SuS Olfen spielt gegen Gladbeck und das Harz

Handball

Den Druck, den letzten Punkt für den Aufstieg in die Kreisliga sammeln zu müssen, sind die Handballer des SuS Olfen los. Seit dem vergangenen Sonntag steht der Aufstieg fest. Dennoch peilen die Olfener am Samstag beim VfL Gladbeck III einen Sieg an. "Wir wollen uns den Aufstieg ja auch richtig verdienen", so SuS-Coach Christoph Sprenger.

OLFEN

23.04.2015, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moritz Wienken soll aus der Rückraum-Mitte auch beim VfL Gladbeck III das Olfener Angriffsspiel aufbauen.

Moritz Wienken soll aus der Rückraum-Mitte auch beim VfL Gladbeck III das Olfener Angriffsspiel aufbauen.

1. Kreisklasse Industrie VfL Gladbeck 3 – SuS Olfen Samstag, 16.30 Uhr

Partien beim VfL Gladbeck stehen unter einem besonderen Stern. Die Hausherren greifen immer besonders tief in den Topf mit dem Klebemittel Harz. "Gerade unerfahrene Spieler haben damit oft ihre Probleme. Mann muss eben deutlich mehr Kraft investieren, um den Ball zu passen oder zu prellen", erläutert Sprenger. Er rechnet damit, dass seine Mannschaft eine Viertelstunde oder 20 Minute benötigt, um sich auf die Bedingungen einzustellen.

Zu Hause eine Macht

Entsprechend positiv liest sich auch die Heim-Bilanz der Gladbecker. Zehn der elf Heimspiele gewann der VfL, die meisten deutlich. Der SuS spielte in der vergangenen Saison unentschieden beim VfL. Das Hinspiel dieser Spielzeit ging allerdings klar an den SuS (32:20).

Gladbeck agiert mit einer überwiegend jungen Mannschaft, die hin und wieder von Spielern aus dem Landesliga-Team unterstützt wird. Den Olfenern fehlen hingegen zwei erfahrene Spieler. Dirk Häkel fährt aus privaten Gründen nicht mit nach Gladbeck. Carsten Sprung muss krank pausieren. Zudem fehlt Torhüter Sebastian Rotte. Da der Olfnerer Kader aber sehr groß ist, entsteht kein Engpass.

Was in den letzten beiden Spielen gegen Recklinghausen II und Linden-Dahlhausen nicht nicht immer funktionierte, soll in Gladbeck nun besser umgesetzt werden, das Tempo-Spiel, mit dem sich der SuS Olfen an die Spitze der Liga gespielt hat. Dazu muss die Deckung konzentriert und konsequent agieren. Nur so bekommt Olfen die Chance, seine Tempogegenstöße über den flinken Lukas Scholten zu starten. Zudem muss der SuS seine Quote im Abschluss deutlich nach oben korrigieren. Zu viele Fehlversuche auch aus guten Wurfpositionen bremsten Olfen zuletzt aus.

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