Königsborns Tobias Wittwer schied im Derby bei der SG Massen bereits nach 25 Minuten verletzt aus. © Berkemeyer
Fußball

Die nächsten Verletzten: KSV geht dreifach lädiert aus dem Derby in Massen

Das Derby in Massen war für den Königsborner SV gleich in mehrfacher Hinsicht schmerzhaft. Neben der 1:3-Pleite gab es auch noch zwei verletzte Spieler zu beklagen.

Königsborns Trainer Andreas Feiler hatte nach dem Derby bei der SG Massen einige Sorgenfalten im Gesicht. Dabei musste der Coach nicht nur die 1:3-Pleite seiner Schützlinge verdauen. Denn dem Übungsleiter drohen in den kommenden Wochen auch noch zwei absolute Leistungsträger in der Offensive mit Verletzungen auszufallen.

Verletzung von Leon Lukas noch nicht diagnostiziert

Zum einen ist dies Leon Lukas, der sich nach dem Schlusspfiff noch lange vor Schmerzen auf dem Rasen an der Sonnenschule krümmte. Bei einem Zweikampf war er mit einem Massener Gegenspieler zusammengerasselt und hatte sich dabei offensichtlich im Rippenbereich verletzt.

„Da liegt möglicherweise eine Prellung vor“, berichtet Feiler. „Unser Physio wird sich das ansehen und eine Diagnose stellen.“ Ob und wie lange Lukas ausfallen wird, ist derzeit noch völlig unklar.

Schock-Diagnose bestätigt sich nicht

Auf eine längere Pause muss sich hingegen Tobias Wittwer einstellen. Für den quirligen Flügelstürmer war das Derby bereits nach 25 Minuten beendet. Wittwer humpelte nach einem Zweikampf vom Platz und hatte sichtliche Schmerzen bei jedem Auftreten.

„Ich hoffe nicht, dass der Knöchel gebrochen ist“, befürchtete der Angreifer schon während der Partie das Schlimmste. Diese Diagnose bestätigte sich beim Röntgen im Krankenhaus am Sonntagabend glücklicherweise nicht. „Es ist nichts gebrochen“, konnte Feiler zumindest hier Entwarnung geben. „Aber Tobi hat mir Bilder vom Knöchel geschickt, die eigentlich niemand sehen will.“

Dritte Pause für „Pechvogel“ Wittwer

Für den 29-Jährigen ist es bereits die dritte Zwangspause, die er in der laufenden Saison einlegen muss. In der Vorbereitung stoppte ihn zunächst eine Oberschenkel-Verletzung. Danach machte eine Krankheit weitere Einsätze unmöglich. Nach zwei Kurzeinsätzen in Holzwickede und Brambauer gehörte Wittwer gegen Massen erstmals wieder zur Startformation.

Wie lange er diesmal ausfallen wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Die Schwellung am Knöchel verhindert bislang eine genaue Diagnose. „Es handelt sich entweder um eine Bänderdehnung oder einen Bänderriss“, weiß Andy Feiler.

Comeback-Hoffnung frühestens im Dezember

Aller Voraussicht nach dürfte der Offensivakteur dem KSV damit voraussichtlich für mindestens vier bis sechs weitere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Ein Comeback noch in diesem Jahr scheint aber zumindest noch möglich. Realistisch betrachtet kämen dafür die letzten Partien des Jahres im Dezember beim Geisecker SV (5.12.) oder gegen den TuS Hannibal (12.12.) in Betracht.

Nicht nur im Lager des KSV drückt man dem sympathischen Wittwer hierfür alle Daumen.