TC Grün-Weiß Bork steht aus mehreren Gründen vor einer ungewissen Zukunft

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Die Coronakrise macht auch vor den Tennisvereinen nicht halt. Der TC Grün-Weiß Bork steht aber nicht nur wegen der Pandemie vor einigen Herausforderungen.

Bork

, 22.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei Grün-Weiß Bork herrscht viel Ungewissheit. Der Tennisverein hat es im Augenblick gleich aus mehrerlei Gründen schwer. Denn nicht nur die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie treffen den Klub.

„Seit März können wir praktisch nichts mehr machen“, sagt Brigitte Meermann, stellvertretende Vorsitzende bei Grün-Weiß Bork. Im Augenblick können die Aktiven des Vereins sich höchstens neben dem Platz fithalten, an die Austragung von Spielen oder Training ist kaum zu denken.

Tennishalle Höring steht zum Verkauf

Zwar erlaubt der Kreis Unna Training mit Personen aus maximal zwei Haushalten, allerdings muss dieses draußen stattfinden. Bei niedrigen Temperaturen ist da nicht an Tennis zu denken. Stand Mitte November wird erst wieder ab dem Monatswechsel Tennis in der Halle möglich sein. Bis zum Jahresende könnte dann wieder in der Tennishalle Höring aufgeschlagen werden. Die Herren- und die Jugendabteilung will bis dahin dort trainieren, wie Brigitte Meermann berichtete.

Danach könnte allerdings Schluss sein: Der Komplex steht zum Verkauf. Darüber hatten die Ruhr Nachrichten bereits zu Jahresbeginn berichtet. Damals betrug der Kaufpreis 900.000 Euro. Mittlerweile kostet das Gelände, das zwei Tennisplätze, vier Squash-Felder, Dampfsauna, Duschen, Umkleiden, Ruhebereich und Gastronomie umfasst, „nur“ noch 695.000 Euro - fast ein Viertel weniger als zu Jahresbeginn.

TC Grün-Weiß Bork muss sich nach Alternativen umsehen

Dann müssten sich auch die Herren und der Nachwuchs nach einer neuen Trainingsgelegenheit für die kalten Tage umsehen. „Wir im Vorstand müssen im Winter besprechen, was wir machen“, sagt Meermann.

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Die Besitzerin der Tennishalle wollte sich nicht zum Verkauf äußern. Aus dem beauftragten Maklerbüro hieß es aber, dass es Interessenten für die Anlage gäbe. Ein Verkauf scheint somit also ein Stück wahrscheinlicher.

Wenn der TC nicht mehr die Borker Tennishalle benutzen können sollte, muss eine andere Lösung her. „Das ist aber alles nicht so einfach“, sagt Meermann. „Die Borker Halle ist die einzige, die Granulat hat. Wir könnten zwar nach Werne ausweichen, aber dort gibt es nur einen Teppichboden. Das geht auf die Knochen.“ Auf den TC Grün-Weiß Bork kommen also einige Herausforderungen zu.

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