Vinnum auf eigenem Rasen im Spiel um Platz drei

Fußball: Stever-Lippe-Cup

Kreisligist Westfalia Vinnum steht beim eigenen Stever-Lippe-Cup im Spiel um Platz drei. Die Vinnumer belegten in der Gruppe B hinter dem BV Brambauer-Lünen Platz zwei. Brambauer ist damit Finalgegner des SuS Olfen, der am Donnerstag die Gruppe für sich entschieden hat. Gastgeber Vinnum spielt gegen Union Lüdinghausen.

VINNUM

, 22.07.2016, 22:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vinnums Kapitän Sven Quante (l.) trifft in der Vorrunde am Freitag mit dem Gastgeber auf Bezirksligist BV Brambauer-Lünen und A-Ligist SV Preußen Lünen.

Vinnums Kapitän Sven Quante (l.) trifft in der Vorrunde am Freitag mit dem Gastgeber auf Bezirksligist BV Brambauer-Lünen und A-Ligist SV Preußen Lünen.

Um ins "kleine Finale" einzuziehen, musste Vinnum im dritten Spiel aber zittern. Denn mit einem ungünstigen Ergebnis, etwa einem 1:0-Sieg des SV Preußen Lünen gegen Brambauer, wäre Vinnum trotz eines Sieges noch ausgeschieden - wegen des schlechteren Torverhältnisses. Und fast wäre es auch so gekommen. Kai Püntmann verwandelte für die Preußen einen Foulelfmeter (43.). Doch mit dem letzten Angriff pfiff der Unparteiische noch einmal Elfmeter. Er hatte ein Halten eines Preußen gesehen, gab er auf Nachfrage an. Osman Kumac sagte Danke und glich zum Endstand aus. "Da wäre fast die beste Mannschaft des Tages ausgeschieden", sagte Vinnums Trainer Frank Bidar - die Westfalia.

Favorit mit Glück

Favorit Brambauer-Lünen hatte am Freitag aber auch ein bisschen Glück gegen Vinnum und hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn Vinnum nach vielen Torchancen sogar als Sieger vom Platz gegangen wäre. Vinnum forderte den Bezirksligisten, traf durch Dominik Schenkel den Pfosten und erspielte sich weitere gute Torchancen. Allerdings bestach Brambauer durch eine bessere Chancenverwertung. Akin Bayrakli (31.) und Kumac in der Schlussminute erzielten die glücklichen Treffer zum Sieg, mit dem die Brambauer schon mit einem Bein im Endspieltag standen. "Wir haben drei, vier richtig gute Torchancen gehabt", sagte Bidar.

Das Glück, das Vinnum gegen Brambauer fehlte, hatte der Gastgeber gegen Preußen Lünen. Nach 20 Minuten knallte Lünens Marco Kruse den Ball an den Pfosten. Den Nachschuss brachte Lars Woestmann nicht unter Kontrolle und knallte das Leder an die Latte - zwei Aluminiumtreffer in wenigen Sekunden. Auf der Gegenseite zählte Stefan Olfens Kopfballtreffer (27.) wegen einer Abseitsposition seines Vorlagengebers Arnd Forsmann nicht.

Das Tor gegen die Mannschaft von Klaus Ruhoff erzielte dann Fatih Cengiz (37.). Michael Asemann verpasste vom Punkt die Entscheidung. Dann hätte den Preußen schon drei Tore gegen Brambauer gelingen müssen, um weiterzukommen. Torhüter Kevin Glaap parierte den Strafstoß nach Dustin Nowaks Handspiel im Sechzehner jedoch.

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