Vinnum erstmals ohne Habicht - die Spiele im Blick

Fußball-Kreisliga

Vinnum tritt erstmals ohne den vorzeitig von Bord gegangenen Marco Habicht an. Die Reserve des SV Herbern hat das zweite Spiel innerhalb von zwei Tagen. Wie die Lage bei den Teams vor dem anstehenden Spieltag ist, lesen Sie hier im Vorbericht.

KREISGEBIET

23.05.2014, 15:50 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der lange verletzte Michel Kemmann (m.) kehrt wieder in den Kader der SG Selm zurück.

Der lange verletzte Michel Kemmann (m.) kehrt wieder in den Kader der SG Selm zurück.

Nach dem Derbyerfolg über Westfalia Vinnum gerät der nächste Dreier ins Visier der Olfener. Beim SV Stockum kann nur ein Sieg das Ziel der Steverstädter sein. „Was uns in Stockum erwartet, weiß ich nicht, weil sie anscheinend große Personalprobleme haben“, sagte SuS-Spieler Christian Brüse. Aufgrund personeller Probleme muss der SuS aber auch selber gucken, wie er antritt. Marvin Böttcher fehlt immer noch wegen seiner Rotsperre. Lars Kütemann muss wegen eines Bänderrisses auf einen Einsatz verzichten. Des Weiteren fehlen auch Max Müller und Alexander Hellmich verletzungsbedingt. Die einzig positive Meldung aus personeller Sicht ist die Rückkehr von Andre Zolda, der aus seinem Urlaub wieder da ist. Der Gast aus Olfen würde die Meisterschaft feiern, wenn er in Stockum siegen und Eintracht Werne gegen Ottmarsbocholt nicht gewinnen würde. „Auch wenn unsere personelle Lage nicht günstig ist, wollen wir Olfen ärgern. Ob wir in der Lage sein werden, gegen den Tabellenführer zu punkten, wird sich zeigen“, so Stockums Trainer Ralf Gondolf. Ersatzkeeper Mustafa Eravsar muss wieder im Feld aushelfen. Auf der Bank wird nur ein Spieler sitzen.

In der vergangenen Woche legte die SG Selm beim 5:0-Erfolg in Capelle eine Galavorstellung hin. Für die Selmer gilt es an diesem Wochenende, sich gegen das Kellerkind aus Senden besser zu verkaufen, als vor zwei Wochen im Heimspiel gegen die Lüdinghausener Reserve. „Ich hoffe, wir haben aus dem schlechten Spiel gelernt. Wir müssen einfach auch in diesen Spiel mit Volldampf zur Sache gehen und 90 Minuten hochkonzentriert sein“, mahnt Selms Trainer Frank Bidar.  Gute Neuigkeiten bei der SG: Michel Kemmann, Mike Zolda und Kay Haarseim kehren alle nach langer Verletzung in den Kader zurück. Fehlen werden nur Mirco Scharen und Jannis Pieper.

Zwei schlimme Klatschen musste der SC Capelle in den vergangenen zwei Wochen hinnehmen. Capelles Trainer Martin Ritz weist darauf hin, dass seine Mannen auch gegen Fortuna Seppenrade nur krasser Außenseiter sind. „Wir denken jetzt nur noch von Spiel zu Spiel, punktemäßig ist die Saison für uns abgehakt. Es gilt aber, sich vernünftig von den Zuschauern zu verabschieden“, gab der Capeller Coach an. Mit einem Punkt gegen den Tabellenvierten wäre das Team von der Gorfeldstraße schon zufrieden. Manuel Lachmann kehrt nach langer Pause in den Kader zurück, ist aber noch kein Thema für die erste Elf. Ausfallen werden dagegen wohl Andreas Winkler, Stefan Möer, Lars Zimmer, Niklas Grennigloh und Christian Töpper.

Nach dem schwachen Auftritt in Herbern am Donnerstagabend, welchen die Cappenberger mit 0:3 verpatzten, ist das Team von Spielertrainer Patrick Osmolski auf Wiedergutmachung aus. Der Gegner aus Lüdinghausen II ist momentan schon etwas abgeschlagen und steht auf dem letzten Tabellenplatz. Der Gastgeber hat gegen GSC die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Drei Punkte sind für Union demnach Pflicht. Philipp Wiesmann, Manuel Sperl, Tim Jesella, Nils Gehrmann, Daniel Stock und Sebastian Albers fehlen den Grün-Schwarzen am Wochenende. Spielertrainer Patrick Osmolski ist zudem angeschlagen. Hinter seinem Einsatz steht noch ein kleines Fragezeichen.

Martin Gorgon, spielender Co-Trainer der Eintracht, ist immer noch top motiviert. Und dass, obwohl die Eintracht nur noch eine minimale Chance auf den Aufstieg hat. „So lange der Aufstieg noch möglich ist, wird das ganze Team alles aus sich herausholen. Wir sind doch Sportler“, sagt Gorgon. Hoffnung macht ihm, dass Olfen in den vergangenen Begegnungen nicht mehr so dominant aufgetreten sei. „Es waren viele enge Spiele dabei. Wie zuletzt der 3:2-Sieg gegen Vinnum. Wir wollen uns nicht den Vorwurf gefallen lassen, zu früh die Meisterschaft abgehakt zu haben.“ Gegen Ottmarsbocholt fehlt der gesperrte Monssor Monssor. Fraglich ist der Einsatz von Eugen Melser. Das Team ist aber stark genug, um den nächsten Sieg einzufahren. In der kompletten Rückrunde hat die Eintracht erst einmal verloren. Das war am 16. Februar gegen die SG Selm (3:4)

Um 21.15 Uhr wurde am Donnerstagabend die Meisterschaftspartie gegen GS Cappenberg abgepfiffen. 42 Stunden und 15 Minuten später muss die Zweitvertretung des SC Herbern nach dem 3:0-Erfolg abermals antreten. Im Gemeinde-Duell gegen den TuS Ascheberg II. „Die kurze Pause ist natürlich hart für die Jungs. Aber sie werden es überstehen, sie sind ja noch jung“, sagt SVH-Trainer Timy Schütte.

Der Coach sieht im Derby keine große Brisanz. Die Spieler hätten untereinander zu wenig miteinander zu tun. Deshalb bezeichnet Schütte die Begegnung als „Partie wie jede andere“. Im Vergleich zum 3:0-Erfolg gegen Cappenberg muss der Trainer auf den beruflich verhinderten Philipp Temmann verzichten.

PSV Bork

 

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