SVS spielt wieder in Südkirchen

Fußball: Kreisliga B

Wie geht es weiter mit dem Aschenplatz an der Sportanlage Südkirchen? Einig sind sich der SV Südkirchen und die Gemeinde Nordkirchen, dass Fußballspielen auf dem inzwischen gesperrte Platz nicht mehr möglich ist. Immerhin kann der SV Südkirchen an diesem Wochenende den Rasenplatz wieder nutzen.

NORDKIRCHEN

, 31.03.2017, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
SVS spielt wieder in Südkirchen

Die Verletzungsgefahr ist zu groß: Weil Steine auf dem Sportplatz liegen, bleibt der Aschenplatz in Südkirchen dicht.

Da die oberste Schicht des Aschenplatzes über die Jahre so dünn geworden war, sind bei Arbeiten grobe Steine aus der unteren Schicht des Sportplatzes an die Oberfläche gekommen. Vergangene Woche spielten die Südkirchener Herren laut Spielplan auswärts, die Damen wichen aus – an diesem Wochenende steht aber wieder ein Heimspieltag für die Herren an.

Die für den SV gute Nachrichte lautet: Südkirchen spielt wieder in Südkirchen – und zwar auf dem Rasenplatz. „Die Gemeinde hat sich ins Zeug gelegt“, sagte Sebastian Mischke, Geschäftsführer der Südkirchener Fußballabteilung, am Donnerstagnachmittag. Walzen, düngen, mähen, ausbessern – am Sonntag (15 Uhr, Friedhofsweg) spielt der SV also auf Naturrasen.

Bleibt die Frage nach der Zukunft: Die Sanierung des Aschenplatzes ist teuer. Rund 25 000 Euro kostet die Reparatur dieser Anlage, wie die Gemeinde vergangene Woche geschätzt hat.

Sportstättenkonzept

Nach Auskunft von Anne Büscher, Pressesprecherin der Gemeinde Nordkirchen, gibt es gegenüber vergangener Woche noch keinen neuen Stand. Die Verwaltung arbeite an dem Sportstättenkonzept, in der die Gemeinde unter anderem den Bedarf und Bestand der vorhandenen Sportplätze abgleicht.

Derzeit gibt es sechs Sportplätze in der Gemeinde. Der einzige Kunstrasenplatz befindet sich in Nordkirchen. Einen Zeitplan, wann das Sportstättenkonzept veröffentlicht wird, nannte Anne Büscher nicht.

„Aufgrund der Wetterverhältnisse haben wir keinen Druck. Die Aschenplatzsaison ist vorbei“, sagte Mischke – den Aschenplatz nutzen die Südkirchener vorrangig im Winter, wenn die Gemeinde den Rasenplatz sperrt, weil er unter Trainings- und Spielbettrieb leiden würde.

Im Frühling und Sommer würden die Kapazitäten des Südkirchener Rasenplatzes ausreichen, damit die drei Seniorenteams und die Jugendmannschaften im Verbund der JSG Südkirchen/Capelle trainieren können.

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