Sus Olfen will Chancen auf Klassenerhalt steigern

Fußball: Bezirksliga

Der SuS Olfen spielt am Sonntag, 7. Mai, um die letzte Chance. Verliert das Schlusslicht, ist es wohl in den letzten drei Spielen kaum noch in der Fußball-Bezirksliga zu halten. Mit einem Sieg steigen die Chancen auf den Klassenerhalt dafür wieder. Denn Olfen kann im direkten Duell mit der SpVgg. Erkenschwick den Rückstand zum rettenden Ufer auf vier Punkte verkürzen.

OLFEN

, 05.05.2017, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sus Olfen will Chancen auf Klassenerhalt steigern

Olfens Abwehrspieler Mark Köster (l.) stoppt hier TSV-Torjäger André Töppler – es könnte ein probates Mittel sein, um im Heimspiel am Sonntag Gegentore zu verhindern. Olfen braucht unbedingt einen weiteren Sieg.

Fußball, Bezirksliga 11 Olfen - SpVgg. Erkenschwick II Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr, Steversportpark, Hoddenstraße, Olfen

Olfens Krise resultiert aus der eigenen Angriffsschwäche und der schwachen Bilanz gegen die fünf Mitkonkurrenten. In neun Spielen holte der SuS hier nur sieben Punkte. Sechs Partien verlor Olfen. Selbst keine Punkte zu bekommen, dem direkten Konkurrenten diese aber überlassen zu müssen, ist der Inbegriff des Sechs-Punkte-Spiels. Genau dieses muss Olfen am Sonntag gewinnen, sonst droht das Fast-Aus.

Denn bei nur noch drei Spielen wäre die Chance auf den Klassenerhalt bei mindestens sieben und maximal acht Punkten auf den Klassenerhalt verschwindend gering. „Wir tun alles dafür, um zu gewinnen“, prophezeit Trainer Andreas Brüse, „die Jungs haben Selbstvertrauen getankt.“

Richtig, und noch viel wichtiger: Durch die zuletzt zwei Siege, darunter auch das mutmachende 4:1 gegen den VfB Hüls, hat Olfen sich die theoretische Chance und das Endspiel überhaupt erst erarbeitet.

Doch auch Erkenschwick hat sich für den Abstiegskampf gerüstet: Am fünftletzten Spieltag beim 2:2 gegen FC Marl hatten die Schwarz-Roten noch rechtzeitig einige Spieler aus dem Oberligakader zur Verstärkung nach unten geschickt. Die müssen es jetzt richten in den restlichen vier Spielen. Gäste-Trainer Oliver Gallert hat durch die Hilfe aus dem Oberligakader personell wieder mehr Alternativen. Nicht dabei sind Cemil Cem Esen, Hakan Cinal und weiterhin Fabian Asseth, wie die „Stimberg Zeitung“ berichtet.

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Die Alternative Lars Meier fehlt Andreas Brüse im Heimspiel gegen den Tabellen-13., der sieben Punkte Vorsprung hat. Meier muss bis zum letzten Spieltag mit einer gebrochenen Hand zuschauen.

Auch Thomas Kilian, eigentlich Sechser, der in Hüls aber als Innenverteidiger anfing, muss mit einer Fußprellung wahrscheinlich passen. Für ihn hat Brüse den zurückkehrenden Mark Köster in der Innenverteidigung vorgesehen sowie Darius Brüggemann im defensiven Mittelfeld.

„Gerade die letzten beiden Spiele“ würden Olfen Mut machen, so Brüse. „Wir sind in guter Verfassung“, sagte Brüse. Und vielleicht rettet dieses späte Saison-Hoch den abstiegsbedrohten Klub am Saisonende ja noch.

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