Trainer Frank Bidar schätzt die A-Liga ein

Fußball-Kreisliga

Der Countdown zum Start der Rückrunde der Fußball-Kreisliga läuft. Am Sonntag, 15. März, geht es für die Fußballer wieder auf den Platz. Frank Bidar, der im Sommer als Coach bei Westfalia Vinnum anheuert und zuletzt die SG Selm und den PSV Bork trainierte, sprach im Interview über die Teams und die Rückrunde.

SELM/VINNUM

, 11.03.2015, 14:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer Frank Bidar schätzt die A-Liga ein

Fußball-Lehrer Frank Bidar ist sich sicher: "Olfen ist die Meisterschaft nicht zu nehmen".

Herr Bidar, der SuS Olfen startet mit fünf Punkten Vorsprung als Spitzenreiter in die Rückrunde. Ist dem SuS die Meisterschaft noch zu nehmen?

Unter normalen Umständen ist dem SuS Olfen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Der Titel wäre auch absolut verdient.

Warum?

Olfen hat die homogenste Truppe der Liga. In der Breite gesehen ist der SuS am besten besetzt. Wenn mal zwei, drei Spieler ausfallen, dann kann Olfen das mit den Spielern 12, 13 und 14 locker auffangen. Das ist in Olfen auch der Schlüssel zum Erfolg.

 

Ihr ehemaliger Verein, die SG Selm, fuhr höchst unterschiedliche Ergebnisse in der Vorbereitung ein. Kann Selm noch in den Meisterschaftskampf eingreifen?

Die Vorbereitung ist zunächst einmal nicht mit der Meisterschaft vergleichbar. Wir haben in Selm eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt. Auch die Neuzugänge Daniel Koch und Lennart Pinnekämper werden der SG weiterhelfen. Ich denke, die Selmer können einen Platz unten den ersten drei Mannschaften erreichen. Die Meisterschaft geht aber nur über Olfen.

Wie beurteilen Sie die Lage des SV Südkirchen, der zuletzt mit Spieler-Abgängen Schlagzeilen machte?

Was in Südkirchen momentan passiert, ist natürlich krass. Ich kann sowohl die Spieler, als auch den Verein verstehen.

 

Können die Abgänge dem SVS einen Knacks geben?

Das glaube ich nicht. Die Abgänge sind gestandene Leute, die bis zum letzten Spieltag mit 100 Prozent ihre Leistung für den SV Südkirchen geben werden.

Der PSV Bork hat zum Ende der Hinrunde seinen Trainer gewechselt. Wo sehen Sie ihren Ex-Verein?

Der PSV Bork ist immer ein unbequemer Gegner gewesen. An manchen Tagen ist deren Leistung nicht nachvollziehbar, sowohl positiv als auch negativ gesehen. Ich schätze, dass Bork, wie auch mein neuer Verein Westfalia Vinnum, einen gesunden Mittelfeldplatz erreichen wird. Mit den Abstiegsplätzen wird Bork nichts zu tun haben.

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