Tobias Tumbrink kehrt mit Union Lüdinghausen zu seinem Heimatverein zurück

rnFußball-Bezirksliga

Tobias Tumbrink kehrt zurück: Der Trainer von Union Lüdinghausen gastiert am Donnerstag bei seinem Heimatverein, der SG Selm. Sein Spielerpass liege noch heute bei der SG, sagt Tumbrink.

Selm

, 17.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Wenn die SG Selm am Donnerstag (19.30 Uhr, Sandforter Weg, Selm) Fußball-Bezirksligist Union Lüdinghausen empfängt, wird das Aufeinandertreffen für eine Person eine besondere Bedeutung haben - obwohl es nur Testspiel mitten in der Saisonvorbereitung ist.

Jetzt lesen

Für Lüdinghausens Trainer Tobias Tumbrink ist das Gastspiel beim A-Ligisten die Rückkehr zu seinen fußballerischen Wurzeln. Im Oktober 2018 wurde er Trainer in Lüdinghausen, vorher schnürte er vor allem für die SG seine Fußballschuhe.

Tobias Tumbrink: „Mein Spielerpass liegt noch dort“

„Das ist mein Heimatverein. Mein Spielerpass liegt noch dort“, sagt Tumbrink mit weicherer Stimme. Die Zuneigung zum Verein ist hörbar. Er wohne in Selm und sei auch immer noch Vereinsmitglied. Die Identifikation der Familie Tumbrink mit der SG geht sogar so weit, dass Tumbrinks Vater sich lieber die Spiele der Selmer anschaut, als die, in denen Sohnemann Tobias an der Seitenlinie steht.

Tobias Tumbrink kehrt mit Union Lüdinghausen zu seinem Heimatverein zurück

Die SG Selm ist der Heimatverein von Tobias Tumbrink. © Sebastian Reith

Logisch, dass er da in seiner ersten kompletten Saisonvorbereitung mit Union ein Testspiel gegen den Verein geplant hat, für den er jahrelang selbst gespielt hat und sogar spielender Co-Trainer war. „Bei Testspielen schaut man auch, ob sich da etwas anbietet, was nah am Wohnort ist“, so Tumbrink. Mit Selms Trainer Deniz Sahin sei er gut befreundet, sagt Tumbrink. Zwischen beiden Vereinen sieht Tumbrink „überhaupt keine Rivalität“.

Union will den Klassenerhalt

Mit Lüdinghausen muss er sich in der kommenden Saison auf ihm weniger bekannte Gegner als die SG Selm einstellen. Schließlich wurde die Mannschaft von der Bezirksliga-Staffel 8 in die Staffel 11 umgruppiert.

Jetzt lesen

Als Ziel hat er mit seiner Elf den Klassenerhalt angepeilt. „Alles andere ist vermessen“, sagt Tumbrink. In der Spitze hätte sich Union allerdings verstärkt. „Insofern hoffe ich, dass wir uns relativ frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld verabschieden“, so Tumbrink. Zunächst steht aber erstmal der Test in heimischen Gefilden an.

Lesen Sie jetzt