Vinnum stellt Olfen fast ein Bein - die Ergebnisse

Fußball-Kreisliga

Eine rasante Schlussphase erlebte das Derby zwischen Olfen und Vinnum - mit dem besseren Ausgang für den SuS. Olfen hält durch den 3:2-Sieg seinen Vorsprung auf Eintracht Werne. Die Eintracht holte in Südkirchen einen knappen 1:0-Sieg. Alle Spiele: hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

18.05.2014, 19:57 Uhr / Lesedauer: 4 min
Beim Derby gab es viele Zweikämpfe, die aber meist fair verliefen.

Beim Derby gab es viele Zweikämpfe, die aber meist fair verliefen.

In der 35. Minute landete der Ball wieder im SuS-Tor. Nach einem Habicht-Freistoß stießen SuS-Torwart Andre Milewzyk und sein Mitspieler Julien Köppeler zusammen. Der Unparteiische erkannte den Treffer aber nicht an. Nach der Pause war der SuS spielbestimmend, die Westfalia lauerte auf Konterchancen. In der 80. Minute war der Jubel beim SuS groß. Christian Brüse war mit einem flachen Freistoß aus 20 Meter erfolgreich. Die Freude währte aber nicht lange, denn nur zwei Minuten später der Ausgleich durch Murat Cengiz. Die Olfener wollten aber unbedingt dieses Derby für sich entscheiden. In der 85. Minute setzte sich Dennis Böttcher auf der rechten Seite durch, zog eine weite Flanke vor das Tor. Am zweiten Pfosten stand Sebastian Middeke völlig frei, erzielte mit dem Kopf den Siegtreffer. Zurecht sah Westfalia-Spielertrainer Marco Habicht in der 90. Minute wegen einer Tätlichkeit gegen Christian Brüse die rote Karte. Zweifelhaft aber die gelb-rote Karte in der Nachspielzeit gegen Ali Ziya Cengiz.

Milewzyk - Schrey, Köster, Köppeler (72. Kleischmann), Brüse, Hellmich, Achtenberg, Brüggemann (72. Sievering), Koslowski, Middeke und D. Böttcher.

Mayr - Wessels, Niermann, Müller (81. Menker), Ulisse, Habicht, M. Cengiz, Kwiatkowski, Cartenzio (55. Rosowski), F. Cengiz und Quante (46. A. Cengiz).

 0:1 (21.) M. Cengiz, 1:1 (30.) D. Böttcher, 2:1 (80.) Brüse, 2:2 (83.) M. Cengiz, 3:2 (85.) Middeke

: Marco Habicht (90.)

(90+4.) A. Cengiz,

„Unter diesen Umständen haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, sagte Gondolf. Seine Personalsorgen waren so groß, dass er von Beginn an Ersatzkeeper Mustafa Eravsar als Feldspieler aufstellen musste. Zunächst lief es auch gar nicht gut. Es waren keine 60 Sekunden gespielt, als Christopher Eulich einen Zweikampf verlor und so nachsetzen musste. Etwas zu heftig allerdings: Es gab Elfmeterfür Senden – 0:1. „Anschließend hatten wir dann aber bestimmt 70 Prozent Spielanteile“, meinte Gondolf. In der 55. Minute bekam Eulich die Chance, seinen Fehler wieder gut zu machen: Er erzielte den Ausgleich. In der Folgezeit vergaben er, Marcel Heidenreich und Tolga Köroglu, der per Kopf nur das Lattenkreuz traf, einige Großchancen.

Stuhldreher, Schludecker, Piepenbreier, Vogler, Weßelborg, Högemann, Kock, Drachsel, Rudi, Berik, Kelle

Packheiser, Isikli, Köroglu, Radstaak, Barthel, Eulich, Uzun, Eliyazici, Heidenreich, Karaman, Eravsar Tore: 1:0 (1./FE), 1:1 Eulich (55.)

In seinem ersten Spiel von Anfang an hielt Südkirchens Kai-Uwe Ketteltasche bereits nach drei Minuten einen Schuss von Wernes Tuncay Kaya. Die größte Möglichkeit erspielten sich die Mannen von Trainer Klaus „Pille“ Lohmann nach knapp einer halben Stunde. Nach feinem Zuspiel von Michel Zentgraf konnte Simon Närdemann seinem Gegenspieler stehen lassen. Sein Torschuss prallte vom Innenpfosten direkt in die Arme von Wernes Torwart Manuel Linke. Nur zwei Minuten später nutzte Närdemann wieder seine Schnelligkeit aus, doch sein Flachschuss ging knapp neben das Werner Tor. So ging es torlos in die Kabine. Nach der Pause entwickelte sich ein Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Hier zeichneten sich beide Torleute mit erstklassigen Paraden aus. Fünf Minuten nach dem Wechsel hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. Nach Flanke von Simon Närdemann konnte Wernes Torwart Linke den Kopfball von Leon Hügemann gerade noch zur Ecke lenken. Nur eine Minute später scheiterte Närdemann selbst mit einem Freistoß an Linke. In der Schlussviertelstunde kamen die Minuten von Südkirchens Ketteltasche, der mehrere Schüsse von Dario Obrenovic, Martin Gorgon, Dominik Obrenovic und Jussuf Saado entschärfte. Bis zur letzten Minute, da war Ketteltasche machtlos beim „Last-Minute“-Treffer vom eingewechselten Dario Obrenovic.

Die Gäste aus Bork fingen furios an und kamen zu zahlreiche Möglichkeiten durch Philipp Gördes, Hendrik Neise und Tobias Böcker. „Hier haben wir gut angefangen, aber leider nicht den Ball ins Tor bekommen“, so Poslednik. Praktisch mit der ersten Möglichkeit kamen die Gastgeber zur überraschenden Führung durch Patrick Eickholt. Nur fünf Minuten später konnte Heindrik Neise mit einer klasse Einzelleistung zum 1:1 ausgleichen für die Poslednik-Schützlinge. „Das war heute ein schlechtes Spiel. Ein Sommerkick und man muss sagen, wir haben das schlechte Spiel verdient verloren“, sagte Poslednik nach der Begegnung. In der zweiten Halbzeit gab der Unparteiische einen schmeichelhaften Elfmeter für die Gastgeber, die das Geschenk dankend durch wiederum Patrick Eickholt annahmen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit kaum noch eine Möglichkeit gehabt und ich möchte trotz des Erreichen des Nichtabstieges weiterhin guten Fußball meiner Mannschaft sehen und bin daher mehr als enttäuscht“, so Poslednik.

Bäumker - L. Eickholt (78. Grube), Bolle, Atalan, Jansen, König (65. Th. Jansen), P. Eickholt, Kaiser, Zientek, Plagge, Möller (67. Bettmer).

Müller - Zander, Freiberg, Rosengart, Heisig (61. Berger), Lammers (55. Grodowski), Böcker, Koch, Neise (67. Eilers), Drees, Gördes. 

1:0 P. Eickholt (15.), 1:1 Neise (20.), 2:1 P. Eickholt (61.FE)

SG-Trainer Frank Bidar strahlte nach dem Schlusspfiff mit der Sonne um die Wette. Er wirkte gelöst und zufrieden. Zufrieden auch deshalb, weil sein Team eine Reaktion auf das Spiel gegen Union Lüdinghausen II zeigte. „Vor allem die ersten 45 Minuten haben mir sehr gut gefallen, aber auch insgesamt sind wir sehr diszipliniert aufgetreten“, so der Selmer Coach. Ganz anders der Gemütszustand beim SC Capelle, der bereits einer guten halben Stunde 0:3 hinten lag. SCC-Coach Martin Ritz fand nach dem Spiel die richtige Erklärung. „Wir haben einen Negativlauf und ganz viele Fehler gemacht. Was Selm, insbesondere Schwegler vorne spielt, ist natürlich bombastisch“, zollte er dem Gegner Respekt. Und in der Tat war es mal wieder der Selmer Top-Torjäger, der großen Verdienst an den drei Punkten an der Gorfeldstraße hatte. Schwegler gelangen in dieser eindeutigen Partie insgesamt drei Treffer (26. Minute / 32. / 59). Zudem war er an fast allen Offensivaktionen der Sportgemeinschaft beteiligt. Die weiteren Treffer steuerten Dennis Markowsi (12.) und der eingewechselte Jens Heinrich (53.) bei.

Kersting - P. Wittkamp, Steinhoff (75. Walter), Schwipp (70. Zimmer), Grennigloh (64. St. Wittkamp), Winkler, Artinger, Hanke, Kroner, Runde und Sudholt

Witthoff - Göke, Colomo (74. Möllenbrink), Suer, Oguz, Scharen, Dresken, Ulrich (46. Ulrich), Schwegler, Markowski und Voßschmidt

0:1 Markowski (12.), 0:2 Schwegler (26.), 0:3 Schwegler (32.), 0:4 Heinrich (53.), 0:5 Schwegler (59.)

    

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