Vinnum peilt Platz vier an – alle Vorschauen

Fußball-Kreisliga

Die heimischen Vertreter des Kreisoberhauses wollen sich am letzten Spieltag der Saison noch einmal vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Hier die Partien in der Vorschau

SELM

, 06.06.2014, 17:57 Uhr / Lesedauer: 3 min
Mehrmals Grund zum Jubeln gab es für Fatih Cengiz (m.) und seine Vinnumer beim verdienten 8:2-Erfolg gegen den VfL Senden II.

Mehrmals Grund zum Jubeln gab es für Fatih Cengiz (m.) und seine Vinnumer beim verdienten 8:2-Erfolg gegen den VfL Senden II.

„Wir haben aus dem Hinspiel sicherlich noch etwas gutzumachen. Gegen die kleinen Teams hatten wir in dieser Saison immer unsere Mühen“, sagte der kämpferische SCC-Trainer Martin Ritz, der in Ascheberg keine Punkte herschenken will. Für die Ascheberger geht es im Gegensatz zu den Capellern aber noch einmal um alles. „Die müssen kommen und werden auch Druck machen. Wir werden mit Konterfußball reagieren und alles geben“, versprach der Capeller Linienchef.

In der Hinrunde war das Duell zwischen den Vinnumern und Wernern noch ein Topspiel um die Meisterschaft. Inzwischen treffen aber nur noch zwei Mannschaften aufeinander, die mit ihrem Saisonverlauf nicht so recht zufrieden sind und den Olfenern den Titel überlassen mussten. „Es hört sich zwar gut an, dass wir Zweiter werden und im Kreispokalfinale standen. Aber mit der Mannschaft hätten wir Meister werden müssen. Da müssen wir ganz ehrlich sein“, sagt Eintrachts 30-Tore-Mann Jussef Saado, der zum letzten Mal das Eintracht-Trikot tragen wird und zum Werner SC wechselt.  Mit etwas Glück kann Westfalia Vinnum – inzwischen auf Rang sieben abgerutscht – noch auf den vierten Platz springen. Fehlen werden Christopher Mayr (nach Roter Karte gesperrt), Murat Cengiz und Sandro Ulisse. Dafür wird Alizya Cengiz zurückkehren.

Trainer Ralf Gondolf will sich mit seinem Team gegen Ottmarsbocholt vernünftig verabschieden. „Zuletzt haben wir ja nicht mehr so oft gepunktet. Das lag an unserer prekären personellen Lage“, sagt Gondolf.  Als positiv sieht er an, dass Ali Karman seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben hat. „Ali in Topform ist ein wichtiger Baustein für uns“, sagt der Coach. Zuletzt musste Karaman als Libero aushelfen. In der kommenden Saison ist er wieder als Zehner angedacht. Der Kader für die nächste Spielzeit beträgt aktuell 22 Spieler. Der Coach hofft, dass auch noch die Tozlu-Brüder ihre Zusage geben.

Im Hinspiel fing sich die Selmer Sportgemeinschaft neben zwei Platzverweisen eine empfindliche 2:6-Klatsche. An eine Wiederholung des Ergebnisses glaubt am Sonntag aber niemand. „Selm hat eine richtig starke Mannschaft, es wäre schön, wenn wir zum Abschluss einen Punkt holen würden“, sagte Südkirchens Trainer Klaus Lohmann. Auf der Gegenseite hofft Frank Bidar, dass seine Mannschaft noch einmal alle Kräfte bündelt, um sich vernünftig von ihren Zuschauern zu verabschieden. Auf beiden Seiten werden einige Spieler fehlen. Prominentester Ausfall auf SG-Seite ist Topstürmer Alexander Schwegler.

Vor der großen Meisterfeier (So, 19.27 Uhr, Steversportanlage) wartet auf den SuS Olfen in Seppenrade die Pflichtaufgabe gegen die Fortuna. Die Olfener hatten sich nach der perfekten Meisterschaft ein Ziel für die restlichen beiden Spiele gesetzt - kein Spiel mehr zu verlieren. Gegen die SG Selm klappte das vergangene Woche gut – 1:0.  Personell wird es beim SuS wohl Überraschungen geben. Alexander Hellmich, Lars Kütemann, Sebastian Middeke, Julian Schrey, Nils Kleischmann und Dennis Böttcher trainierten in dieser Woche wieder, werden aber obwohl sie eventuell spielen könnten, für die Entscheidungsspiele geschont. „Wir werden da nichts riskieren“, sagte Spieler Christian Brüse. Dafür ist Marvin Böttcher, der lange Zeit gesperrt war, wieder dabei. Mit dieser Partie ist die Saison für den SuS noch nicht beendet. Die Saison soll mit dem Aufstieg in die Bezirksliga gekrönt werden. Der Gegner steht noch nicht fest. Der SuS wird auf jeden Fall im ersten Spiel am 15. Juni Heimrecht haben. Das Rückspiel findet am 19. Juni statt.

Für beide Mannschaften geht es nur noch ums Prestige. Die Union-Reserve ist inzwischen sicher abgestiegen, die Borker sind nach ihrem tollen Lauf schon länger endgültig gesichert. Trotzdem will der Polizeisportverein mit einem Sieg in die Sommerpause gehen. Fehlen werden auf Borker Seite wohl nur Janis Drees und Stefan Eilers.

Ein Gemeindeduell ohne Brisanz. Einzig kosmetische Veränderungen sind für beide Mannschaften noch möglich. Mit einem Sieg könnte der SV Herbern II bis auf Rang vier springen. Dass die Mannschaft gut in Form ist, haben zuletzt die drei Siege in Serie gezeigt. Jetzt soll der vierte folgen. Davensberg winkt im Idealfall Platz zwölf. 

 

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