Neuigkeiten zur Wechselfrist der Amateurfußballer: Transferfenster schließt sich nicht

Fußball

Der Fußballverband verlängert die Sommer-Transferperiode. Nun haben Vereine bis zum 5. Oktober Zeit, ihre Kader noch zu verstärken.

Dortmund

, 25.08.2020, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verabschiedungen sind in Fußballclubs üblich. Spieler haben jetzt länger Zeit, sich für einen Verein zu entscheiden.

Verabschiedungen sind in Fußballclubs üblich. Spieler haben jetzt länger Zeit, sich für einen Verein zu entscheiden. © Foto: Marvin K. Hoffmann

Normalerweise liegt die Deadline für Vereinswechsel Ende August. Doch mit dem nach hinten geschobenen Saisonstart der Amateurfußballer auf den 6. September sowie teilweise größere Ligen infolge der Corona-Pandemie hat der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) auch das Transferfenster noch einmal etwas weiter geöffnet.

So ist die aktuell laufende Wechselperiode I bis zum 5. Oktober 2020 verlängert und damit über den 31. August hinaus. Die Regelung gilt sowohl für den Fußball als auch den Futsal in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Wechselfristen im Jugendbereich seien von diesen Beschlüssen nicht betroffen, heißt es in einer Presseerklärung.

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Das bedeutet allerdings nicht, dass Spieler nun beliebig wechseln dürfen. Die Abmeldefrist, die wechselwillige Spieler einhalten mussten, war auf den 30. Juni datiert. Wer sich bis zu diesem Stichtag nicht bei seinem alten Verein abgemeldet hatte, der kann auch nicht wechseln. Spieler, die sich abgemeldet haben, haben nun länger Zeit, sich einen Verein zu suchen, ebenso haben Vereine länger Zeit, ihre Kader nachzubessern.

Der Verband hatte zuvor bereits die Sechs-Monats-Frist angepasst, um das ablösefreie Wechseln von Spielern nach Ende der Corona-Krise zu verhindern. Im Amateurfußball gibt es zwei Transferfenster. Die Regelungen gelten nur für die Sommer-Transferperiode. Der Winter ist davon unberührt.

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