Ziel von Vinnums Trainer Bidar bleibt unverändert

Fußball: Kreisliga

Mit einem verfeinerten 4-2-3-1-System will Westfalia Vinnums Trainer Frank Bidar in der Rückrunde gehen. Der Konkurrenzkampf beim 13. der Fußball-Kreisliga A2 Recklinghausen ist durch vier Neuzugänge in die Winterpause größer geworden. Die Zeit bis zum Sommer will Vinnum nutzen, um sich einzuspielen – muss aber noch nach unten schauen.

VINNUM

, 11.02.2016, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ziel von Vinnums Trainer Bidar bleibt unverändert

Vinnums Mittelstürmer David Jendrich bekommt von Frank Bidar keine Stammplatzgarantie, obwohl der Torjäger 14 Treffer auf dem Konto hat.

Nachdem Teutonia SuS Waltrop II als Schlusslicht zurückgezogen hat und als erster Absteiger feststeht, rechnet Vinnums Trainer Frank Bidar mit insgesamt vier bis fünf Absteigern. Im extremsten Fall hätte Vinnum nach dieser Rechnung nur fünf Zähler Vorsprung bis zur Gefahrenzone. Gerettet ist die Westfalia noch nicht, obwohl Bidar nur eine Kopfhaltung kennt: den Blick nach oben.

Das Vinnumer Spielsystem dürfte durch die vier Neuzugänge Juri Lebsack, Philipp Klähr sowie Paul und Daniel Ulrich variabler werden. Der Konkurrenzkampf ist gewachsen. „Die Viererkette steht noch nicht. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu beweisen“, sagt Bidar.

 

 

Im Mittelfeld dürfte vor allem Juri Lebsack der Westfalia guttun. Der ehemalige Selmer Kapitän soll auf der Sechs die Strippen ziehen. Und noch ein anderer hat sich in der Vorbereitung in den Vordergrund gespielt: Yusuf Demir traf am Fließband. „Yusuf konnte die Vorbereitung durchziehen und ist topfit. Ich habe ihn aus der Zentrale auf die Außenbahn gepackt“, erklärte Bidar im Gespräch, „darüber ist er auch sehr gefährlich.“

Obwohl Stürmer David Jendrich bereits 14 Saisontreffer auf dem Konto hat, bekommt er von Bidar keine Stammplatzgarantie. Max Stanek, Daniel Ulrich und Arnd Forsmann heißen die Alternativen, wenn Jendrich Ladehemmung hat.

Die Vorbereitung war ganz nach Bidars Geschmack. Hohe Trainingsbeteiligung und drei Testspielsiege, denen Bidar allerdings keine Bedeutung beimisst. Das Ziel bleibt dabei unverändert: ein einstelliger Tabellenplatz soll es werden. „Die Neun muss stehen“, sagt Bidar – derzeit ist seine Truppe fünf Zähler dahinter.

Gleich zum Start nach der Winterpause kann Vinnum aber beweisen, dass die Mannschaft mit der Zielsetzung des Trainers übereinstimmt. Der 18. Titania Erkenschwick und der 15. TuS Sinsen II sind die ersten Gegner von Westfalia Vinnum – mit dem Sechsten Schwarz-Weiß Röllinghausen folgt dann schon ein anderes Kaliber.

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