SuS-Trainer Brüse muss gegen Epe umstellen

Fußball: Bezirksliga

Olfens Interimstrainer Andreas Brüse muss am Sonntag den gelbgesperrten Rechtsverteidiger Lukas Rischen ersetzen – es ist nicht die einzige Personalie, die sich in der Startaufstellung des Fußball-Bezirksligisten gegen den FC Epe ändern dürfte. Die Eperaner hingegen hatten unter der Woche eine 0:7-Niederlage zu verdauen.

OLFEN

, 24.03.2017, 16:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS-Trainer Brüse muss gegen Epe umstellen

Lukas Rischen (r.), hier gegen Gescher im Einsatz, sah vergangenen Sonntag eine Gelbe Karte, eine zu viel: Es war bereits seine fünfte. Deswegen muss er zugucken.

Fußball, Bezirksliga 11 FC Epe - SuS Olfen Sonntag, 26. März, 15 Uhr, Nienborger Damm, Gronau

In die Anfangsformation dürften es aller Voraussicht nach wieder Mittelfeldspieler Murat Cengiz und Innenverteidiger Mark Köster schaffen, nicht aber Lars Meier. Der Spielmacher pausiert nach dem Pferdekuss vor zwei Wochen weiter. Die Wahrscheinlichkeit, dass Meier spielt, schätzte Brüse zwei Tage vor dem Spiel auf 50 Prozent.

Köster wird in der Innenverteidigung dann wieder den Platz von Olfens Allzweckwaffe Michael Karwot einnehmen. Karwot könnte dann entweder nach rechts rücken und Rischen ersetzen – oder auf die Sechs für Thomas Kilian. Denn auch er spielte in Brüses Gedanken vor dem Abschlusstraining eine Rolle, um die vakante Position in der Viererkette zu besetzen. Dritte Option in Brüses Gedankenspiel ist, Daniel Czempik aus dem Mittelfeld nach hinten zu ziehen – dann wäre wiederum wieder offensiv Platz für Karwot oder Cengiz. Das zeigt aber auch: Brüse hatte die Startelf für das Auswärtsspiel in Epe am Sonntag (15 Uhr, Nienborger Damm, Gronau) noch nicht gefunden.

„Die Mannschaft hat kein schlechtes Spiel abgeliefert, wir haben nur nicht die Tore geschossen“, sagte Brüse als Reaktion auf das 1:3 gegen Borken-Hoxfeld, als Olfen in der Nachspielzeit zwei Treffer kassierte. Vorne will er trotzdem wieder auf Niklas Mählmann und Marvin Böttcher setzen. Durch das Zusammenspiel der beiden Stürmer fiel der Treffer gegen Hoxfeld. In Epe wird es auf das Duo ankommen, den ersten Sieg im sechsten Anlauf gegen den FC zu schaffen. Max Müller fehlt gelb-rot-gesperrt.

Als die 90 Minuten des FC Epe vergangene Woche beim FC Marl beendet waren, stand eine historische Niederlage im Spielbericht. Die 0:7-Pleite war die höchste Niederlage des FC Epe seit zehn Jahren. „Wir wissen auch nicht, woran das lag“, sagte Spielertrainer Jeroen van der Veen. Der Niederländer musste mit ansehen, wie seine Mannschaft nach dem 0:2 zur Pause fünf Treffer in acht Minuten kassierte. „Das ging alles so schnell. Das war einfach heftig. Es war kein Unwille, Marl hat uns einfach an die Wand gespielt“, sagte van der Veen. Straftraining gab es keines. „Die Strafe war, in diesem Spiel auf dem Platz zu stehen“, sagte er.

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Mit dem Abstiegskampf – Epe hat 26 Zähler auf dem Konto, ist Tabellenneunter – werde seine Mannschaft nichts mehr zu tun bekommen, ist sich van der Veen sicher. „Der Abstieg ist kein Thema für uns. Es sind noch acht Spiele. Und Olfen und Weseke müssten die Hälfte davon gewinnen und wir keins. Ich glaube an beides nicht“, sagte Epes Coach. Linksverteidiger Philipp Schlamann fehle, dafür kehrt Jan-Bernd Hilbring zurück.

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