Deckung zum 1:1 nutzte. Nur zwei Minuten später, die erneute Führung für die Mannen von Trainer Frank Bidar. Schwegler schloss eine Kombination mit Mirco Scharen eiskalt zur erneuten Führung ab. Für Schwegler waren es bereits die Saisontreffer 19 und 20.

„Die Davensberger haben mit höhen Bällen gespielt, damit sind wir nicht zu Recht gekommen“, sagte ein sichtlich zufriedener Selmer Coach Frank Bidar nach dem Spiel und ergänzte, „Wenn einer von diesen Bällen in der Schlussphase reingeht können wir uns auch nicht beklagen“. In der zweiten Hälfte dann ein ähnliches Bild, die Gastgeber gaben den Selmer viel Raum zum Spielen, aber die Gäste konnten keine ihrer guten Möglichkeiten zur Vorentscheidung ummünzen. In der fünften Minute der Nachspielzeit dann die endgültige Entscheidung für die SG Selm durch einen Konter. Die Selmer konnten damit ihren dritten Tabellenplatz festigen.  

Stilling - L. Eickholt, Atalan, Jansen, König (79. Bolle), P. Eickholt (85. Blanke), Roberg, Kaiser, Plagge, Jansen (64. Zientek), Möller.

Zolda - Ulrich (58. Colomo), Göke (90. Meyer), Suer, Dresken, Möllenbrink, Kämper, Schwegler, Scharen, Voßschmidt, Pieper (79. Heinrich).

0:1 Schwegler (3.), 1:1 König (36.), 1:2 Schwegler (38.), 1:3 Scharen (90+5)

45 Minuten lang sah es nach einer Blamage für den Fußball-Kreisligisten Eintracht Werne aus. 0:2 lagen die Evenkämper zur Pause beim Tabellenschlusslicht Union Lüdinghausen II hinten. Nach dem Seitenwechsel drehten die Werner auf und erzielten sechs Treffer. Endstand: 6:2 (0:2). Unter der Woche zog die Eintracht in beeindruckender Weise gegen den Tabellenführer SuS Olfen ins Pokalfinale ein (3:1). So hellwach, wie die Spieler da waren, so schlafmützig präsentierten sie sich jetzt in der Anfangsphase. Nach zehn Minuten stand es 0:2 (4., 7.). Nach dem Wiederanpfiff dauerte es 18 Minuten, bis Jussef Saado seine Farben mit einem lupenreinen Hattrick in Führung schoss (51., 54., 63.). Ercan Taymaz (69.), Faruk Bozaci (80.) und erneut Jussef Saado (90.+1), der zuvor einen Foulelfmeter verschoss (88.), stellten den Endstand her .

Steffen, Schwenke, Gückel (82. Juerling), Tenberge, Moll (61. Uellendahl), Wagner, Rabitsch, Rips, Musiqi, Schlierkamp (61. Remmo)

Linke, Ünal, Melser, Obrenovic, Gorgon, Bozaci, Pra, Saado, Woitek, Taymaz, T. Opsölder (82. Zengin)

1:0 Rips (4.), 2:0 Tenberge (7.), 2:1, 2:2, 2:3 alle Saado (51., 54., 63.), 2:4 Taymaz (69.), 2:5 Bozaci (80.), 2:6 Saado (90.+1)

Saado verschießt Foulelfmeter (88.)

Bork begann stark, konnte aber die ersten Chancen von Tobias Böcker und Nico Brand nicht nutzen. Mit der ersten Chance gingen die Gäste nach einem Fehler des PSV in Führung. Auch vor dem 0:2 leisteten die Borker Schützenhilfe, als Christopher Monno ausrutschte. Nach der Pause folgte der nächste Nackenschlag. Direkt nach Wiederanpfiff kam Seppenrade zum vorentscheidenden 3:0. In der 55. Minute musste das Spiel dann für zehn Minuten unterbrochen werden. Christopher Monno und Moritz Lüling waren bei einem Kopfballduell zusammengestoßen und mussten mit blutenden Kopfwunden ins Krankenhaus. „Danach lief es besser für uns“, berichtete PSV-Trainer Peter Poslednik. Nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Phillip Grodowski und dem 2:3 durch Marvin Matthias keimte noch einmal Hoffnung beim Borker Anhang auf. Doch Seppenrades Torwart Patrick Franke hielt mit einer starken Fußabwehr gegen Janis Drees' Schuss das Remis für die Gäste fest. „Uns fehlten einfach ein paar Prozent“, musste Poslednik zugeben.

Haarseim – Poslednik (70. Lammers), Monno (55. Zander), Rosengart, Grodowski, Drees, Gördes (65. Matthias), Koch, Böcker, Brand, Berger.

 0:1 Katgeli (25.), 0:2 Jankowiak (42.), 0:3 Schulte (46.), 1:3 Grodowski (70.), 2:3 Matthias (74.).

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