SuS Olfen gegen Lippramsdorf im Spitzenspiel

Volleyball: Bezirksliga

Es ist das Topspiel in der Bezirksliga der Volleyball-Frauen. Der SuS Olfen gegen den SV Lippramsdorf, der Zweite gegen den Dritten, sieben Punkte Abstand. Und doch bleibt SuS-Coach Dietmar Köhler gelassen: „Die stehen unter Druck, nicht wir.“

OLFEN

, 02.02.2017, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jana Köhler (M.) und ihre Mitspielerinnen sind gut gelaunt – damit das so bleibt, muss ein Sieg gegen den SV Lippramsdorf am Sonntag her. Der Abstand auf den Spitzenreiter VC Bottrop II wird ansonsten zu groß.

Jana Köhler (M.) und ihre Mitspielerinnen sind gut gelaunt – damit das so bleibt, muss ein Sieg gegen den SV Lippramsdorf am Sonntag her. Der Abstand auf den Spitzenreiter VC Bottrop II wird ansonsten zu groß.

Volleyball: Bezirksliga SV Lipprmasdorf – SuS Olfen Sonntag, 11 Uhr, Lambertusschule, Erzbischof-Buddenbrock-Straße1, Haltern am See

Am Sonntag treffen die beiden Teams in Lippramsdorf aufeinander. Der SuS muss gewinnen, um an Tabellenführer VC Bottrop II dranzubleiben. Der SV Lippramsdorf hingegen muss gewinnen, um überhaupt am SuS dranzubleiben. „Ich sehe das jetzt aber nicht so eng, dass wir unbedingt siegen müssen. Bottrop hat ja nur zwei Punkte Vorsprung. Die Meisterschaft ist also für uns dann immer noch drin – auch wenn wir jetzt Sonntag die Punkte liegen lassen sollten“, sagte Köhler.

Seine Tochter Jana, die für Olfen als Zuspielerin agiert, sieht das etwas anders. „Wir wollen auf jeden Fall aufsteigen. Dazu müssen wir den zweiten Platz halten, um die Relegation zu sichern. Noch besser wäre natürlich die Tabellenspitze – dafür müssen wir aber Lippramsdorf schlagen und an Bottrop dranbleiben“, sagte sie und fügte hinzu: „Wir wollen natürlich gewinnen.“

Drei Probleme

Der SuS steht vor dem Spiel in Lippramsdorf aber gleich vor drei Problemen. Erstens: „Unser Kader ist eh schon sehr dünn und jetzt hat auch noch eine Grippewelle um sich gegriffen. Wir müssen wirklich viele Ausfälle verkraften“, sagte SuS-Coach Köhler. Zweitens liege seinen Spielerinnen die Halle nicht. „Die Halle in Lippramsdorf ist sehr klein und immer gut gefüllt – da herrscht ordentlich Stimmung. Die werden ihren Heimvorteil zu nutzen wissen“, sagte er.

Das dritte Problem kennt Jana Köhler selbst, liefert aber auch gleichzeitig die Lösung: „Das Spiel ist sehr wichtig für uns und wahrscheinlich auch eines der Schwersten. Lippramsdorf ist momentan sehr gut drauf, die werden uns nichts schenken. Aber es muss ein Sieg her, wir sind richtig motiviert!“

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